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Kartoffelsuppe

Kartoffelsuppe mit Kokos, Zucchini und geräuchertem Lachs

Exotisch raffiniert

Weil Ihr schon wieder länger nichts von mir gehört habt, gibt es heute eines meiner absoluten Lieblingsrezepte ! Quasi ein MUSS für jeden, der Suppe mag – insbesondere Kartoffelsuppe.

Ich kenne Kartoffelsuppe von Oma früher: mit viel Speck drin und ganz viel geräucherten Fleisch. War lecker, aber diese Variante hier gefällt mir eindeutig besser: durch Kokosnuss und Curry wird es exotisch, die Zucchini gibt Frische und die Chili den Extrakick.

Kartoffelsuppe

Anstatt des geräucherten Fleischs nehmen wir Fisch- was genau Ihr da bevorzugt, bleibt ganz Eurem Geschmack überlassen.

Schnell und unkompliziert – und sooo lecker !

Diese Suppe ist bei uns Allzweckwaffe, wenn es bei einem Essen mit Gästen als Vorspeise Suppe geben soll – sie hat bisher wirklich jedem geschmeckt, ist gut vorzubereiten und wenn etwas übrig bleibt, kann man sie prima einfrieren.

Kartoffelsuppe

Deshalb kommt der Fisch auch erst beim Servieren auf den Teller- den mit einzufrieren wäre zu schade.

Kartoffelsuppe

Als wir vor Kurzem wieder Gäste hatten und es selbstgeräucherten Lachs, Forelle und Aal gab, kam die Suppe als Vorspeise natürlich wie gerufen und dieses Mal habe ich es endlich geschafft, sie in Bildern festzuhalten, um sie mit Euch zu teilen.

Kartoffelsuppe

Die Kokosnusscreme bekommt Ihr eigentlich in jedem Supermarkt. Bitte nicht verwechseln mit Kokosnussmilch aus der Dose ! Die macht die Suppe ja wieder um einiges flüssiger. Ich hatte auch schon Kokosnusspulver – das habe ich einfach nach dem Pürieren eingerührt, bis mir der Geschmack “kokosnussig” genug war. Das ging auch prima.

Zutaten für ca. 4 Portionen:

  • 500 Gramm Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Currypulver
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 50 Gramm Kokosnusscreme
  • 1 kleine Zucchini
  • geräucherter Lachs (alternativ Shrimps, Garnelen,..)
  • Salz, Pfeffer
  • Chili
  • Dill

Zubereitung:

Die Kartoffeln und die Zwiebel schälen. Die Kartoffeln in grobe und die Zwiebel in kleine Würfel schneiden.

In einem großen Topf die Butter erhitzen und die Zwiebelwürfel glasig anschwitzen. Das Currypulver hinein streuen und ebenfalls anschwitzen, bis es anfängt, zu duften.

Mit der Brühe ablöschen, die Kartoffelwürfel hinzu geben und ca. 30 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.

Die Zucchini waschen und mit einer Reibe grob raspeln. Die Kokosnusscreme mit etwas Wasser glatt rühren.

Wenn die Würfel weich sind, die Suppe pürieren, wieder auf den Herd stellen und noch einmal erhitzen. Dabei jetzt die Kokoscreme unterrühren, Chili nach Geschmack hinzu geben und dann die Zucchiniraspeln.

Suppe auf Tellern anrichten, mit geräuchertem Lachs und Dill bestreuen und servieren (wobei mir da jetzt gerade auffällt, dass ich für die Fotos den Dill vergessen habe – na ja, nächstes Mal wieder 😉 )

Kartoffelsuppe

Wie gesagt: absolut genial, wenn Ihr Gäste erwartet !

Lasst es Euch schmecken, alles Liebe und bis bald,

Stephie

Kleine-Quinoa-Küchlein

Kleine Quinoa-Küchlein, Startschwierigkeiten und eine Challenge-Empfehlung

[unbezahlte, unbeauftragte Werbung wegen Buchempfehlungen und Blogverlinkungen]

Einen wunderschönen guten Morgen wünsche ich Euch !

Das ist doch tatsächlich mein erster Blogbeitrag in diesem Jahr- wow, ich bin spät dran !

Ich hatte Schwierigkeiten, in 2019 anzukommen: die ganzen Ereignisse aus 2018 waren noch zu präsent und haben mich mitunter ein wenig “gelähmt”. Und was tut man am besten, wenn man das Gefühl hat, irgendwo gefühlsmäßig festzustecken ? Genau: man kommt in Bewegung.

