Monate: April 2018

Apfelblüte

Über Dankbarkeit, Stress und Traurigkeit (oder: wie viele Emotionen passen in eine Woche ?)

Puh. Ich glaube, das wird der unkoordinierteste Beitrag, den ich hier bisher geschrieben habe. Aber das Leben ist nun mal nicht immer kontrolliert und organisiert – es gibt Tage, manchmal sogar Wochen, wo alles Kopf steht und man selber nicht weiss, wo der eigene Kopf gerade ist und wie man so viele Emotionen verarbeiten soll. Ich weiss auch gar nicht, wo ich anfangen soll. Also am besten irgendwo. Seit ca. 14 Tagen habe ich keinen Blogbeitrag mehr geschrieben: es fehlte schlicht und ergreifend die Zeit. Wir sind im Büro personell unterbesetzt und eine Kollegin fiel noch krank aus – es wurde also gearbeitet, was das Zeug hielt. Abends bin ich meist total groggy ins Bett geplumpst oder habe noch schnell etwas zu essen für den nächsten Tag vorbereitet. Das durfte auf keinen Fall zu kurz kommen – gutes Essen ist in stressigen Zeiten ganz ganz wichtig für mich. Ich bin sogar von meinem geliebten Frühstücksbrot abgewichen und habe mir abends immer Haferflocken eingeweicht und dann am nächsten Morgen mit Obst, Nüssen und Joghurt mit ins …

Schoko-Nusskuchen

Schokokuchen mit Nüssen (oder wohin mit den ganzen Schoko-Osterhasen und -Weihnachtsmännern?)

Da gibt es diesen Blog schon seit fast 2 Jahren und dieses Rezept habe ich tatsächlich noch nicht mit Euch geteilt ?! Dabei ist es eines meiner liebsten. Noch aus der Punktezählzeit – wo aber Margarine genommen wurde, Weizen- statt Dinkelmehl und natürlich ne groooße Schüppe Zucker 😉 Das Schöne bei diesem Kuchen ist: er ist perfekt für die Resteverwertung an allem, was an Schokolade herum liegt und weg muss. Ich habe den Kuchen jetzt innnerhalb kürzester Zeit drei Mal gebacken. Natürlich bekomme auch ich immer wieder zu Weihnachten, Ostern etc. von Leuten, die nicht wissen (oder es ignorieren), dass ich zuckerfrei unterwegs bin, Weihnachtsmänner, Osterhasen, Tafeln Schoki geschenkt. Das wird dann nicht weggeworfen, sondern gesammelt und beizeiten landet alles nach und nach im Kuchen. Der Gatte isst nämlich nach der Nachtschicht grundsätzlich ein Stückchen Kuchen und schlürft dazu ein Glas Milch. Den Kuchen könnt Ihr aber auch prima zu Einladungen, Festen usw. mitnehmen – ich garantiere, da wird ganz schnell nichts mehr von zu sehen sein. Und falls mal nur Schoki-Verweigerer anwesend sein sollten …

spanische Tortilla aus dem Ofen

Spanische Tortilla aus dem Backofen {Osterfrühstück}

Frohe Ostern, Ihr Lieben und Willkommen im April ! Heute wird es bunt und deftig auf dem Frühstücksteller. Im Gran Canaria Urlaub gab es nämlich zu jeder Mahlzeit Tortilla am Buffet: mal noch warm nur mit Kartoffeln oder auch zusätzlich mit Paprika und Erbsen, kalt am Tapasbuffet und was weiss ich noch. Direkt am zweiten Morgen habe ich einfach mal ein kleines Stück probiert und fand es so lecker, dass Tortilla für den Rest des Urlaubs ein fester Bestandteil meines Frühstücks wurde. Ich musste auch direkt an meine ehemaligen spanischen Mitschülerinnen Laura und Sonia denken, die immer, wenn es galt, etwas zu essen mitzubringen, mit einer “Tortilla de Patatas” ankamen- ganz traditionell nur mit Kartoffeln. Und immer super lecker ! Wieder Zuhause habe ich mich dann auf die Suche nach einem einfachen Rezept für Tortilla gemacht und gesehen, dass sie normalerweise in der Pfanne gegart wird. So weit, so gut. Schwierig wird dann das Wenden-  und da stehe ich bei Pfannkuchen schon immer vor einer großen Herausforderung. Wie soll ich dann so ein schweres Ding umgedreht bekommen ?  …