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Pitabrot mit Rindfleischpattie, Aprikosen-Chutney und Feta-Pistazien-Pesto

Streetfood

Streetfood Deluxe

 

Gebt es zu: was habt Ihr beim Lesen der Überschrift gedacht ? “Lecker” ? Oder eher: “Was bitte ist das alles ??? Und alles in einem Brot ??”

Ja, ich gebe zu: die Überschrift ist ganz schön vollgepackt. Aber die einzelnen Sachen sind so lecker (und zusammen köstlich), dass ich nicht nur schreiben wollte: “Gefülltes Pitabrot”.

Die Idee war, ein Streetfood Rezept für eine Blogparade zu kreieren. Mir rannte aber die Zeit davon und somit bekommt Ihr das Rezept nun ohne Blogparade. Mir war es einfach wichtig, ein vernünftiges Rezept zu haben und es nicht “irgendwie” runterzuschreiben, um es veröffentlichen zu können.

Und es hat sich wirklich gelohnt, weil es eine richtig leckere Kombination ist ! Macht ein wenig Arbeit aber wenn man das Chutney z.B. vorher herstellt, kann man sich in nicht allzu langer Arbeitszeit ein super leckeres Pitabrot basteln.

Beim Aprikosen-Chutney kann ich nur empfehlen, direkt die doppelte Menge zu machen: das schmeckt super zu Grillfleisch, pur aufs Baguette, zu Käse, etc. Müsst Ihr unbedingt ausprobieren !

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Das Pesto ist keines im eigentlichen Sinne, dafür ist zu wenig Öl drin. Aber mit den Pistazien und der Minze zusammen, kommt der leicht herbe Feta Geschmack gut zur Geltung und passt wiederum ganz toll zum süß-sauren Chutney.

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Und jetzt aber mal zu den Zutaten und wie Ihr Euch ein gesund-leckeres Streetfood selber Zuhause auf den Teller bringen könnt:

Zutaten für 2 gut gefüllte Pita-Brote:

Für die Rinder-Patties:

    • 300 Gramm Rinderhack
    • 1 Zwiebel in kleine Würfel geschnitten
    • Salz (viel), Pfeffer (nicht so viel)
    • ca. 1 EL scharfer Senf
    • ca. 1 EL Tomatenmark
    • Ras-El-Hanout-Gewürz nach Geschmack
    • frische Pfefferminze, kleingehackt (im Winter getrocknete)
    • 1 EL Paniermehl (wenn man die Dinger grillen möchte und sie nicht durchbrechen und durchs Rost fallen sollen, mehr- ca. 2 EL)
    • einen Schluck Mineralwasser !!! Macht die Masse herrlich fluffig saftig

Zubereitung:

Die Zutaten für die Kloppse gut miteinander vermischen, abschmecken, zu Patties formen (ca. 4 Stück) und in der Pfanne mit Öl, was man gut hoch erhitzen kann (z.B. Erdnussöl) von beiden Seiten schön kross durchbraten oder auf dem Grill grillen.

Für das Aprikosen-Chutney:

  • 6 reife Aprikosen, entkernt und geviertelt
  • 1 kleine oder eine halbe rote Zwiebel, geschält und gewürfelt
  • ca. 100 ml Apfelessig
  • Honig nach Geschmack
  • etwas Chili Pulver
  • Salz, Pfeffer
  • frische Petersilie oder frischer Koriander (ca. 1 geh. EL)

Zubereitung:

In einem Topf etwas Olivenöl erwärmen und darin die Zwiebelwürfel glasig anschwitzen.

Aprikosenstücke hinzu geben, unter Rühren so lange mitköcheln, bis sie weich sind und zerfallen.

Mit Apfelessig ablöschen, Hitze reduzieren, Honig dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Wenn die Masse kompakter wird, weil die Flüssigkeit langsam verkocht, vom Herd nehmen, Petersilie oder Koriander klein hacken, unterrühren, die Masse nun abkühlen lassen und dann in ein sauberes Glas füllen.

Für das Feta-Pistazien-Pesto:

  • 100 Gramm Feta Käse
  • etwas Olivenöl
  • ca. 1 EL gesalzene Pistazien
  • ca. 1 TL frische Minze
  • Salz,Pfeffer

Zubereitung:

Den Feta in eine kleine Schüssel geben, etwas Olivenöl darauf träufeln und dann mit einer kleinen Gabel zerbröseln.

Pistazien und Minze hacken, unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ausserdem:

  • 2 Pitabrote (alternativ Burgerbrötchen, Tortillafladen,…)
  • frischer Salat (mir schmeckt bei der Mischung hier am besten Rucola dazu)

Pitabrote  aufschneiden, toasten, Salat hineinlegen, dann die Rinderpatties, das Chutney (könnt Ihr gern vorher etwas erwärmen- lecker !) und das Pesto darüber krümeln.

Fertig ! Lasst es Euch schmecken !!

Alles Liebe,

StephieStreetfood

 

 

2 Kommentare

    • Stephanie sagt

      Hallo liebe Anika,

      vielen Dank ! Ja, ich liebe auch “gepimpte” Brote- man kann da soooo viel machen und variieren und es ist immer wieder lecker…

      Liebe Grüße zurück,
      Stephie

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