Ich bin also sehr sehr SEHR kontinuierlich ins Fitneßstudio gegangen und während ich früher Gerätetraining langweilig und öde fand, finde ich es nun richtig toll. Oft höre ich währenddessen Podcast oder hänge meinen Gedanken nach oder plaudere auch mal mit den “Pumper-Jungs”, die sich nach einer gewissen Zeit (fast) alle als super nett und lieb herausgestellt haben.

Nun ist der Januar schon fast vorbei und jetzt bin ich gefühlsmäßig auch so langsam drin. Weil ich einfach Zeit für mich brauchte und brauche, gehe ich sorgsam mit meiner Freizeit um: nach dem Aufstehen kümmere ich mich um mich selbst und meine Morgenroutine: ich meditiere, komme langsam im Tag an, bevor alles andere nach und nach dazu kommen darf.

Ich gehe regelmäßig zum Training und lese jetzt gerade zwei sehr interessante Bücher:

  • Vimala Rodgers “Ändern sie ihre Handschrift und sie ändern ihr Leben”
  • Ryder Carroll “Die Bullet Journal Methode”

Da das beides Bücher zum “Arbeiten” sind, sind die nicht “mal eben” heruntergelesen –  beide aber sehr spannend, wenn man sich mit so etwas auseinandersetzen mag.

Was ich in diesem Jahr auch endlich mal angefangen habe, ist, ein “Glücksglas” zu füllen: alle Ereignisse, Menschen, Momente, die mich berühren, zum Lachen bringen, glücklich machen, werden auf einen Zettel geschrieben und kommen in ein Glas. Am Ende von 2019 werden hoffentlich ganz viele Zettel in dem Glas sein und ich brauche Stunden, um sie mir alle durchzulesen 🙂 Schon jetzt sind einige wunderbare Dinge passiert, die mich richtig richtig glücklich gemacht haben und mit Schmackes im Glas gelandet sind.

So – und was mir nun noch ein großes Anliegen ist: wenn Ihr in diesem Jahr auch (wieder) mit Eurer zuckerfreien Ernährung durchstartet oder durchstarten wollt, dann schaut doch mal bei der 60 Tage zuckerfrei Challenge von Sarah, Lea und Mio vorbei. Ich weiss, dass viele im Januar einen Restart machen (in welchem Bereich auch immer) und eine gute Ernährung hilft ungemein, ein besseres Lebensgefühl zu bekommen und achtsamer mit sich umzugehen.

Es gibt auch eine Facebook Gruppe “60 Tage zuckerfrei – Die Challenge 2019”, wo Ihr Euch mit tollen Teilnehmern austauschen könnt.

 

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Zum Abschluss habe ich natürlich auch noch ein Rezept für Euch: kleine Pfannkuchen aus gekochter Quinoa.

Kleine-Quinoa-Küchlein

Ich hatte sie letztens als spätes Frühstück nach dem Sport und am nächsten Tag aufgewärmt als Mittagessen. Sehr lecker, sättigend und bei der Beilage könnt Ihr Euch “austoben”: ob Joghurt, zuckerfreie Marmelade,… Ich könnte mir auch Räucherlachs mit Meerrettich dazu vorstellen.

Kleine-Quinoa-Küchlein

 

Zutaten für ca. 10 Portionen:

  • 70 Gramm Quinoa
  • 175 Gramm Dinkelmehl Typ 630
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Ei
  • 1 Eiweiss
  • 1 EL Kokosöl geschmolzen
  • 50 ml Dinkel- oder Hafermilch
  • 2 EL Ahornsirup
  • Kokosöl zum Braten

Zum Servieren:

  • z.B. zuckerfreie Marmelade
  • Joghurt mit Obst
  • Ahornsirup,….

Zubereitung:

Quinoa in ein Sieb geben und unter fliessendem Wasser abbrausen. Anschliessend in einen Topf geben und mit ca. 140 ml Wasser in ca. 15 Minuten gar kochen.

Gekochte Quinoa mit Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen.

In einer zweiten Schüssel Ei mit Eiweiss, dem flüssigen Kokosöl, der Milch und dem Ahornsirup verrühren.

Zu der Quinoa-Mehl-Mischung geben und alles zu einem Teig verrühren.

Kokosöl in einer Pfanne erhitzen, den Teig Esslöffelweise in die heisse Pfanne geben, warten, bis sich der Teig lösen lässt (dass dauert so ca. 2 Minuten), Küchlein wenden und von der anderen Seite schön braun braten.

Auf einen Teller geben und mit Beilage nach Wahl servieren.

Kleine-Quinoa-Küchlein

Wie war denn Euer Jahresbeginn ? Auch etwas schleppend wie bei mir oder um einiges leichter?

Dann schauen wir mal, wie der Februar wird, oder ?

Bis bald und alles Liebe,

Stephie

 

Jahresrückblick

Jahresrückblick 2018

Ein ganz liebes Hallo an Euch !

