Vollkornbrot

Vollkornbrot

Ha ! Heute ist Tag des Butterbrotes ! Und damit Ihr eine gute Grundlage- bzw. Basis habt, gibt es heute ein richtig tolles Vollkornbrot. Zum ersten Mal habe ich es gebacken, als wir vor ein paar Monaten 30 Grad Aussentemperatur hatten. Wer bitte backt denn bei solchen Temperaturen Brot (vor allem, wenn es auch noch drei Stunden in den Backofen muss) ?? Ihiiich, iiich *wedel,aufzeig* Für mal eben schnell ist das Brot also nichts; wenn Euch abends einfällt “ups- ich hab gar kein Brot für morgen”, dann backt besser das Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen oder das schnelle Dinkel-Roggenbrot.

Warum aber lasse ich bei so heftigen Temperaturen den Ofen glühen ? Erstens brauchte ich unbedingt frisches Brot, und ich liebe nun einmal Selbstgebackenes. Zweitens habe ich das Rezept dafür schon jahrelang von Schwiegermama – und als sie mich letztens bat, ihr ihr Roggenschrot doch noch ein wenig feiner zu malen, fiel es mir wieder ein. Und darum habe ich wacker die Temperatur in der Wohnung den Außenverhältnissen angepasst. So !

Vollkornbrot

Tja- was soll ich sagen ? Ich glaube, ich habe ein neues Lieblingsbrot. Die Kruste ist knusprig – das Innenleben saftig und dennoch hat man durch die Körner gut was zu kauen. Das Brot macht lange satt; bei Schwiegerma ist es richtig dunkel – wegen verwendetem Rübenkraut. Ich habe das durch Reissirup ersetzt.

Vollkornbrot

Zu diesem rustikalen Brot passt natürlich super Käse, Schinken, etc. Aber auch mit Butter und Marmelade ist es soo lecker. Und das sehr Praktische: die Menge ergibt direkt zwei Brote – Ihr könnt also bequem eins in Scheiben geschnitten direkt einfrieren und dann bei Bedarf Scheibenweise auftauen und z.B. toasten.

Vollkornbrot

Zu dem Roggen- und Dinkelschrot: ich habe einfach ganze Körner gekauft und diese dann mit dem Hochleistungsmixer zerkleinert. Ihr könnt aber auch direkt Schrot kaufen oder wenn Euer Laden, wo Ihr die Körner kauft, eine Mühle hat, die dann dort nach Wunsch grob, mittel oder fein malen lassen (je gröber, desto mehr zu kauen 😉 )

Und nun ran ans Brot (die Knifte, die Stulle, dem Bütterken):

Zutaten für zwei Brote:

  • 280 Gramm Roggenschrot
  • 280 Gramm Dinkelschrot
  • 140 Gramm Sesam
  • 100 Gramm Sonnenblumenkerne
  • 500 Gramm Dinkelmehl Typ 630
  • ca. 2 EL Salz
  • 200 Gramm Reissirup
  • 3 Würfel Frischhefe
  • 1 Liter Buttermilch

Zubereitung:

Ofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Alle Zutaten bis auf die Getreidemilch und die Hefewürfel in eine große Schüssel geben. Die Buttermilch in der Mikrowelle erwärmen (sie soll lauwarm sein – nicht heiss !) und dann die drei Hefewürfel nacheinander hinein bröseln und unter Rühren auflösen.

Zu den anderen Zutaten geben, alles gut verrühren und dann in zwei mit Backpapier ausgelegte Kastenformen füllen.

Im Ofen auf der mittleren Schiene drei Stunden backen. Ich habe nach ca. 2 Stunden die Brote mit etwas Alufolie abgedeckt, weil sie mir zu dunkel wurden. 10 Minuten vor Ende der Backzeit habe ich die Folie wieder entfernt.

Die Brote aus dem Ofen nehmen, nach 10 Minuten aus der Form und von dem Backpapier befreien und auf einem Rost komplett auskühlen lassen. Erst dann anschneiden.

Vollkornbrot

Kommt gut ins Wochenende und ich freue mich über Eure Meinungen, wie Euch das Brot geschmeckt hat.

Alles Liebe,

Stephie

 

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One comment

  1. Danke für das Rezept. Werde ich ganz sicher backen

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