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Grissini und Muhammara (knusprige Gebäckstangen und ein Paprika-Walnuss-Dipp)

Grissini und Muhammara

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Einen wunderschönen Sonntag-Morgen, Ihr Lieben !

Es ist der erste Sonntag im Monat und somit heisst es wieder:

Heute geht es um “Snacks” und “Knabbereien”. Da sind der Phantasie ja bekanntlich keine Grenzen gesetzt. Für mich gehören so kleine Knabbereien z.B. immer zu einem netten Grillabend dazu. Und da nun bald die Grillsaison so richtig startet, habe ich ein paar Grissini gebacken. Dazu gibt es dann einen Dipp aus gerösteten Paprika, Walnuss und Gewürzen.

Grissini samt Dipp hatten wir letztens zum geräucherten Fisch – kam sehr gut bei der Familienbande an – also freie Fahrt für den Blog.

Ein Wort zur Lagerung der Grissini: man soll sie in einer Blechdose lagern können und sie bleiben knusprig. Keine Ahnung, ob das stimmt. Ich habe sie, da ich wusste, wir kriegen ja am nächsten Abend Besuch, in eine Tüte gepackt, damit sie nicht austrocknen und habe sie, kurz bevor die Bande kam, noch einmal ca. 10 Minuten im Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze aufgebacken. Sie waren perfekt. Knusprig aber kein bischen trocken.

Grissini und Muhammara

Zutaten für ca. 30 Grissini Stangen:

  • 500 Gramm Dinkelmehl Typ 630
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 270 ml Wasser
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 TL Salz

Zum Bestreuen der Grissini:

  • Meersalzflocken
  • Sesam
  • getrocknete Kräuter (z.B. Oregano, Thymian, Rosmarin)

Zubereitung:

Mehl mit der Hefe, Wasser, Olivenöl und Salz in einer Schüssel geben und ca. 10 Minuten mit einem Rührgerät verkneten bis Ihr einen glatten und elastischen Teig habt.

Abdecken, mind. 10 Minuten ruhen lassen und anschliessend noch einmal verkneten.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen und abgedeckt noch einmal ca. 10 Minuten gehen lassen.

Mit etwas Wasser dünn bepinseln und mit all dem besprenkeln/bestücken, was Ihr gern auf Euren späteren Grissini´s hättet: ich kann sehr eine Mischung aus Meersalz, Kräutern (Oregano) und Sesam empfehlen. Sehr lecker !!

Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig nun in zwei Hälften und jeweils in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Jeden einzelnen Streifen in sich drehen und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen (ich hatte zwei Bleche voll).

Auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen- bzw. so lange, bis die Grissini eine leichte Bräunung annehmen.

Auf einem/mehreren Rosten auskühlen lassen.

Nun mal zum Dipp

Die Paprika, die man für den Dipp rösten muss, um sie zu häuten, haben mich geärgert: sie wollten sich nach dem Backen im Ofen partout nicht häuten lassen. Ich habe sie dann entkernt (das ging sehr gut) und dann einfach mal mit etwas Öl püriert, um zu schauen, wie hart die Schale dann noch ist und ob man sie trotz Schale benutzen kann. Das ging tatsächlich prima. Beim nächsten Mal überlege ich mir, ob ich nicht direkt fertige Röstpaprika aus dem Glas kaufe. Da muss ich aber vorher checken, ob da nicht Zucker zugesetzt wurde.

In die Muhammara kommt in den meisten Rezepten Granatapfelsirup bzw. -melasse. Ich habe mir mit Ahornsirup ausgeholfen.

Zutaten für Muhammara (ergibt ca. 200 Gramm, je nachdem, wie groß Eure Paprika sind):

  • ca. 3 rote Spitzpaprika
  • 50 Gramm Walnüsse
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 TL Knoblauchpaste
  • 1/2 TL Harissa Gewürz
  • 1/2 TL Cumin (Kreuzkümmel)
  • 1/4 TL Sumach
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz/Pfeffer

Zubereitung:

Den Backofen auf 220 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Paprika auf dem Blech auf der mittleren Schiene im Ofen ca. 50 Minuten backen. Nach 20 Minuten einmal drehen.

Röstpaprika aus dem Ofen nehmen, in eine Schüssel geben, mit Klarsichtfolie abdecken und etwas auskühlen lassen. Dann soll die Schale leicht abzuziehen sein. Ansonsten, so wie ich, entkernen und mit etwas Öl pürieren.

Walnüsse klein hacken und mit den Gewürzen zu den pürierten Paprika geben. Noch mal pürieren- die Walnüsse sollten aber nicht komplett zu Mus zerfallen (es sei denn, Ihr mögt das so).

Noch einmal abschmecken und evtl. mit etwas mehr Öl zu der Konsistenz verrühren, die Ihr gern hättet.

Grissini und Muhammara

Zu den Grissinis servieren.

