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Quiche Lorraine

Quiche Lorraine

[Unbeauftragte Werbung für eine Zeitschrift und Werbung wegen Blogverlinkungen]

Einen wunderschönen Sonntag und Willkommen zu einer neuen Runde “Lecker für jeden Tag” !

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Heute schlemmen wir uns durch Urlaubsrezepte – Rezepte aus aller Welt. Klingt gut oder ?

Ich wollte eigentlich was typisch österreichisches in Anlehnung an den letzten Urlaub mitbringen, aber eine Quiche hat meine Pläne durchkreuzt. Im Supermarkt habe ich eine Zeitschrift entdeckt ” Quiches & Tartes”. Kurz durchgeblättert und mir sind direkt so viele Rezepte ins Auge gesprungen, dass ich die Zeitschrift unbedingt haben musste.

Bisher habe ich zwei Sachen nachgebacken (und umgewandelt): beide mega lecker. Und da die eine Quiche schon so umwerfend aus dem Ofen kam und dann auch noch so gut schmeckte, darf sie als erstes hier auf den Blog und an dem heutigen Blogevent teilnehmen: eine Quiche Lorraine.

Quiche Lorraine

Der Ursprung der Quiche Lorraine

 

Wie der Name schon sagt, stammt diese Quiche aus Lothringen und ist das “Urrezept” der herzhaften Kuchen. Viele Rezepte haben als Füllung einfach nur Zwiebeln und Schinken – ich habe aber noch eine Handvoll Lauch dazu genommen, weil ich das einfach gerne mag.

Eiersahne ist Pflicht – diese Variante hier mit der sauren Sahne finde ich mega lecker !

Quiche Lorraine

Ganz wichtig ist das Blindbacken des Teiges – weil er sonst mit der Füllung durchmanscht und nicht fest bleibt. Ich habe dieses Mal zum Blindbacken weisse Bohnen genommen – schwarze Bohnen hatte ich aber auch schon mal: Hauptsache der Teig wird beschwert (und nicht das Backpapier darauf vergessen – die Hülsenfrüchte kriegt Ihr nie wieder aus dem Teig heraus !!)

Quiche Lorraine

Zutaten für eine Quicheform 26 cm:

  • 200 Gramm Dinkelmehl Typ 630
  • 100 Gramm kalte Butter + etwas mehr zum Einfetten der Form
  • 50 ml kaltes Wasser
  • 4 Eier
  • 1 große Zwiebel (ca. 100 Gramm)
  • 1 Handvoll Lauch, gewaschen und in Ringe oder Stücke geschnitten
  • 150 Gramm Schinkenspeckwürfel
  • 50 ml Hafer- oder Dinkelmilch
  • 150 Gramm saure Sahne
  • 100 Gramm geriebener Käse (ich hatte Tilsiter)
  • Öl
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Hülsenfrüchte zum Blindbacken des Teiges

Zubereitung:

Das Mehl mit der Butter, dem kalten Wasser, 1 Ei und einer Prise Salz zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.

Währenddessen die Zwiebel schälen und am besten mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben hobeln.

1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, die Schinkenwürfel anbraten, Zwiebelscheiben und Lauch dazu geben und alles ca. 10 Minuten anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Abkühlen lassen.

Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und zwischen Frischhaltefolie ausrollen – die Fläche sollte etwas größer als die Form sein.

Quicheform einfetten und den Teig hinein geben; einen Rand formen.

Backpapier auf den Teig legen und mit den Hülsenfrüchten beschweren.

Im heissen Ofen auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen. Heraus nehmen, vorsichtig das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen (ich habe alles auf ein Backblech gelegt und erst einmal auskühlen lassen). Mein Teig war in der Mitte noch sehr weich – also habe ich die Form noch einmal für 10 Minuten in den Ofen gegeben. Als der Teig anfing, Dellen werfen zu wollen, habe ich die Form wieder heraus geholt.

Die Milch, die restlichen 3 Eier, die saure Sahne und den geriebenen Käse nun in einer Schüssel verrühren, salzen, pfeffern und mit Muskatnuss abschmecken.

Zwiebel-Speck-Lauch-Mischung auf dem Teig verteilen, die Eiersahne darauf verteilen und im Backofen auf der UNTERSTEN Schiene ca. 40 Minuten goldgelb backen.

Mit Salat servieren.

Quiche Lorraine

Falls Euch eine kleine Quicheform zu wenig ist 😉 – macht doch ein ganzes Blech Zwiebelkuchen; auch sooo lecker !!!

Und jetzt – wie immer – die anderen leckeren Rezepte:

Love and hate sugar: Daifuku

FaBa-Familie aus Bamberg: Coca (Spanische Pizza) mit Petersilie

Küchenmomente: Kleine mallorquinische Mandelkuchen mit Feigenkompott

Blackforestkitchen: Niederländische Broodje und ein Urlaubsrückblick

Fränkische Tapas: Tajine Berbere

carry on cooking: Hibiskus-Sirup für Limonade, Sekt & Co.

Habt einen tollen Sonntag und bis bald,

Stephie

5 Kommentare

  1. Liebe Stephie, deine Quiche Lorraine sieht mega lecker aus. Ich liebe Quiche Lorraine ja schon seit Jahren, mache sie aber selten selber. Das wird sich ab jetzt mit Deinem Rezept ändern. Deine Abwandlung mit Lauch kann ich mir gut vorstellen, das probiere ich auf jeden Fall mal aus. Hab noch einen schönen Sonntag liebe Grüße Silke

  2. Liebe Stephie,
    hihi, dann ging es dir ja ähnlich wie mir… Eigentlich wollte ich das Baklava-Rezept als Beitrag nehmen. Dann habe ich bei einer Freundin, die gerade aus Mallorca zurückkam den Gató de Almendras gegessen und da viel mit das Dessert aus dem Hotel ein. Also alles wieder umgeschmissen. Manche Rezepte tun es einem einfach an…
    Deine Quiche Lorraine sieht fantastisch aus und deine Variante mit saurer Sahne und Lauch ist garantiert nicht nur ein Augenschmaus 🙂 !
    Liebe Grüße
    Tina

  3. Hallo Stephie,
    wir Franken mögens eher herzhaft. Deswegen passt Dein Rezept super auch in die fränkische Küche. Danke für den tollen Beitrag und noch einen schönen Sonntag.

  4. Hmmm, wie lecker! Da möchte man am liebsten gleich zugreifen und sich eine große Portion genehmigen. Das Rezept wird sofort gemerkt und so schnell wie möglich ausprobiert. Viele Grüße, Frances 🙂

  5. Liebe Stephie,
    deine Quiche sieht super aus und schmeckt sicherlich auch so.
    Ich hab schon ewig keine Quiche Lorraine mehr gegessen, was wohl daher kommt das ich kein Fleisch mehr esse. Ich mache deshalb Quiche auf andere Art.
    Liebe Grüße Marie

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