Brot mit Kürbis und Kernen und lecker (glutenfrei)

Brot mit Kürbis und Kernen

Als ich das Rezept für dieses Brot entdeckt habe, war ich echt skeptisch. Immerhin habe ich in einem Anflug von Wahn ja auch schon mal Brownies mit Bohnen gebacken und hinterher um die guten Zutaten getrauert, weil das Ergebnis für meine Geschmacksknospen einfach miserabel war. Aber wer weiss ? Vielleicht würden sie mir in einem Jahr sogar schmecken ? Nun ja. Bei dem Brot hier dachte ich, wer nichts riskiert, kann nichts gewinnen und habe es ausprobiert. Ja- und ich habe gewonnen. Ich gebe zu: dieses Brot ist anders. Es ist um einiges kleiner als ein “normales” Brot, wie z.B. das hier.

Als mein Mann es sah, sagte er sofort, “das ist kein Brot – das ist ein Baguette !”. Von der Größe her mag es fast stimmen: ich habe nachgemessen – meins hat immer so ca. 16cm Länge, 8cm Breite und ca. 3cm Höhe. Also nix mit “ich beleg mir mal üppig meine Frühstücksknifte !” Bekanntlich zählt ja auch eher der Inhalt 😉 Und mit Kürbis, etwas Buchweizenmehl und leckeren, knackigen Kernen kann der sich sehen lassen. Die Rosinen sind optional – wenn Ihr Rosinen mögt, würde ich sie auf jeden Fall mit hinein tun. Sie schmecken super in dem Brot !

Das Rezept ist wieder eines der Schwestern Melissa und Jasmine Hemsley, von denen ich schon einmal u.a. hier ein Rezept hatte. Somit ist auch dieses glutenfrei. Man nimmt hier wieder Buchweizenmehl (Buchweizen stammt aus der Gattung der Knöterichgewächse – trotz des Namens – und ist somit ein Pseudogetreide, wie auch z.B. Quinoa und Amaranth). Zur Bindung des Teiges kommt Pfeilwurzmehl zum Einsatz – ebenfalls absolut glutenfrei. Pfeilwurzmehl könnt Ihr auch toll z.B. zum Andicken von Saucen verwenden. Wenn Ihr keins habt, nehmt Ihr einfach mehr Buchweizenmehl.

Ich habe das Rezept der Schwestern ein wenig abgewandelt, bis ich es für mich passend fand.

Das Brot gibt es bei mir als Snack, mit einem leckeren Aufstrich oder aber als Beilage zum Salat. So passt es meiner Meinung nach am besten. Aber probiert es einfach mal selber und entscheidet für Euch. Und lasst auch von der Größe der Scheiben nicht irritieren: es macht ganz schön satt.

Zutaten für ein Brot/Baguette:

Für den Teig:

  • 1/2 Hokkaidokürbis (zur Orientierung: wir brauchen nachher 200 Gramm Kürbisfleisch)
  • 110 Gramm Buchweizenmehl plus etwas mehr zum Bestäuben des Laibs
  • 4 EL Pfeilwurzmehl oder 4 EL Buchweizenmehl zusätzlich
  • 1/4 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Leinsamen geschrotet
  • 2 EL Zitronensaft

Für die Kernmischung:

  • 120 Gramm Sonnenblumenkerne oder 60 Gramm Sonnenblumen- und 60 Gramm Kürbiskerne
  • 30 Gramm Sesamsaat
  • optional ca. 70 Gramm Rosinen

Zubereitung:

Die Sonnenblumen- und Kürbiskerne in einer Pfanne fettfrei anrösten, bis sie duften.

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier bestücken.

Die Kerne und Fasern aus der Kürbishälfte kratzen, den Kürbis in kleine Würfel schneiden und mit etwas Wasser in einem Topf weich kochen- das dauert je nach Größe der Würfel ca. 30 – 40 Minuten.

Die Masse mit einem Pürierstab pürieren und alle weiteren Zutaten für den Teig unterrühren. Die Kernmischung (und die Rosinen) hinzu fügen und untermischen.

Mit bemehlten Händen (das MUSS, die Masse ist wirklich arg klebrig), den Teig auf das Backblech geben und einen länglichen Laib formen. Mit einem Messer ein paar Mal schräg einschneiden, noch einmal mit etwas Mehl (für die Optik) bestäuben und für ca. 50 Minuten in den Ofen geben. Das Brot sollte an der Oberfläche recht trocken aussehen.

Etwas abkühlen lassen, bevor Ihr es aufschneidet. Lasst es Euch schmecken !

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