Sagt mal: wie handhabt Ihr das ? Setzt Ihr Euch zum Ende des Jahres einmal hin und überlegt, was alles in den letzten 12 Monaten passiert ist, was/wer Euch bewegt habt, was gut und was schlecht war ?

Ich bin normalerweise ja eher so, dass ich versuche, mir morgens nach dem Aufwachen bereits vorzustellen, was an dem Tag gut wird und abends zu resumieren, was dann tatsächlich passiert ist. Aber dieses Jahr war für mich so turbulent, dass ich das einfach mit Euch (und auch noch mal mit mir selber) teilen möchte:

im Januar habe ich einen Restart in Sachen zuckerfreier Ernährung gemacht und Euch vier Wochen mitgenommen; Euch mit meinen Essensplänen und Rezepten versorgt.

Ebenfalls im Januar bekam ich per Mail eine Rechnung, weil ich ein fremdes Foto auf Instagram benutzt hatte. Wer mehr darüber lesen möchte- bitte hier entlang: Nudeln mit grünem Spargel und ein liebevolles auf Wiedersehen

Meine kleine Bloggerwelt geriet gehörig ins Wanken und dann kam auch noch die DSGVO und somit meine Angst, abgemahnt zu werden und wieder zahlen zu dürfen. Torschlusspanik und alles in die Wege geleitet, um den Blog pünktlich zum 25.05. zu schliessen.

Tja- und dann passierte das, was sich seitdem kontinuierlich durch mein Jahr zieht: ich bekam Hilfe. Aus allen möglichen Ecken und von teilweise sehr überraschenden Seiten. Nicht überraschend standen wie immer felsenfest an meiner Seite: die beste aller Susann´s (Danke für 365 Tage voller Herz, Gefühl, Optimismus und dass Du immer Du bist) und Chrissy, die den wundervollen Blog krimiundkeks ihr eigen nennt. Chrissy bloggt etwas länger als ich und wir haben echt einiges in Sachen Blog zusammen erlebt: seltsame Plugins, die wir uns gegenseitig erklärt haben, Blogumzug, Bloglogo, neues Theme, Fototipps, SSL Zertifikat, DSGVO und was weiss ich noch. Wir haben unser Halbwissen zusammengeschmissen und unterm Strich kam immer etwas dabei heraus, was geholfen hat und womit wir arbeiten konnten. So macht das Spaß und ich weiss, dass keine noch so doofe Frage Chrissy nervt (zumindest lässt sie es sich nie anmerken *grins*).

Zu guter letzt habe ich noch einen Technik Profi bekommen und Dank ihm kohlenpottgourmet DSGVO sicher gemacht. Quasi in letzter Sekunde habe ich beschlossen, zu bleiben, wo ich bin und weitergemacht.

Und das war so ein guter Entschluss !!!

Im Sommer habe ich mir, um in der Food Fotografie weiter zu kommen, erst einen Online Kurs in Sachen Food Komposition gegönnt und direkt hinterher noch einen, um das Bildbearbeitungsprogramm Lightroom endlich mal zu verstehen. Beide Kurse sind absolut super und auch wenn es für mich noch ganz viel zu lernen gibt, so sehe ich doch heute schon große Unterschiede zwischen meinen Anfangsbildern und den jetzigen:

Paprika-Hack-Pfanne

Früher

Rosemary Potato Soup

Heute

Ich bin sooo gespannt, wie meine Bilder in einem Jahr aussehen – das glaubt Ihr gar nicht !!

Entspannende Auszeiten

Ich werde immer wieder gefragt, woher ich die Zeit nehme, bei einem Fulltime Bürojob nebenher noch kontinuierlich zu bloggen – ob mein Tag mehr als 24 Stunden hat. Nö, hat er nicht. Aber kochen, backen, fotografieren und bloggen ist für mich pure Entspannung. Ich finde es super, am Wochenende, wenn ich Samstag gearbeitet habe, mich in der Küche auszutoben (so sieht die Küche dann auch aus- fragt Ulli !) Und ganz früh morgens, z.B. so gegen 6 Uhr, hüpfe ich aus dem Bett, schmeiss den Computer an und schreibe. Schreiben fällt mir Gott sei Dank seit jeher ziemlich leicht. Passt also.

Was mich in diesem Jahr immer wieder wunderbar hat runterfahren lassen, waren unsere Wombeltouren: ob mal an einem Wochenende, ob 14 Tage am Stück – ich finde nichts entspannender, als mit unserem Gefährt durch die Gegend zu gondeln, neue Gegenden und neue Menschen kennenzulernen. Wir planen ja nie groß im voraus: wir schauen ein paar Tage vor der Abfahrt, wo ist das Wetter gut und fahren los. Und hatten noch nie Probleme, einen Stellplatz zu bekommen, sind uns immer einig, wenn wir meinen, “nö- hier ist doof- wir fahren wieder” usw. Ich würde bekloppt werden, wenn ich im voraus genau festlegen müsste, wann wir wo sein sollen.

