Hauptspeisen, Rezepte
Kommentare 8

Selbstgemachte Pizza

selbstgemachte Pizza

“Was kochen wir heute/morgen ?” Standardfrage in unserem Haus. Und ganz oft, wenn es Richtung Wochenende geht und wir uns die Woche über toootal gesund und ausgewogen ernährt haben *hüstel*, prescht einer von uns vor und ruft “PIZZAAAAA!!!” Und der andere, der einfach nicht schnell genug war, sagt gönnerhaft “na gut” (und denkt “YEAHHH!”). Unser Grill ist ja eh im Sommer mehr im Einsatz als der Herd und somit wird auch die Pizza dort zubereitet. Ulli hat irgendwas gebastelt, damit der Grill Oberhitze hat und wir bekommen ein herrlich krosses Ergebnis auf den Teller.

Hier nun zuerst das Pizzateig Rezept (reicht für zwei Abendessen für jeweils zwei Personen):

  • 500 Gramm Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1 Würfel Frischhefe
  • 275 ml warmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 30 Gramm Ahornsirup (macht den Teig beim Backen schön knusprig)

Für meinen Lieblingsbelag (reicht für eine große und eine kleine Pizza):

  • 1/2 Packung Doppelrahm Frischkäse
  • Tomatenmark
  • Knoblauchpaste
  • Garnelen nach Belieben, evtl. etwas Räucherlachs
  • Champignons aus dem Glas, abgetropft
  • geriebener Käse (z.B. Emmentaler, Gouda,…)
  • eine Zwiebel, in Scheiben geschnitten
  • eine Kugel Büffelmozzarella
  • Salz, Pfeffer
  • getrockneter Oregano
  • Rucola

Zubereitung:

Die Hefe im warmen Wasser auflösen. Mehl, Öl, Salz und Ahornsirup in eine große Schüssel geben, das Hefewasser dazu schütten und mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt ca. eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Dann den Teig noch einmal durchkneten. Eine Hälfte des Teigs könnte nun direkt eingefroren werden (so mache ich es immer, dann hab ich direkt fürs nächste Pizza Gelage noch etwas da) und die andere Hälfte teile ich zwei Portionen. Da wir ein kleines und ein großes Pizzablech haben, mache ich eine kleine und große Kugel und gebe noch etwas Mehl hinzu, um die Kugeln einzeln noch ein wenig zu kneten und dann hinterher besser auf dem Blech verteilen zu können. Die Bleche pinsel ich mit Olivenöl ein, rolle die Teigkugeln etwas mit dem Nudelholz platt und gebe den Teig dann auf die Bleche und ziehe ihn so, dass er das Blech ausfüllt.

Grill oder Backofen vorheizen (Backofen auf Pizzastufe stellen oder 220 Grad Ober/Unterhitze).

Für den Belag wird nun der Frischkäse mit dem Tomatenmark und der Knoblauchpaste zu einer Creme verrührt- nehmt soviel Tomatenmark und Knoblauch, wie es Euch schmeckt. Bei uns wird das Ganze immer leicht rosa. Verstreicht die Creme auf dem Teig und belegt nun nach Wunsch weiter. Wenn Ihr auch Rucola nehmt, den bitte erst im Nachhinein auf die Pizza legen, wenn sie fertig gebacken ist- er verbrennt sonst. Käse, Kräuter, alles drauf und wenn Ihr die Pizza besonders saftig mögt, evtl. noch  ein paar Tropfen Olivenöl drüber träufeln.

Die Pizza nun in den vorgeheizten Grill oder Backofen geben und so lange backen, bis der Käse schön verlaufen und leicht kross ist.

 

Den Rucola nun noch auf de Pizza verteilen (sieht dann auch total gesund aus, das Teil), in Stücke schneiden und genießen.

 

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

8 Kommentare

        • Pingback: Zuckerfrei(er) 2018 - das war Woche 1 -

        Schreibe einen Kommentar

        Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.