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Maissalat

Maissalat mit Nektarine, Rhabarber und Mozzarella

Ein Salatkombination aus süß, sauer und scharf  – entweder als Hauptspeise oder als Beilage

Jetzt, wo die Temperaturen gerade so sind wie im herrlichsten Sommer, verlangt mein Körper nach leichteren Gerichten – Eurer auch ? Dann ist der Salat hier bestimmt ganz nach Eurem Geschmack: gegrillter Mais, frisches Basilikum, süße Nektarine, säuerlicher Rhabarber und cremiger Büffelmozzarella: alles zusammen in einer großen Schüssel. Entweder als Beilage oder auch als leichte Hauptspeise. Die Jalapenos geben mit ihrer leichten Schärfe den extra Kick. So schmeckt für mich der Sommer !

Maissalat

Der Rhabarber ist optional – ich habe ihn hinzugegeben, weil ich von meiner Freundin Elke ein paar richtig schöne Stangen aus dem eigenen Garten mitbekommen habe: das meiste ist in einen Kuchen gewandert – aber ein kleiner Rest war übrig. Und als ich den Salat plante, dachte ich mir, dass die leichte Säure doch bestimmt gut ins Gesamtbild passt. Ja- passte ! Aber auch ohne Rhabarber schmeckt der Salat richtig lecker !

Maissalat

Falls Ihr keine Möglichkeit (oder Lust) habt, die Maiskolben zu grillen, dann nehmt einfach eine große Dose Mais.

Ansonsten braucht Ihr:

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Maiskolben (ich hatte eingeschweißten)
  • 1 kleine Dose Mais
  • 1 EL Olivenöl plus etwas mehr für den Mozzarella kurz vorm Servieren
  • 1 TL eingelegte Jalapenos (oder nach Geschmack mehr), kleingehackt
  • 1 Handvoll Basilikum, kleingehackt
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Nektarine
  • 1 Stange Rhabarber
  • etwas Ahornsirup
  • 1 Büffelmozzarella
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Schält zuerst den Rhabarber und schneidet ihn in Stücke. Ahornsirup in einem Topf erwärmen, Rhabarberstücke hinzu geben und ca. 10- 15 Minuten weich köcheln. Beiseite stellen.

Maiskolben so lange grillen (wir haben eine Mikro mit Grillfunktion), bis der Mais leicht Farbe angenommen hat. Die kleine Dose Mais in einem Sieb abtropfen lassen.

Die Kerne von den Maiskolben abpulen und in eine Schüssel geben. Abgetropften Mais dazu.

Olivenöl, kleingeschnittene Jalapenos, Basilikum mit in die Schüssel geben, alles gut verrühren, salzen und pfeffern.

Nektarine vom Kern befreien und in Spalten oder kleine Stücke schneiden. Ebenfalls in die Schüssel geben. Rhabarber nun auch.

Alles durchrühren, mit Salz und Pfeffer noch einmal abschmecken und zum Schluss die Mozzarellakugel in die Schüssel geben, etwas auseinanderzupfen und mit Olivenöl beträufeln.

Direkt servieren.

Der Salat ist mein Beitrag zum Blogevent “Laber Rhabarber” von Tina´s (Lecker & Co) 4. Bloggeburtstag. Also hoch die Tassen , Salatschüsseln oder was auch immer 🙂

Lasst es Euch schmecken – alles Liebe,

Stephie

Maissalat

Kokos-Nicecream

Kokos-Nicecream mit Erdnussbuttersauce

Huhuu !

Boah- wasn fürn Hin und Her, ne ? Erst verkündige ich lang und breit, ich schliesse den Blog, dann ein Update mit “nö- ich möchte doch bleiben und ich arbeite an der Umsetzung der DSGVO” und nun bin ich tatsächlich noch da. Und wisst Ihr was ? Es fühlt sich soo gut und richtig an !

Der Entschluss, den Blog zu schliessen, die Ankündigung dazu und die Kündigung beim Hoster fühlten sich hingegen schrecklich an. Aber es brauchte wohl diese ganzen Schritte, damit ich erkennen konnte, wie sehr mir der Blog doch am Herzen liegt. Als mir das klar war, habe ich schnell die Kündigung gekündigt und mich hingesetzt, um die Tage, die ich mit “mimimi – alles blöd !” verloren hatte, wieder aufzuholen.

Tolle Hilfe bekam ich auch noch (es gibt definitiv technische Dinge, von denen ich Null Ahnung habe)- aber wie so oft im Leben, muss man einfach mal mit Leuten reden und es ergeben sich die tollsten Dinge.

Der Blog ist nun nach bestem Wissen und Gewissen auf Vordermann gebracht und da ich schon mal dabei war, habe ich ihm noch ein neues Theme – also Aussehen – gegönnt. Es ist etwas “aufgeräumter” und klarer. Alles ist noch nicht fertig- ich muss mich erst einmal noch genauer mit den ganzen Gestaltungsmöglichkeiten befassen. Aber das wird schon.

