Ab heute zuckerfrei(er), Tschüss Zucker
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Zuckerfrei(er) in 2018 {Blogevent}

Um was geht es bei Zuckerfrei(er) in 2018 ?

Ich weiss nicht, wie es bei Euch aussieht, aber ich habe vor allem im November und Dezember einiges an (weihnachtlichem) Gebäck verdrückt – zwar ohne Industriezucker – aber nichtsdestotrotz mit Kokosblüten-, Muscovadozucker etc. gesüßt. Und auch das sind eben Zuckerarten und ich habe gemerkt, wie mein Körper sich immer mehr daran gewöhnte. Woran ? Z.B., dass ich nach den Mahlzeiten Appetit auf etwas Süßes bekam. Die Menge an Weihnachtskeksen, die ich verdrückte, steigerte sich und ich fühle mich nicht mehr richtig wohl. Ich mag aber nicht ständig an Süßes denken und deshalb möchte ich im Januar wieder den “Start” Knopf drücken und bewusster das neue Jahr beginnen – vor allem ohne Süßes.

Es soll ein Neustart her – mit Euch zusammen !

Nun kommt Ihr ins Spiel. Wie ? Nun, ich lade Euch ein, mit uns und mir zu starten. “Uns” deshalb, weil ich nicht alleine bin. Es gibt wundervolle Blogger(innen), die sich alle mit dem Thema zuckerfreie, gesunde Ernährung beschäftigen und ein paar von ihnen haben direkt zugestimmt, im Januar dabei zu sein und einen Beitrag zu veröffentlichen – teils gespickt mit nützlichen Tipps, Tricks und Informationen, teils leckere und natürlich Industriezuckerfreie Rezepte, die als Inspiration dienen sollen. In der Gruppe ist es leichter; man kann sich motivieren, austauschen und einander Tipps geben. Und gerade wenn man in seinem Umfeld laut verkündet, dass man ab sofort auf Zucker verzichtet, kann man Leute an seiner Seite sehr gut gebrauchen – glaubt mir !

Schritt für Schritt

Falls Ihr jetzt denkt “Uhh, das ist jetzt aber plötzlich ! Da muss ich mich doch erst einmal drauf einstellen ! Ne, also von jetzt auf gleich krieg ich das nicht hin.” Keine Panik und keinen Stress ! Wann Ihr startet, ist völlig egal. Hier sollen Euch erst einmal ein paar Dinge an die Hand gegeben werden, die Euch helfen, ÜBERHAUPT zu beginnen.

Ich leg auch mal direkt los: um vom Kopf her nicht direkt komplett zu blockieren (“Ich soll auf Zucker verzichten ? Jetzt sofort und für immer ? Kann ich nicht !”), fangt damit an, die gesüßten Getränke, wie Softdrinks (Cola und Co.) und Fruchtsäfte weg zu lassen. Trinkt Euren Kaffee, Tee ohne Zucker und Süßstoff – auch ohne Honig. Nehmt etwas Getreidemilch (selber hergestellt oder aber ohne Zuckerzusätze), denn die ist von Natur aus schon leicht süß.

Schaut Euch mal die Lebensmittel an, die Ihr gerade so zu Euch nehmt: angefangen vom abgepackten Vollkornbrot, über Marmelade, Leberwurst, Salami, Müsli, Weisskrautsalat, Rote Bete aus dem Glas, Kidneybohnen aus der Dose etc. Ihr werdet überrascht sein, wie viel versteckten Zucker Ihr am Tag zu Euch nehmt. Und nicht überall steht Zucker drauf: alles, was auf -ose endet (Fructose, Saccharose,…) ist Zucker; ebenso Dextrin, Maissirup, Gerstenmalz,… Zucker hat viele Namen.