Grissini und Muhammara

Und nun schnell zu den anderen Rezepten – es ist einiges mit Spargel dabei. Und da ich Spargel liebe, werde ich fleissig die Rezepte nachkochen:

Jill: Kleines Kuliversum Spargel im Blätterteig mit Bärlauch Pesto

Britta: Backmaedchen 1967 knusprige Kräuterbrot-Sticks

Caroline: Linal’s Backhimmel Herzhafte Muffins mit zweierlei Spargel

Ronald: Fränkische Tapas Dreierlei fränkische Spargel-Snacks

Silke: Blackforestkitchen Knusperspargel mit Basilikum-Dip

Anastasia: Papilio Maackii Spargel Tartelettes

Tina: Küchenmomente Churros mit Schokoladensauce

Marie-Louise: Küchenliebelei Geröstete Kichererbsen und Rhabarber-Ingwer-Limonade

Marie: Fausba Dreierlei Brotchips schnell gemacht

Izabella: Haus und Beet Knäckebrot Rezept – Der gesunde Snack

Volker: Volkermampft Orientalisches Bulgur Brot mit Datteldip

Habt alle einen schönen Sonntag,

Stephie

 

13 Kommentare

  1. Liebe Stephanie,
    Ich bewundere Köch*innen (schreibt man das jetzt politisch korrekt so?), die sich die Mühe machen alles zu schälen – auch eine Paprika. Dafür würde ich mir tatsächlich KEINE Zeit nehmen. Ich bin eben zu faul 😉
    Dieser Dip und auch die Stangen hören sich wahnsinnig lecker an!
    Viele Grüße, Izabella

  2. Ein richtig schönes Rezept und tolle Fotos liebe Stephie. Und jetzt ist auch das Rätsel um Muhammara gelöst! Hab einen schöne Sonntag, liebe Grüße Silke

  3. Liebe Stephanie,
    Grissini standen erst auch auf meiner Liste. Wie schön, dass du die Idee auch hattest und dich dafür entschieden hast. Und wie immer natürlich perfekt in Szene gesetzt – wunderschön!
    Herzliche Grüße
    Tina

  4. Hallo Stephanie,

    die Grissini sind toll, und werden auf jedenfall demnächst mal selber gebacken. Und schön das Du auch einen Dip dazu gezaubert hast. Wir kriegen mit den ganzen Rezepten schon eine tolle Party-Verpflegung hin 😉

    LG Volker

  5. Liebe Stephanie,
    der Paprika-Walnuss Dip ist genau mein Fall.
    Ich liebe Paprika und ich liebe Walnüsse.
    Sicherlich würde mir deine Kombination mit den Grissinis super schmecken.
    Liebe Grüße sendet Marie

  6. Huhu 🙂
    noch zu später Stunde schleiche ich noch im Internet umher und habe mich sofort in deine Grissini verliebt!!! Die muss ich bei unserem nächsten Grillabend auch unbedingt testen!
    Liebe Grüße, Anastasia

  7. Hallo Stephie,
    dein Beitrag ist mal wieder echt klasse und die Grissini auf den Fotos sehen zum Anbeißen aus. Noch ein Tipp zu deinem Dip. Wenn Du die Paprika nach dem Grillen in einer Plastiktüte abkühlen lässt, lassen sie sich leichter schälen.

  8. Stephie! Ich nehme alles. Restlos. Jeden Krümel. Und den Dipp dippe ich auch ganz leer. Und die Salzkörner drumherum nehm’ ich auch. (Schale und Löffel auch.)
    Dein Rezept und Dein ganzer Beitrag gefallen mir so, so gut. <3

    Die besten Grüße aus dem grauen Kassel
    Marie-Louise

    • Stephanie sagt

      Du kleiner Vielfraß *grins* Aber jahaaaa: kriegste alles !

      Vielen Dank Dir und einen dicken Knutscher,
      Stephie

  9. Hallo Stephie,
    versuch doch mal die Spitzpaprika im Ofen so lange zu “grillen”, bis sie schwarz sind. Ich mache das bei 220 Grad Oberhitze für ca 10 Minuten (beim Grillen kann man sie auch auf die heißen Kohlen legen), dafür lege ich sie mit der Schnittfläche nach unten, damit nur die Schale schwarz wird. Danach verpacke ich sie luftdicht und lasse sie abkühlen. Damit hatte ich bis jetzt noch keine Probleme und geschmacklich sind sie durch das Rösten noch viel besser 🙂
    PS: Ich mag deine Fotos total gerne!
    LG,
    Jill

    • Stephanie sagt

      Hallo liebe Jill !

      Vielen Dank für den Tipp- ich glaube, ich habe sie einfach nicht lange genug im Ofen gelassen. Beim nächsten Mal bin ich einfach etwas geduldiger.

      Und Danke für das Foto Kompliment- da freue ich mich sehr drüber !!

      Liebste Grüße
      Stephie

  10. Pingback: Knishes mit Salsiccia und Röstpaprikafüllung -

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