Nun erst einmal zum eigentlichen Thema heute: es geht um Eis. Um richtig leckeres, erfrischendes Eis. Und ich bin heute wieder nicht allein sondern habe tolle Unterstützung in Form der Lecker für jeden Tag– Crew. Was da wieder alles gezaubert wurde !!!

Guter Plan – Eis ! Herausforderung: die Außentemperatur !

Und eins sag ich Euch: bei fast 30 Grad Eis zu fotografieren ist keine Freude ! Da läuft das Zeug schneller als Speedy Gonzales und sieht dann alles andere als appetitlich aus. Und das mir – wo ich doch eher die absolut gemütliche Fotografin bin. Tja – das konnte ich mir in diesem Fall mal komplett abschminken. Da hätte es mit Eiszeit aber schlecht ausgesehen. Also zack zack. Ich habe das Eis morgens zubereitet; die Sauce separat. Als ich mit dem Geschmack zufrieden war, habe ich das Eis eingefroren und die Sauce in den Kühlschrank gestellt. Das Set habe ich schon mal aufgebaut: Gläser hin- und hergeschoben, eine weisse Serviette drapiert, unter das vorderste Glas lieber mal einen kleinen Unterteller gestellt (Kleckergefahr, wenn die Sauce runter läuft!) und mich für einen kleinen Holzlöffel als Prop (Requisite) entschieden. Für Fotos war aber keine Zeit, denn ich hatte eine Verabredung mit einer ganz lieben Freundin.

Das Einfrieren stellte sich dann später als sehr gut fürs Fotografieren heraus: ich habe die Nicecream direkt aus dem Froster in die Gläser gekratzt und sie erst dort leicht antauen lassen. Dadurch bekamen die Gläser aussen schöne Kondenstropfen und ich habe mir ein wenig mehr Zeit für die Fotos verschafft. Also schnell ein paar Probefotos für Licht- und Blendeneinstellung, das vorderste Glas noch mal wieder in die Küche geschafft (nicht, ohne den Platz, wo es wieder hin muss, mit einem kleinen Blatt zu markieren), die Sauce noch mal ein wenig mit etwas Milch leicht dünner gerührt und dann ab aufs Eis und das Glas wieder auf den vorher bestimmten Platz. Die Sauce sollte aber am Glas herunter laufen. Also noch ein wenig mehr druff. Und dann  ab mit der Fotografiererei ! Da kam ich dann ins Schwitzen.

Ha ! Als die Fotos im Kasten war, habe ich mich aber erst einmal mit einer großen Portion abgekühlt. War quasi nochmalige Qualitätskontrolle 😉

Nun aber wieder zurück zur Foodblogparty:

Bei mir findet Ihr eine Nicecream; natürlich ohne Zucker aber trotzdem süß.

Kokos-Nicecream mit Erdnussbuttersauce

Nicecream ist super simpel herzustellen: sie besteht aus gefrorener Banane plus meist ein wenig Flüssigkeit, um sie noch cremiger zu machen. Am schnellsten geht das mit einem Hochleistungsmixer – ein Pürierstab tut es aber auch. Dann kommt hinzu, worauf Ihr Lust, Laune und Appetit habt: ob weitere Früchte, Kakaopulver, Nussmuse,…der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Früher wusste ich nie, wohin mit den braun gewordenen Bananen – jetzt schneide ich sie in Stücke und friere sie in kleinen Tüten ein: pro Banane eine Tüte, da kann ich dann bei Hunger auf Nicecream genau so viel herausnehmen, wie ich brauche.

Mir war bei der heutigen Nicecream nach Kokos und dazu gibt es eine cremige Sauce aus Erdnussbutter. Ganz besonders toll schmeckt mir die dann mit etwas Meersalz – das ist zu der Süße der Bananen und der Kokosmilch ein toller Kontrast. Ausprobieren dringend empfohlen !!!

Kokos-Nicecream mit Erdnussbuttersauce

Beachtet bitte, dass Ihr die Dose Kokosmilch am besten über Nacht im Kühlschrank gehabt habt, damit sich die feste Masse bilden kann, die Ihr zur Herstellung der Creme benötigt.

Wenn Ihr keine ungezuckerte Erdnussbutter findet, macht sie einfach selber.

Kokos-Nicecream mit Erdnussbuttersauce

Zutaten für 1 – 2 Portionen:

Für die Nicecream:

  • 1 Dose (400 ml) vollfette Kokosmilch, über Nacht im Kühlschrank gekühlt
  • 2 gefrorene Bananen (kurz antauen lassen, dann hat der Mixer es etwas leichter)
  • etwas Vanilleextrakt (optional)

Für die Erdnussbuttersauce:

  • 1 EL ungesüßte Erdnussbutter (am besten selber machen- da wisst Ihr, was drin ist)
  • 1 EL Ahornsirup
  • ca. 2 EL ungesüßte Mandelmilch

Zubereitung:

Zuerst die Sauce zubereiten: dafür alle Zutaten in einer kleinen Schüssel verrühren, bis eine herrlich cremige, nicht zu flüssige Sauce entsteht. Nehmt so viel Milch, bis Ihr die gewünschte Konsistenz habt. Ich persönlich mag noch ein wenig Meersalz in der Sauce – das ist ein toller Kontrast zu der Süße. Zur Seite stellen.