Wenn ich vom “bösen” Zucker spreche, dann meine ich Fructose. Industriezucker besteht zur Hälfte aus Glukose und zur anderen Hälfte aus Fructose. Letzteres wird direkt in Fett umgewandelt und eingelagert. Zudem führt sie zu einem geringeren Sättigungsgefühl. Genaueres könnt Ihr noch einmal in meinem Beitrag ” Was genau ist Zucker und was stellt er mit uns an” nachlesen.

Ich möchte Euch jetzt nicht zuschütten mit zu viel Infos. Ich gehe davon aus, wenn Ihr hier gelandet seid dann habt Ihr schon mal von den Zuckerbegleiterscheinungen gelesen und/oder Eure eigenen Erfahrungen zur Genüge gemacht. Im Netz gibt es zig Zucker-Infoseiten und meine Freundin Yvonne, die ich u.a. gefragt habe, was sie sich wünschen würde, wenn sie auch nur ansatzweise vor hätte, auf Zucker zu verzichten, meinte, “boah- bloss nicht so viel Theorie – ich würde einfach mal ausprobieren wollen und wenn es mir gefällt, dann kümmer ich mich selber um die Fakten”. Klare Ansage.

Wie nun anfangen ?

Was ich Euch nicht ersparen kann (und möchte): Ihr müsst ein wenig Zeit investieren, indem Ihr frisch kocht, Euch Snacks vorbereitet und natürlich auch überlegt, was es überhaupt zu essen geben soll. Aber gerade bei Letzterem werdet Ihr von uns unterstützt.

Frisch kochen finde ich super wichtig, weil Ihr nur dann wisst, was wirklich in Eurem Essen ist und Ihr es nur dann beeinflussen könnt. Ihr müsst davon ausgehen, dass jede Sauce, die Ihr kauft, jedes Fertiggericht, Wurst usw. Zucker enthält.

Als nächstes: lasst die Finger von fettarmen Produkten ! Diese enthalten meist Zucker, weil Fett und Zucker Geschmacksträger sind. Wenn einem Lebensmittel Fett entzogen wird, kommt dafür Zucker hinein. Habt keine Angst vor Fett ! Fett macht satt und an Fett können wir uns nicht überessen. An Zucker ja. Von der Evolution her sind wir es gewohnt, an Süßem so viel zu essen, wie wir bekommen können, da Zucker z.B. in Form von Früchten früher Mangelware war. Heute ist das anders. Vollfette Produkte und hochwertige Proteine wie z.B. Nüsse, Käse, Eier machen satt, der Blutzuckerspiegel bleibt unten und wir gieren nicht bereits nach einer Stunde nach dem nächsten, wie es bei süßen Produkten der Fall ist.

Also:

  • selber kochen und vorplanen
  • keine gesüßten Getränke
  • zu den vollfetten Produkten bei Käse und Milch greifen
  • evtl. ein Tagebuch führen, was Du gegessen hast, wie Du Dich danach gefühlt hast usw. (ist hinterher immer wieder interessant, nachzulesen; ich werde auf jeden Fall alles notieren, weil ich glaube, dass die erste Zeit für mich sehr hart wird)

Was erwarte ich mir davon ?

Ich möchte wieder von dem süßen Zeug wegkommen; nach dem Essen nicht mehr das Verlangen nach einem Keks, einem Stück Kuchen o.ä. haben. Süß ist nun mal süß und sollte eine Ausnahme bleiben und keine Regelmäßigkeit. Ich möchte mich nach dem Essen gut fühlen, satt und zufrieden – nicht müde und vollgestopft und ich möchte wieder und weiter herausfinden, welche Lebensmittel (ausser Zucker) mir richtig gut tun und welche eher nicht. Deshalb auch das Tagebuch, damit ich da besser den Überblick behalte.

Helft mir !

Wenn Ihr nun sagt, Ihr könntet Euch das gut vorstellen, ebenfalls den Januar zuckerfrei und gesund zu beginnen oder es vielleicht eh schon tut, dann würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr uns und mich unterstützt !

