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Zitronen-Johannisbeerkuchen (und ein Tipp zum Beeren säubern)

Zitronen-Johannisbeer-Kuchen

[Dieser Beitrag enthält Werbung für ein Produkt, welches ich selber gekauft habe]

Ein fruchtig-beeriger Sommerkuchen

Sauer macht lustig ? Quatsch ! Wofür brauchen wir sauer, um lustig zu sein !?

Ausserdem kommt bei dem Kuchen hier die Freude spätestens beim Probieren 😉

Hab ich eigentlich schon mal erzählt, dass ich ein totaler Morgenmensch bin ? Ich glaube, ich habe noch nie abends einen Blogbeitrag geschrieben: um die Uhrzeit fehlt mir die Kreativität und der Elan. Morgens dagegen koche ich auch schon mal noch fluggs mein Mittagessen. Wo ich abends hilflos vor dem Kühlschrank stehe, denke ich morgens “ach- aus dem und dem kann ich doch schnell das und das machen.”

Fotos für den Blog mache ich hingegen gerne am Nachmittag – da fällt mir der Aufbau des Sets am leichtesten.

Jetzt wissta Bescheid 😉 Aber heute geht es ja hauptsächlich um Kuchen – um Zitronenkuchen.

Zitronenkuchen ist für mich ein absoluter Sommerkuchen und da gerade auch Beerenzeit ist, habe ich ihm noch ein paar Johannisbeeren gegönnt. Natürlich schmeckt der Kuchen auch ohne die Beeren, aber ich finde, dass sie ihm den letzten geschmacklichen Schliff geben.

Zitronen-Johannisbeer-Kuchen

Der Kuchen wird nicht besonders hoch (ich hatte eine Kastenform 24 x 11 cm) – also nach dem Backen nicht wundern.

Zitronen-Johannisbeer-Kuchen

Ich habe nur 50 Gramm Ahornsirup in den Teig getan (es kommt ja noch gesüßtes Aprikosenmus auf den Kuchen) und kann ich Euch sagen, dass das für Jemanden, der Zucker gewöhnt ist, zu wenig sein wird. Also solltet Ihr den Kuchen für “Zuckermenschen” backen wollen, nehmt mind. das Doppelte an Sirup.

Versucht, eine möglichst aromatische Bio Zitrone zu bekommen (in manchen Läden gibt es tolle italienische Sorten, z.B. die Amalfi Zitrone), denn so wird der Kuchen einen herrlich zitronigen Geschmack bekommen.

Zitronen-Johannisbeer-Kuchen

Für die Glasur habe ich keine Zitronenmarmelade genommen – das wäre mir an sauer dann etwas zu viel gewesen. Ich habe ein Aprikosenmus verwendet, welches ich neulich im Bioladen entdeckt habe. Es ist von der ungarischen Firma “Tarpa” und besteht nur aus Bio-Aprikosen (90%) und Bio-Akazienhonig (10 %). Fertig. Das Mus ist sehr dick von der Konsistenz, kräftig in der Farbe und herrlich fruchtig. Kann ich sehr empfehlen. Und da ich das so öffentlich tue, muss ich Euch am Anfang des Beitrags darauf hinweisen. Auch wenn ich das Produkt selber bezahlt habe. Momentan haben einige Blogger Probleme mit Abmahnungen, weil sie das nicht getan haben. Von daher wundert Euch bitte nicht, wenn Ihr in Zukunft vor dem Beitrag einen Hinweis auf Werbung findet – ich bekomme nicht auf einmal von irgendeiner Firma Geld für den Beitrag aber ich möchte weiterhin empfehlen, was mir gefällt und das muss ich kennzeichnen.

Zitronen-Johannisbeer-Kuchen

Tipp zum Beeren säubern

Und wie in der Überschrift schon angekündigt: wisst Ihr, wie Ihr am besten Beeren wascht und trocknet ohne grosses Gematsche ?

  1. gebt die Beeren in ein Sieb und wascht sie unter fliessendem Wasser ab
  2. legt in eine Salatschleuder ein Küchentuch und gebt die nassen Beeren hinein
  3. schleudert die Beeren vorsichtig trocken

Das funktioniert übrigens auch prima mit Kräutern.

Nun aber zum Kuchenrezept:

Zutaten für eine Kastenform 24 x 11 cm):

  • 125 Gramm weiche Butter
  • 200 Gramm Dinkelmehl Typ 630
  • 2 Eier
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50 Gramm Ahornsirup (oder mehr nach Geschmack)
  • abgeriebene Schale von 1 Bio Zitrone
  • 125 ml Getreidemilch (ich hatte Hafermilch)
  • 100 Gramm von den Rispen befreite und gesäuberte Johannisbeeren (plus ein paar zum Verzieren)

Für die Glasur:

  • ca. 5 EL Aprikosenmus oder -marmelade
  • etwas Saft von der Bio Zitrone (je nachdem, wie dick Euer Mus ist)

Zubereitung:

Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen, Kastenform mit Backpapier auslegen.

In einer Rührschüssel die Butter schaumig aufschlagen. 2-3 EL Mehl und die Eier nacheinander unterrühren, bis eine schaumige Masse entsteht.

Restliches Mehl, Backpulver, Salz, Ahornsirup und geriebene Zitronenschale zu der Schaummasse geben und mit einem Löffel unterrühren. Milch hinzu geben (nach und nach), bis der Teig in dicken Tropfen vom Löffel fällt (er sollte eher etwas dünner als zu dick sein).

Zum Schluss die Johannisbeeren unterheben.

Teig in die Form füllen und auf der mittleren Schiene ca. 35 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).

Aus dem Ofen holen, ca. 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.

Das Aprikosenmus mit Zitronensaft in einem kleinen Topf aufkochen, ca. 1 Minute köcheln lassen und dann auf dem Kuchen verstreichen.

Nun die restlichen Johannisbeeren darauf verteilen – durch das Mus halten sie klasse und Kuchen direkt servieren. Zitronen-Johannisbeer-Kuchen

Lasst es Euch schmecken und habt einen wundervollen Sonntag !

Alles Liebe,

Stephie

P.s.: mehr Lust auf Beeren ? Dann schaut Euch doch mal die Hefeschnecken mit Johannisbeeren- und Vanillepuddingfüllung an. Oder lieber eher etwas Herzhaftes ? Dann empfehle ich Ziegenkäse-Crostini mit Himbeer-Thymiansauce.

2 Kommentare

    • Stephanie sagt

      Hallo liebe Anna,

      vielen vielen Dank ! Ja, der Kuchen ist wirklich unwahrscheinlich saftig – richtig richtig lecker !

      Ganz lieben Gruß
      Stephie

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