Für die Nicecream die dicke weisse Cremeschicht der Kokosmilch zusammen mit den leicht angetauten Bananen und dem Vanilleextrakt in den Mixer geben und alles zu einer glatten Creme pürieren (ich habe ein paar Mal den Mixer anhalten und die Masse mit einem Spatel von den Wänden nach unten kratzen müssen).

Die Nicecream in Gläsern verteilen, die Sauce darüber geben und direkt loslöffeln.

Die Creme lässt sich prima einfrieren !

Kokos-Nicecream mit Erdnussbuttersauce

Und nun – wie immer – hier die anderen tollen Rezepte:

Applethree: Bananen-Schoko-Eis mit Buttermilch und ohne Eismaschine
BackIna: Cookie-Dough-Eis ohne Eismaschine
carry on cooking: Veganes Süßkartoffeleis ohne Eismaschine
FaBa-Familie aus Bamberg: Eis nach Fürst Pückler Art
Fränkische Tapas: Fränkisches Schwarzbeer-Joghurt-Eis
Jessis Schlemmerkitchen: Tonkabohnen-Eis ohne Eismaschine
Küchenmomente: Crème fraîche-Eis mit Mango

Dieses Mal eine kleine aber sehr feine Runde – ich freue mich schon auf das Durchprobieren der anderen Rezepte 🙂

Was ich gerne noch wissen würde: interessiert Euch mal so ein komplettes “making of” – von der Rezeptidee bis zum fertigen Foto ? Dann sagt kurz Bescheid. Gerne auch, wenn Ihr Tipps oder selber Beiträge habt oder wisst, die Euch in Sachen Food Fotografie inspiriert oder geholfen haben – ich fände es toll, wenn wir uns austauschen und voneinander lernen können. Also immer raus damit !

Und nun wünsche ich Euch und mir einen herrlichen Sonntag – geniesst jede Minute !

Alles Liebe,

Stephie

 

 

Jade Faltenhund

Jade´s Welt – einen “Kumpel” lässt Hund nicht im Stich !

Hallo Fans !

Couch war ja (bisher) für mich tabu- nun wurde hier letztens ein neues Teil rangekarrt (abends um 22.30 Uhr trudelte das gute Stück hier ein) und ich durfte noch nicht mal mit runter zum Willkommensgruß *nochimmersauerbin*

Hab also brav in der Wohnung gewartet und mich noch ein letztes Mal wohlig an der alten geschubbelt (mach ich total gerne- vor allem wenn ich noch etwas nass von draußen bin). Ein schickes Schwarz hatte sie, die alte, worauf meine Graffiti Versuche leider nicht so richtig zur Geltung kamen.
Am nächsten Tag also wurde die alte Couch entsorgt und die neue hochgewuchtet. Und was sehen meine Augen ? Eine Leinwand !
Jungfräulich hell- nur darauf wartend, von mir dekorativ verschönert zu werden ! Hatte mir auch fest vorgenommen, mir dort einen Platz drauf zu erobern. Und heute war es soweit:

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Hach herrje, bin ich müde – könnte im Stehen schlafen

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Dat isse ! Meint Ihr, ich sollte einfach mal ….?

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Hups ! Schon drauf !

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Ich finde, ich stehe der Couch sehr gut !

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Im Hundebett is eh viel zu dunkel !

 

Aber wisst Ihr was ? Am schönsten ist es bei meinem Kumpel ! Und ohne mich fühlt er sich auch arg einsam, der Herr Eisbär.

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Also lass ich Couch Couch sein. Aber schubbeln werd ich mich weiterhin- DIE krieg ich noch chick dekoriert !

Nudeln mit grünem Spargel

Nudeln mit grünem Spargel und ein liebevolles auf Wiedersehen

UPDATE: kohlenpottgourmet wird bleiben !!! Ich habe fleissig und mit toller Hilfe daran gearbeitet, den Blog nun doch DSGVO fit zu machen !!!

Um es direkt vorweg zunehmen: ich werde den Blog aufgeben. Allerspätestens am 25.05.18. Da gehen jetzt bestimmt bei vielen von Euch die Glühlämpchen an: “Ist das nicht da, wo die DSGVO in Kraft tritt ?” Genau da. Genau mein Datum. Wem die DSGVO (noch immer) nichts sagt, sollte sich langsam mal schlau machen- es ändert sich nämlich einiges in Sachen Datenschutz. Das ist zum einen sehr sehr gut und nötig aber zum anderen macht es vielen (z.B. Bloggern) das Leben nicht gerade leichter. Ich kann jetzt nur für mich sprechen und versuche zu erklären, wie ich zu dem Endschluss gekommen bin, das bloggen aufzugeben. Das liegt natürlich nicht nur am neuen Datenschutzgesetz. Aber auch.

