Ajvar selbstgemacht

Ajvar

In unserem Slowenienurlaub wurde ich an Ajvar erinnert – dieses herrlich rote Paprikamus, was dort zu Fleischgerichten gereicht wird. Ich habe es früher oft zum Kochen genutzt, es ist aber mit der Zeit in Vergessenheit geraten. In Slowenien kam dann die Begeisterung zurück und ich wollte unbedingt ausprobieren, ob man Ajvar nicht auch selber machen kann.

Bei meiner Recherche bin ich auf Slava´s Blog gestoßen: sie hat ganz tolle serbische Rezepte und eben auch ein Familienrezept für Ajvar. Der Clou dabei ist, dass man es im Ofen köcheln lässt, dadurch wird es sehr aromatisch und bekommt eine tolle Konsistenz. Wer keine Aubergine mag, bitte nicht von abschrecken lassen: man schmeckt sie hinterher nicht heraus, sie sorgt aber für Cremigkeit.

Ich hatte letztens in unserem türkischen Supermarkt um die Ecke ein paar rote Spitzpaprika gekauft, die wir abends gegrillt haben, und die waren so dermaßen aromatisch, dass ich sie unbedingt auch für das Ajvar haben wollte.

Ajvar

Hier alle Zutaten für mildes Ajvar (ergibt zwei Gläser):

  • 6 rote Spitzpaprika (oder “normale” runde Paprika)
  • 1 nicht ganz so große Aubergine
  • Knoblauchpaste nach Geschmack
  • 50 ml Wasser
  • 100 ml Weißwein- oder Himbeeressig
  • 150 ml Sonnenblumenöl
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL Ahornsirup

Zubereitung:

Die Stiele von den Paprika entfernen und die Paprika in grobe Würfel schneiden (entkernt habe ich sie nicht, weil die Masse eh später püriert wird). Die Aubergine schälen und ebenfalls grob würfeln. Alle Zutaten in einem großen Topf aufkochen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dabei immer mal wieder umrühren. Nach den 10 Minuten eine kleine Suppenkelle voll von der Flüssigkeit abnehmen – die Masse ist sonst zu dünn. Die abgenommene Flüssigkeit habe ich am nächsten Tag z.B. zur Tomatensauce gegeben.

Nun den Herd auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Masse in einen Mixer geben und pürieren (oder einen Pürierstab benutzen, wenn man keinen Mixer hat). Noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann in eine ofenfeste Form füllen. Mit etwas Öl beträufeln und dann ab in den vorgeheizten Ofen (ohne Deckel) und auf der mittleren Schiene ca. 1,5 Stunden einkochen lassen. Immer mal wieder umrühren.

Nach den 1,5 Stunden oder wenn Ihr meint, die Masse hat eine gute Konsistenz, aus dem Ofen nehmen und in saubere Gläser abfüllen.

Wie gesagt, zu Fleisch genial. Aber auch, um z.B. Dips zu verfeinern, Saucen, etc.

 

Guten Appetit und lasst Euch den Sommer schmecken !

Alles Liebe,

Stephie

 

 

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0 comments

  1. Ohhhh Stephie

    Mega lecker 😍 das werde ich definitiv testen. Weil ich ein paar Tomaten Verweigerer in der Familie habe 😂😂😂
    Da Punkte ich doch hoffentlich mit deinem Ajvar 👍🏻😆.

    Deine Bilder sind immer Klasse. Vorher und Nachher.
    Mach bitte weiter so ,ich freue mich auf jeden Post.
    Du steckst da immer so viel Liebe mit rein. Einfach toll.

  2. Hallo Hjördis
    ich denke, das klappt, dass die Tomatenverweigerer Ajvar mögen (schmeckt ja wirklich komplett anders).
    Ich freu mich so, dass Dir meine Beiträge und Bilder gefallen – tut gut, zu lesen 🙂
    Ganz lieben Gruß
    eine stolze Stephie

  3. Hallo Stephi,
    habe es nachgekocht – da ich Ayvar liebe und es ist einfach köstlich.

    1. Hallo liebe Elke,
      Danke für die Rückmeldung ! Ich freue mich sehr, dass es Dir genauso gut schmeckt wie mir – und es ist so ein schöner Farbtupfer auf dem Teller 🙂
      Ganz lieben Gruß
      Stephie

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