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Safranguglhupf mit Walnüssen und Karamellguss

Safranguglhupf

[Werbung | Blogverlinkungen] Heute huldigen wir mal wieder einem etwas verrückten Tag: es ist der Tag des Guglhupf (ja, genau- ich dachte auch direkt, was es nicht alles gibt…).

Die liebe Tina vom Blog Lecker&Co hatte ja bereits zum Tag des Deutschen Butterbrotes am 28.09. aufgerufen und als es nun an den Gugl ging, war mir direkt klar, dass ich dabei sein möchte. Es gibt so unfassbar schöne Guglhupfformen (und -rezepte) und ich kann Euch versprechen, Ihr werdet staunen, was Ihr alles für tolle Guglexemplare finden werdet !

Safranguglhupf

Ich habe mal recherchiert, was es mit dem Tag des Guglhupfs so auf sich hat: (natürlich) stammt die Erfindung aus den USA von einer Guglhupfform-Firma (ach was !). In den USA heisst der Gugl übrigens “Bundt-Cake” – ich glaube “Gugl” können die nicht aussprechen- klingt aber viel schöner. So.

Safranguglhupf

Diese Infos hier stammen von der Homepage “Kuriose Feiertage.de”:

  • Während man in Deutschland unter diesem Namen einen bestimmten Kuchen bzw. Teig meint, versteht man bei unseren österreichischen Nachbarn unter einem Gugelhupf vor allem die typische Form.
  • Österreich ist Gugelhupf allerdings keine Bezeichnung für einen bestimmten Teig, sondern für die charakteristische Form.
  • Dies gilt auch für die USA. Denn auch kennt man den Gugelhupf als Bundt Cake, wobei sich die Bezeichnung wohl weniger auf die schwierige Aussprache für einen Amerikaner bezieht, sondern sich von der heute gefeierten Backform ableitet.
  • Die traditionelle Kärntner Küche kennt diese Kuchenform als Reindling. Diese Bezeichnung findet sich übrigens auch in der slowenischen Backtradition.
  • Sowohl in Frankreich als auch in Polen backt man gerne den sogenannten Baba au rhum. Da die Franzosen aber echte Feinschmecker sind, legen sie mit dem Savarin noch eine weitere Variante des Gugelhupfs oben drauf. 😉

Warum es manchmal GUGL und manchmal GUGEL heisst, konnte mir allerdings noch Niemand beantworten – wer das weiss, schreibe mir bitte !

Ach so- bei meinem Gugl-Beitrag habe ich eine etwas aussergewöhnliche Kombination gewählt: Safran mit Kernen und Walnüssen. Eine ganz liebe Freundin hat mich mit Safranfäden versorgt und da ich nicht ganz klassisch Risotto machen wollte, habe ich dem Safran ein Milchbad gegönnt. Er verträgt sich auf jeden Fall sehr gut mit den anderen Zutaten und der Karamellguss ist dann quasi der “Tropfen” auf dem “i” (oder so).

Safranguglhupf

Zutaten für eine kleine Guglhupfform (Fassungsvermögen: 1 Liter):

Für den Teig:

  • 50 ml Mandelmilch
  • 1 Msp. Safranfäden
  • 100 Gramm Walnusskerne
  • 150 Gramm Butter (plus etwas mehr zum Fetten der Form)
  • 50 Gramm gemischte Kerne (z.B. Sonnenblumen- und Kürbiskerne)
  • 30 Gramm Kokosblütenzucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 125 Gramm Dinkelmehl Typ 630
  • 1 gestr. TL Backpulver

Zusätzlich für den Guss:

  • 50 Gramm Kokosblütenzucker
  • 50 Gramm Sahne

Zubereitung:

Die Milch in einem kleinen Topf erwärmen. Die Safranfäden mit einem Mörser zerstoßen und in der warmen Milch auflösen.

Die Walnüsse in einer Gewürzmühle mahlen.

Die Guglform fetten und mit den Kernen ausstreuen.

Den Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

In einer großen Schüssel 100 Gramm Butter (die restlichen 50 Gramm brauchen wir später für den Guss) mit der Prise Salz und dem Kokosblütenzucker schaumig aufrühren. Die Eier nacheinander dazu geben und jeweils gut unterrühren.

Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit der Safranmilch zur Ei/Buttermischung geben. Alles gut verrühren.

Die Hälfte des Teigs in die Form füllen. Unter die verbleibende Teighälfte die gemahlenen Walnüsse rühren, den Teig dann ebenfalls in die Form füllen und mit einer Gabel ein wenig durchziehen.

Auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen (Stäbchenprobe machen !) Sollte der Kuchen zu dunkel werden, einfach mit Alufolie abdecken.