Als – ich glaube Anfang des Jahres – ich zum ersten Mal so richtig davon hörte und dass man als Blogger auf seinem Blog einiges beachten – bzw. auch ändern muss, dachte ich direkt “na und ? Hab ja bisher alles irgendwie hinbekommen, was mit dem ganzen technischen Gedöns zu tun hat – also schaff ich das auch!” (ein Hoch auf den/meinen Optimismus). Dann fing ich an, mal zu schauen, was ich denn genau ändern muss und je mehr ich las und umsetzte, desto mehr kam und desto größer wurden meine Fragezeichen.

Denn ganz ehrlich: von dem ganzen technischen Zeug, was einen Blog ausmacht, habe ich so gut wie keine Ahnung. Als ich anfing, zu bloggen – ürigens vor fast genau zwei Jahren – wollte ich einfach nur schreiben. Und Fotos machen. In Sachen Blogtechnik hatte ich immer eine ganz große Portion Mut zur Lücke (eher Krater als Lücke), kam aber irgendwie gut über die Runden. Habe sogar versucht, vieles zu verstehen und mich weiterzubilden: ich habe Webinare gemacht, mir eine Stunde SEO Einzelseminar gegönnt (alles natürlich gegen Entgelt) und habe, wenn ich irgendwas umsetzen wollte, versucht, es mir anzulesen. Problem ist nur: wenn mich etwas nicht wirklich interessiert, dann lerne ich es nicht. Dinge, die mich interessieren, die mir Spaß machen, sauge ich auf wie einen Schwamm; die anderen Dinge tropfen an mir ab – bzw. meine Verwirrung ist anschl. noch größer als vorher.

Und dann kam noch der Berg DSGVO. Für viele nur ein Hügelchen – für mich der Mount Everest (gefühlt). Ich habe es aber versucht- so viel muss ich mir anrechnen. Zwischenzeitlich habe ich verdrängt, weil ich dachte “meine Güte, sooo schlimm wird das schon nicht werden ! Die sollen sich mal nicht so anstellen und hier Panik verbreiten von wegen hohe Strafen bei Verstößen etc.”. Das mag alles stimmen. Aber da das Gesetz nun mal neu in Kraft tritt, weiss absolut noch keiner, was genau passieren wird, wie die Gerichte in den einzelnen Fällen entscheiden.

Und dann kam mir wieder meine erste äusserst unschöne Erfahrung in Sachen Blog in Erinnerung:

Ich habe Lehrgeld bezahlt für “Unwissenheit schützt vor Strafe nicht”

23.01.2018: ich bekomme eine Mail mit folgendem Inhalt:

“Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei erhalten Sie Rechnung xxx über 385.20 Euro für die Nutzung eines meiner Fotos auf Instagram.”

Ich direkt laut gelacht. So´n Quatsch ! Als ob ich ein fremdes Foto benutze ! Weiss doch jeder, dass man da Urheberrechte verletzt !! In meinem Kopf fing es aber an, zu rattern und ich klickte doch auf den Anhang und dann dachte ich nur   “Ach       Du       Scheisse !!!” Das Foto war nicht meins. Tatsache. Es war (wie ich dachte) von einer Freundin, die ich auch vorher gefragt hatte, ob es benutzen darf. Ich habe sie aber nicht gefragt, ob es ihres war. Sie selber hatte es aus dem Netz. Das stellte sich jetzt heraus und mir wurde total übel.

Lange Rede, kurzer Sinn: der Urheber des Fotos und ich einigten uns auf 250,– plus MwSt, ich hatte wieder einiges dazu gelernt, habe schlaflose Nächte gehabt und habe aber auch wieder einmal erfahren, was für richtig tolle Menschen es in der Bloggerwelt gibt (Danke noch mal an Dich, Tobias – Du bist nicht nur der weltbeste Kuchenbäcker sondern auch ein wunderbarer Mensch !).

Mein mitleidender Gatte hat von der ersten Sekunde an nicht einmal mit der Wimper gezuckt, sondern mich sofort unterstützt und mir nie einen Vorwurf gemacht – nicht ein einziges Wort, was ich ihm jetzt noch mehr als hoch anrechne. Ich weiss nämlich, dass er, als ich strahlend mit der Idee, ich mache einen Blog, um die Ecke kam, sofort Sorge hatte, ich bringe mich selber in den Knast, indem ich gegen alles mögliche verstoße. GsD sitze ich immer noch hier und nicht hinter schwedischen Gardinen aber ich habe lernen müssen. Und unterm Strich bin ich dem Herrn (der das Ganze übrigens in richtig großem Stil betreibt) sogar dankbar, denn er hat mich sensibilisiert.

Noch mehr Lehrgeld ? Nein Danke !