Falls Ihr einen Blog habt, dann schreibt doch im Januar einen passenden Beitrag oder veröffentlicht ein zuckerfreies Rezept und verlinkt diesen Artikel darin und baut das Banner dazu ein:

Vielleicht mögt Ihr ja auch über Eure Erfahrungen berichten – wie geht es Euch während der Umgewöhnung ? Habt Ihr vielleicht sogar schon einmal einen Versuch gestartet und abgebrochen ?

Ich weiss, es gibt ganz ganz viele Menschen, die gerne ihren Zuckerkonsum reduzieren möchten; oft aber nicht wissen, wo beginnen und sich fragen: was soll/kann ich denn dann essen ?

Je mehr wir uns unterstützen, umso leichter wird es uns allen fallen. Versprochen !

Was könnt Ihr von mir erwarten ?

Ich habe mir bereits im November und Dezember Gedanken gemacht, was ich im Januar essen möchte und was mir damals bei meinem Zuckerentzug geholfen hat. Ich habe also fleissig gekocht, ausprobiert und immer wieder überlegt, was kann uns während der Zeit unterstützen – was hilft ?

Somit werdet Ihr von mir Rezepte und Anregungen in folgenden Kategorien bekommen:

  • Basisrezepte
  • Frühstück
  • Mittag-/Abendessen
  • Snacks

Ausserdem habe ich vor, mein Tagebuch wöchentlich zu posten: wie ist es mir Woche für Woche ergangen ? Ich hoffe, das bekomme ich hin, da ich Vollzeit arbeite. Aber ich weiss, wie schwer so eine Umstellung ist und von daher bemühe ich mich, Euch an meinen Erfahrungen teil haben zu lassen.

Im Februar wird es eine Zusammenfassung geben und ich wünsche mir sehr, dass wir dann ganz viele tolle Beiträge haben.

Auf Pinterest gibt es bereits ein Gruppenboard, wo Ihr gerne mitpinnen könnt: “Ab heute zuckerfrei(er)”. Schickt mir einfach eine Mail an kohlenpottgourmet@gmx.de und ich lade Euch zum Gruppenboard ein. Wenn Ihr die Anfrage annehmt, könnt Ihr auch direkt mitpinnen.

Auf Instagram #zuckerfreier2018 werde ich regelmässig posten, was es zu essen gibt und wie es mir geht.

Und ganz wichtig: wenn Ihr Fragen, Anregungen, Wünsche habt: immer raus damit ! Nur so kann ich wissen, was noch fehlt, was Ihr braucht, Ihr Euch wünscht.

Ich bin keine Ernährungswissenschaftlerin – erwartet bitte nicht, dass ich Euch mit medizinischen Fakten füttern kann. Ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen, dass es absolut möglich ist, Zucker zu reduzieren und auch darauf zu verzichten. Der Anfang ist nicht leicht, ich kann aber versprechen (weil ich es selber erlebt habe und immer wieder erlebe), dass es sich lohnt, weil man sich so viel besser fühlt !

Sehr ans Herz legen möchte ich Euch das Buch “Goodbye Zucker” von Sarah Wilson. Es ist toll geschrieben und Sarah hat viele Rezepte und Tipps parat.

So- und nun noch hier die anderen tollen Bloggerinnen, die bereits zugesagt haben, Euch im Januar mit Rezepten und/oder Tipps und Tricks auf dem zuckerfreien Weg zu unterstützen:

Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit, obwohl ich auch ein wenig Bammel habe, wie es mir vor allem am Anfang gehen wird.

Aber so, wie es jetzt ist, kann und soll es nicht bleiben also ran ans Süße 😉

Am 01.01.2018 starten wir und ich beginne mit einem Einblick in meine Vorratsschränke; was man immer Zuhause haben sollte und was man davon wie sogar selber herstellen kann.

Bis dahin habt eine schöne Zeit – ich freue mich auf Euch,

Stephie

 

 

 

 

 

 

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