Den Kuchen aus dem Ofen holen und 10 Minuten in der Form auskühlen lassen. Dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und komplett abkühlen lassen.

Für den Karamellguss die übrigen 50 Gramm Butter mit dem Kokosblütenzucker in einem kleinen Topf langsam bei geringer Wärme schmelzen lassen; etwas Sahne dazu geben, alles kurz unter Rühren erhitzen und dabei so viel Sahne untermischen, wie dünnflüssig eben Euer Guss werden soll. Topf vom Herd nehmen, Guss kurz abkühlen lassen und dann auf dem Gugl verteilen.

Leicht trocknen lassen und dann in Stücke schneiden und servieren.

Safranguglhupf

So- und nu mal ran an die ganzen anderen Guglhupf-Köstlichkeiten:

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Habt einen schönen Tag des Guglhupf, alles Liebe,

Stephie

 

44 Kommentare

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    • Stephanie sagt

      Tina, Du Liebe !

      Ganz ganz herzlichen Dank für Deine Worte- ich habe mich total darüber gefreut !
      Ich drück Dich mal,
      Stephie

  4. Deine Fotos sehen so appetitlich aus! Und Safran im Kuchen stelle ich mir auch äußerst gut vor, zusammen mit den Nüssen und dem Kokosblütenzucker! Ein wirklich tolles und ausgefallenes Exemplar!

    • Stephanie sagt

      Hallo Eva,
      ja, die Kombi passt wirklich prima und die Kerne geben den letzten Schliff 🙂

  5. Liebe Stephie,
    das ist ja ein kleines Kunstwerk! Aber ich würde dennoch nicht davor Halt machen, mir ein Stück abzuschneiden – eine großes Stück!
    Liebste Grüße von Martina

    • Stephanie sagt

      Hallo Martina,

      hihi- ich kenne da auch kein Pardon: gut aussehen schützt vor Aufesserei nicht !
      Dir würde ich aber sofort was abgeben- versprochen !

      Liebste Grüße zurück,
      Stephie

    • Stephanie sagt

      Hallo Michaela,

      ach, das freut mich dann wiederum ! Ich bin auch großer großer Safran Fan !
      Dir auch alles Liebe,
      Stephie

  6. Liebe Stephie,
    ich musste direkt an “Backe, backe Kuchen” und “Safran macht den Kuchen gehl” denken. Und, stimmt: macht er. Deine Bilder – und Dein Gugel natürlich – sind der Hammer!
    Herzlichst, Conny

    • Stephanie sagt

      Huhu Conny,

      jetzt hab ich den ganzen Tag nen Ohrwurm *grins*

      Danke für Deine Worte,
      liebsten Gruß
      Stephie

    • Stephanie sagt

      Hallo Christina,

      ja, Karamell scheinen irgendwie die meisten Menschen zu mögen (kein Wunder 😉 )

      Lieben Gruß zurück,
      Stephie

  7. Liebe Stephie,

    bin hin und weg von deinem Kuchen und Safran ist so wie so mein all time favourite.

    herzliche Grüße

    Susan

    • Stephanie sagt

      Hallo Susan,

      dass Du bei dem Wort Safran die Augen spitzt, habe ich mir schon gedacht 😉
      War auch meine Intention 🙂
      Herzliche Grüße zurück,
      Stephie

    • Stephanie sagt

      Huhu Daniela,

      ja, mach mal – unbedingt ! Schmeckt wirklich gut und optisch macht er auch was her auf der Kuchentafel.

      Lass es Dir schmecken,
      Stephie

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  9. Huldigen ist für diesen Kuchen wohl genau das richtige Wort, was für eine leckere Kreation <3 Viele Grüße vom Bodensee, Isabelle

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  11. Oh dein Gugelhupf ist ja sowas von wunderschön… und ich musste direkt an das schöne Backlied denken… “Eier und Salz, Butter und Schmalz, Milch und Mehl, Safran macht den Kuchen gel”…

    Liebe Grüße,
    Tina

  12. Klingt der toll – und dann noch diese tollen Bilder dazu. Da läuft einem direkt das Wasser im Mund zusammen.

    Ich habe gerade gesehen, dass mein Rezept noch nicht verlinkt ist, da ich Dussel meinen Link erst am Vorabend geteilt habe. Vielleicht magst du ihn ja noch mit aufnehmen 🙂 Würde mich freuen.

    Ich sende dir liebste Grüße aus Braunschweig,
    Mareike

  13. Was für eine außergewöhnliche Idee! Das muss ich ausprobieren, besonders mit dem leckeren Karamellguss.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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