Als ich an diese Lektion zurück dachte und wie professionell das abging, kam mir der nächste Gedanke: wieso sollte der sich nicht mit nem Anwalt zusammentun und ab dem 25.05. schauen die beiden mal, von wem eh schon Adressen und Zahlungen vorliegen, da kann man doch bestimmt noch mal in Sachen DSGVO nachhaken. Und ganz ehrlich ? Wenn man etwas finden möchte, dann findet man es. Eine Abmahnung zu schreiben, dauert keine fünf Minuten und nein, ich habe keine Lust, dann auch einen Anwalt zu nehmen oder direkt zu zahlen, weil ich nicht mehr bereit bin, Geld dafür auszugeben.

Ich habe keinen Cent mit dem Blog verdient. Alles, was ich bisher stattdessen dafür ausgegeben habe (monatliche Hosting Gebühr, Webinare, neues Theme, Fotokurs etc.) habe ich gerne investiert. Aber irgendwann ist Schluss.

In diversen Facebook Gruppen predigen sie, man soll auf keinen Fall den Blog schliessen, Ruhe bewahren, abwarten, was passiert usw. Der Meinung war ich erst auch. Aber dann hat ein netter Mensch mal über meinen Blog geschaut, was ich denn noch alles ändern müsste und da wurde mir ganz anders. Vielleicht würde ich das alles schaffen – irgendwie (mal wieder). Aber ich müsste richtig viel weitere Zeit investieren – versuchen, mich einzulesen, irgendwie (mal wieder) machen mit ganz viel Mut zur Lücke (mal wieder) und nein, diese Zeit ist mir schlicht und ergreifend zu Schade und das ist es mir nicht mehr wert. Egal, was und wieviel ich mache: es bleibt dabei – ich habe keine Ahnung von dem Zeug und werde es niemals komplett richtig machen können. Ist man nun ein kühler Kopf, ist das schön und dann passt es aber meine Bedenken sind größer als mein Wille, da weiterzumachen und zu hoffen “passt schon irgendwie (mal wieder)”.

Schon länger störte es mich, dass ich einfach keine Ahnung von dem ganzen technischen Know How habe, was man für einen Blog einfach haben sollte. Immer öfter kam die Frage für mich: will ich weitermachen ? Zeit investieren, die ich im Grunde gar nicht habe ? Allein einen Blogbeitrag online zu stellen, dauert einige Stunden: ok – kochen, backen, kann man nicht zählen, das muss man eh immer, wenn man essen möchte. Dann aber die Zeit fürs Notieren der Mengen, der Koch- und Backzeit, das Fotografieren, Arrangieren, Bearbeiten, Beitrag schreiben usw. Da gehen einige Stunden ins Land. Und dazu dann noch Zeit für die Technik, die mir ja eh keinen Spaß macht und in die ich mich jetzt mehr denn je reinknien müsste ? Jedes Mal mehr habe ich mir die Frage mit “nein” beantwortet. Und diese Antwort wird nun umgesetzt. Es fühlt sich noch nicht wirklich gut an aber richtig.

Wie geht es weiter ? Geht es weiter ?

Gute Frage. Mit dem Blog auf jeden Fall schon mal nicht. Aber das ändert ja nichts an meiner Leidenschaft fürs Kochen, Backen oder der zuckerfreien Ernährung. Vielleicht poste ich auf Facebook oder Instagram mal was, wenn mir etwas besonders gut geschmeckt hat und ich der Meinung bin, Ihr müsst das unbedingt erfahren 😉

Reiseberichte mit dem Wohnmobil werde ich evtl. in entsprechenden Foren veröffentlichen. Wir selber haben durch solche Berichte schon viele tolle Ziele für uns entdeckt und so kann ich dann endlich auch mal etwas zurück geben.

Wenn Ihr also evtl. ein Rezept habt, was Euch besonders gut gefällt, dann druckt es Euch aus. Das werde ich mit den ganzen Berichten aus “Jade´s Welt” auch tun- bzw. sie auf dem Computer speichern, damit sie mir nicht verloren gehen.

Zum Schluss möchte ich Euch Danke sagen: jedem Einzelnen. Danke für jeden Kommentar, für jedes Lesen, für Eure Unterstützung, Eure Hilfe und einfach für Euer Sein. Ich wollte Euch eigentlich beim Namen nennen (ob nun Blogger oder Leser), merke aber grad, es sind in den zwei Jahren richtig viele zusammen gekommen. Wow ! Man sollte öfter mal reflektieren – dann merkt man, wie dankbar man sein kann und das nichts und niemand selbstverständlich ist.

Eine liebe Freundin (sie wird gleich wissen, wen ich meine 😉 ) hat mir gestern Abend noch geschrieben “höre auf Deinen Bauch und Dein Herz”. Besser kann man es nicht sagen.

Aber ohne Rezept kommt Ihr aus der Nummer hier nicht raus – da habe ich letztens die Fotos gemacht und das Gericht ist so lecker, dass es unbedingt noch mit auf den Weg muss.

Nudeln mit grünem Spargel

Ich habe es von dem tollen Blog “Half baked Harvest” übernommen und abgewandelt.

Rezept für Nudeln mit grünem Spargel (für 2 Personen):

Zutaten:

  • 200 Gramm Vollkornspaghetti
  • ca. 8 Scheiben Bacon
  • 1 Bund grüner Spargel, die Enden, wenn sie holzig sind, abschneiden und den Spargel in ca. 2 cm große Stücke schneiden
  • Bärlauchpesto oder Pesto nach Wahl (ca. 2-3 EL)
  • Saft von einer Limette oder Zitrone
  • Parmesan

Zubereitung:

Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen; ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Bacon Scheiben darauf verteilen. Im heissen Ofen so lange bräunen, bis der Bacon richtig dunkel und knusprig ist. Alternativ den Bacon in einer Pfanne ohne Fett knusprig braten.

Während der Bacon im Ofen bräunt, Nudelwasser aufsetzen, die Nudeln samt der Spargelstücke ins kochende Wasser geben und alles bissfest kochen (dauert ca. 10 Minuten).

Nudeln und Spargel abschütten und eine Tasse des Wassers auffangen. Direkt unter die warmen Nudeln und dem Spargel das Pesto rühren und so viel von dem Nudelwasser hinzu geben, dass alles schön saftig ist. Zitronen/Limettensaft darüber träufeln.

Alles gut vermischen, portionsweise auf Tellern anrichten und mit dem knusprigen Bacon und frisch gehobeltem Parmesan garnieren.

Nudeln mit grünem Spargel

Hier im Pott- im Kohlenpott, im Ruhrpott – meiner Heimat (auf die ich übrigens sehr stolz bin – habe ich das schon mal erwähnt ?) ist man ja kein Freund der ausschweifenden Sätze – lieber kurz und bündig:

“Wie is ?”

“Muss”

“Und sonst ?”

“Auch”.

Da sagt man nicht “Soooo, ich werde mich dann nun einmal höflichst verabschieden”- da sacht man schlicht und ergreifend “So – Schicht im Schacht !”

Alles Liebe Euch und irgendwie, irgendwo sieht/liest man sich wieder. Das ist einfach so. So !

Eure Stephie

 

 

Pink Gin

Pink Gin Drink – Grapefruit trifft Gin

Einen wunder-, wunderschönen Sonntag Morgen wünsche ich Euch !!!!! Die Sonne lacht vom Himmel und passend dazu machen wir heute “hoch die Tassen” – bzw. die Gläser: es gibt Drinks ! Und was für welche !!! Für jeden Geschmack ist was dabei: mit Alkohol (so wie in meinem Fall), ohne Alkohol, von fruchtig bis spritzig und mit teilweise sehr vielversprechenden und verlockenden Namen. Die verrate ich aber erst gleich. Grund des Ganzen ist die monatliche “Lecker für jeden Tag” Aktion:

Ich glaube, dies ist das erste Rezept/Getränk mit Alkohol, was ich heute poste, oder ? Vielleicht kommen ja den Sommer über noch ein paar zusammen…

Pink Gin

Wie Ihr ja wisst, liebe ich es schnell und unkompliziert: ich habe keine Lust, erst mal zig Flaschen an Getränken herbei schleppen zu müssen, um einen einzigen Drink zaubern zu können. Ne, ne – das ist nix für mich.

Pink Gin

Auf den pinken Drink hier bin ich gekommen, weil ich eigentlich Gin Tonic liebe. Wenn man sich aber mal die Zutatenliste von Tonic ansieht, merkt man schnell, warum das mittlerweile für mich raus fällt: richtig – fängt mit Z an und hört mit ucker auf. Ich habe mir überlegt, dass ich stattdessen einfach Mineralwasser nehme und dann kam pinke Grapefruit ins Spiel, weil sie erstens eine tolle Farbe gibt und zweitens mit ihrer säuerlich-süßen Note richtig gut zum Gin passt. Und nur Gin mit Wasser ist ziemlich langweilig, oder ?

Pink Gin

Der Drink schmeckt auch ohne Gin und wieviel Ihr jeweils wovon nehmt, bleibt ganz Eurem persönlichen Geschmack überlassen. Wenn Ihr alle Zutaten so wie ich verwendet, habt Ihr einen richtig leckeren Drink, der auch was fürs Auge ist: quasi ein Sonnenuntergang im Glas.

Pink Gin

Und nun lasst uns mixen:

[recipe-foody]Zutaten für ein Glas (200 ml Fassungsvermögen):

  • 2 cl Gin
  • Saft einer halben Pink Grapefruit
  • ca. 3 Eiswürfel
  • Mineralwasser

Zubereitung:

Die Eiswürfel in das Glas geben, den Gin und den Grapefruitsaft hinzu geben; mit Mineralwasser auffüllen und wenn gewünscht mit einer Grapefruitscheibe und einem Minzblatt garnieren. Schlürfen und geniessen ;-)[/recipe-foody]

Pink Gin

Und nun seid Ihr doch bestimmt gespannt auf die anderen leckeren Drinks, oder ??? Tadaaaaa: hier kommen sie:

Ani’s bunte Küche: Waldbeer-Eistee
Applethree: Sommer Gin Tonic
Blackforestkitchen: Aprikosentraum
Die Küchenwiesel: Zitrus-Ingwer-Eistee
FaBa-Familie aus Bamberg: Erdbeer-Rhabarber-Schorle 
Fränkische Tapas: Chabeso
Jessis Schlemmerkitchen:Ananas-Eistee mit Kokos-Eiswürfeln
Julz kocht:  Himbeer-Mule mit Basilikum
Kathys Küchenkampf: Low Carb Lonkero
Küchenliebelei: Ingwer-Rosmarin-Infus mit Löwenzahn
Küchenmomente: Erdbeer-Mojito-Bowle
Labsalliebe: Ab Havij Bastani ‒ Karottensaft Float
LiebDings: Caesar’s Icetea
ÜberSee-Mädchen: Fruchtiger Nektarinen-Eistee

Ich weiss nicht, wie es Euch bei den ganzen tollen Drinks geht, aber ich werde ganz viele ausprobieren und freu mich schon drauf !

Und wenn Ihr übrigens eisgekühlte Kaffeegetränke mögt, dann probiert mal meinen Iced Latte mit Mangosirup…

Habt einen tollen Sonntag mit nem super Drink in der Hand,

Eure Stephie

Apfelblüte

Über Dankbarkeit, Stress und Traurigkeit (oder: wie viele Emotionen passen in eine Woche ?)

Puh. Ich glaube, das wird der unkoordinierteste Beitrag, den ich hier bisher geschrieben habe.

Aber das Leben ist nun mal nicht immer kontrolliert und organisiert – es gibt Tage, manchmal sogar Wochen, wo alles Kopf steht und man selber nicht weiss, wo der eigene Kopf gerade ist und wie man so viele Emotionen verarbeiten soll.

Ich weiss auch gar nicht, wo ich anfangen soll. Also am besten irgendwo.

Seit ca. 14 Tagen habe ich keinen Blogbeitrag mehr geschrieben: es fehlte schlicht und ergreifend die Zeit. Wir sind im Büro personell unterbesetzt und eine Kollegin fiel noch krank aus – es wurde also gearbeitet, was das Zeug hielt. Abends bin ich meist total groggy ins Bett geplumpst oder habe noch schnell etwas zu essen für den nächsten Tag vorbereitet. Das durfte auf keinen Fall zu kurz kommen – gutes Essen ist in stressigen Zeiten ganz ganz wichtig für mich. Ich bin sogar von meinem geliebten Frühstücksbrot abgewichen und habe mir abends immer Haferflocken eingeweicht und dann am nächsten Morgen mit Obst, Nüssen und Joghurt mit ins Büro genommen. Mittlerweile schmeckt mir das wieder richtig gut und ich entwickle immer neue Ideen – so kommt keine Langeweile auf.

Hilft bei Stress immer: Bewegung

Das Wetter war ja in den letzten Wochen endlich mal beständig und so bin ich mit dem Rad zum Büro geradelt. Das tat unwahrscheinlich gut – vor allem abends nach Büroschluss.

Unterwegs habe ich dann immer Podcasts gehört: meist “happy holy confident” von Laura Seiler. Praktischerweise hat sie zwei Folgen mit Jacob Drachenberg aufgenommen. Jacob ist Experte in Sachen gesunder Stressbewältigung und in den beiden Podcast Folgen habe ich viel gelernt; u.a., dass gegen Stress auf jeden Fall Bewegung hilft. Ob man nun Joggen, Schwimmen, Spazierengehen, Yoga oder eben Rad fahren geht, ist völlig egal. Hauptsache bewegen, denn so werden die Stresshormone abgebaut.

Und dann hörte ich ständig und überall wieder dieses Wort mit “M”

Damit ist Meditation gemeint. Boah. Wie oft habe ich schon gehört, wie gut es sei, jeden Tag zu meditieren. Muss auch gar nicht lang sein – Hautpsache man blendet mal alles um sich herum aus, damit einmal am Tag der Geist zur Ruhe kommt und nicht ständig von allen möglichen Einflüssen bombadiert wird. Grrrrr.

Meditation und ich passen so gut zusammen, wie Fasten und meine Wenigkeit – nämlich gar nicht. Ja klar, ich hab mich bemüht: mal geleitete Meditation, mal ganz in Stille. Mal morgens, mal abends. Grauenvoll. Nichts ging. Ich habe es einfach nicht geschafft, mich auf meinen Atem zu konzentrieren und meine Gedanken wahrzunehmen aber nicht zu bewerten. Ziemlich frustriert hatte ich es schnell wieder aufgegeben und ich weiss auch gar nicht, warum ich es dann doch noch mal wieder probiert habe: ich glaube, ich dachte, wenn SO viele darauf schwören und es schaffen, dann muss ich es doch auch können. Das gibt´s doch gar nicht !

Ich habe mir die 7Mind App heruntergeladen, da gibt es ein paar kostenlose Meditations”proben” und die Stimme von dem Sprecher fand ich einfach angenehm. Also morgens mal wieder hingesetzt und der Stimme gelauscht. Alles wie immer: mein Geist war wach und meine Gedanken wollten wie jeden Morgen direkt losgaloppieren. Argh ! Hilfe ! Dieses Mal bin ich aber nicht frustriert seufzend aufgestanden sondern habe weitergemacht. Und siehe da- es ging. Zumindest konnte ich mich annähernd mal auf meinen Atem konzentrieren und das hat mich sehr überrascht. Ziemlich skeptisch habe ich mich abends direkt noch einmal darauf eingelassen und das war dann im Grunde der Anfang meiner Meditations”karriere”. Die App habe ich mir nun direkt für ein Jahr gekauft und bei der zum Einschlafen kann ich nur sagen: die ist der Hammer ! Ich habe es vielleicht zwei Mal geschafft, sie bis zum Ende zu hören – die anderen Male bin ich mittendrin weggeschlummert.

Natürlich gibt es Tage, da fällt es mir unglaublich schwer, mich auf die Meditation einzulassen und dass ich gelassener und fokussierter durch den Tag gehe, kann ich auch (noch) nicht sagen aber ich freue mich jetzt sehr auf meine 2×7 Minuten Auszeit am Tag (so lang geht nämlich immer eine Mediation bei 7Mind- annehmbare Zeitinvestition, oder nicht ?).

Zum Punkt der Traurigkeit:

Nach unserem Wochenendausflug lag unser kleiner “Herr Tschiep” tot im Käfig. Die Tage vorher machte er schon nicht mehr einen sehr fitten Eindruck und ist dann endgültig eingeschlafen. Wir haben ihn im Garten beerdigt. Der kleine Kerl hat eine große Geschichte hinter sich: eigentlich war Mitbewohner der Vogelvoliere in Schwiegerpapas Garten. Zusammen mit anderen Wellensittichen und Kanarienvögeln. Als die Schwiegereltern im November 2016 im Urlaub waren, hatte sich einen Abend eine Ratte, ein Marder oder was oder wieviele davon auch immer einen Weg in die Voliere gebuddelt und sich alle Vögel gekrallt. Alle bis auf einen: Herr Tschiep saß als Einziger morgens noch allein in der Voliere. Als ich abends von der Arbeit nach Hause kam und Ulli mir davon berichtete, haben wir nicht lange gezögert sondern Herr Tschiep da heraus geholt – wer weiss, wie lange er da überlebt hätte. Einen Vogelkäfig hatten wir natürlich nicht. Wir haben Jade´s Hundeautobox mit Stangen ausgestattet und Herrn Tschiep dort erst mal hinein gesetzt. Ziemlich schnell hat uns ein netter Nachbar einen Käfig geliehen und ich habe Herrn Tschiep direkt weibliche Untersützung organisiert: Bibo zog mit ein. Wellensittiche leben im Schwarm und einen alleine zu halten, ist absolut nicht Artgerecht. Schwiegerpapa wollte seine Voliere nicht wieder mit neuen Vögeln bestücken, also war klar, dass die beiden Flattermänner bei uns bleiben. Sie haben einen schönen großen Käfig bekommen und durften fast täglich durch die Wohnung sausen. Zahm waren sie natürlich nicht aber das war und ist egal.

Tja und nun ist Herr Tschiep nicht mehr. Bibo allein zu Haus. War sie aber nur 24 Stunden- ich bin direkt zum Züchter und habe ihr einen neuen Kumpel nach Hause geholt: jetzt freunden sie sich gerade an und sie zeigt ihm sein neues Zuhause. In ein paar Tagen dürfen sie mal auf Freiflug gehen und ich hoffe, der kleine Kerl orientiert sich dann an Bibo und findet auch wieder gut in den Käfig zurück.

Bird

Noch scheu linst man über die Schulter

Und nun komme ich auch direkt zum Punkt der Dankbarkeit:

Ich bin für unsagbar viele Dinge dankbar. Momentan aber vor allem, die Möglichkeit zu haben, so spontane Wombel-Ausflüge wie am letzten Wochenende unternehmen zu können und dabei liebe Freunde wieder zu treffen. Auftanken, mit dem Rad durch die Gegend zu radeln, viele neue Eindrücke zu bekommen, abends glücklich und zufrieden einzuschlafen. Das ist herrlich und macht mich glücklich.

Ganz besonders glücklich hat mich aber die Tatsache gemacht, dass die letzte Chemotherapie nun genau die richtige für meine Mama war und der Tumor, von dem sie vor fast einem Jahr erfahren hat, nun endlich endlich kleiner geworden ist. Gibt es tollere Nachrichten ?

So, nun wisst Ihr, was in der letzten Zeit bei mir so los war und ist. Partout nicht langweilig, obwohl ich mir jetzt gerade ein wenig Langeweile gut vorstellen könnte. Aber wir sind ja nicht bei “wünsch Dir was”, sondern bei “so isses”.

Beim nächsten Mal kommt dann auch wieder ein Rezept, versprochen 😉

Habt eine schöne Zeit, passt auf Euch auf und bis bald,

Eure Stephie