Und wir hatten sooo tolle Touren in diesem Jahr  – es war einfach nur herrlich ! 1000 Dank an alle wunderbaren Menschen, die wir getroffen haben ! So Wohnmobil-Leute sind scheinbar eine ganz spezielle Art Mensch, die genau meinen Nerv treffen und unnachahmbar warmherzig, gerade heraus und einfach hilfsbereit sind (wobei ich einmal sogar  “Kölsch” erst nicht als deutsche Sprache erkennen konnte- meine Güte, hatten die nen fetten Kölsch-Dialekt ! Aber das Herz sowas von am rechten Fleck !!)

“Bei einem Blick ins Weite erholen und entspannen sich nicht nur die Augen, sondern auch der Mensch.” Paul Wilson

Im November bin ich sogar allein mit Wombel bis nach Köln gezockelt (Hammer Entfernung von Marl aus, ich weiss 😉 ) aber für mich war das raus aus der Komfortzone und selber mit dem Ding klar kommen. Hat super funktioniert. Grund war die Gedanken Tanken Rednernacht, wo ich mit Susann bereits im Frühjahr Karten gekauft hatte. Noch besser als die Rednernacht war es, Susann wiederzusehen, und wir hatten eine tolle Zeit.

Trauer

Kein Licht ohne Schatten sagt man. Am 02.11. ist meine Mama gestorben. Sie hatte im Frühjahr 2017 eine Krebsdiagnose bekommen und von da an gekämpft. Hätte mich früher Jemand gefragt, wie sie so eine Diagnose auffasst, hätte ich ohne zu zögern gesagt, sie gibt sich auf.

Ne, hat sie nicht. Sie hat die Schultern durchgedrückt, dass Kinn nach vorn gereckt und ist losgegangen. Von eine Chemo in die nächste. Am Anfang Bestrahlung und gleichzeitig Chemo; im Herbst auch noch eine OP und immer weiter, weiter, weiter. Klar hatte sie Momente, wo sie verzweifelt war. Aber sie ist vor allem über sich hinausgewachsen und hat nicht nur mich staunen lassen. Ihr gebürt mein absoluter Respekt und ich bin unfassbar stolz auf sie ! Zum Schluss hat ihr Körper kapituliert mit komplettem Organversagen. Es ging schnell: innerhalb von nur einer Woche ist sie gestorben. Was mich beruhigt und sehr erleichtert hat: sie ist entspannt eingeschlafen – ohne weiter kämpfen oder leiden zu müssen. Das war für mich das größte Geschenk.

Blick nach vorne

Und wieder hatte ich das Glück, zu dieser Zeit, bevor Mama starb und auch danach, Menschen an meiner Seite und sogar dazubekommen zu haben, die mich getragen haben und “einfach” da waren (und immer noch sind). Ihr, die Ihr das hoffentlich lest – DANKE !!!

“Mit Raupen-Menschen kann man nicht über Schmetterling-Dinge reden”

Wie ist es weitergegangen ? Wie wird es weiter gehen ? Ich weiss mehr denn je, dass dieses Leben, was wir haben, keine Generalprobe ist. Es ist hier und jetzt. Mehr denn je, wache ich morgens auf, freu mich, dass es mir und meinen Lieben gut geht, bin dankbar, aus dem Bett hüpfen zu können und versuche weiterhin, meinen galoppierenden Geist mit Meditation in geordnete Bahnen zu lenken (klappt mehr oder weniger gut). Ich mache wieder Sport, weil ich einfach fit sein möchte und ich ernähre mich hoffentlich gut.

Was habe ich für Pläne in 2019 ?

Puh. Ich möchte:

  • auf mein Herz hören, was Entscheidungen betrifft
  • auf meinen Körper hören, was Ernährung und Bewegung betrifft
  • schöne Wombeltouren machen und neue Eindrücke sammeln
  • weiter Gas geben in der Food Fotografie und lernen, lernen, lernen
  • Und: ich möchte weiter tolle Menschen treffen, mit denen ich wachsen, von denen ich lernen und denen ich auch etwas zurückgeben kann.

Und zu guter letzt möchte ich EUCH danken ! Danke, dass Ihr das hier lest, Danke für Euer Feedback, Eure Unterstützung und dass Ihr mich inspiriert ! Wenn Ihr Ideen, Fragen, Wünsche habt, schreibt mir gerne unter post@kohlenpottgourmet.de – ich freue mich sehr !

“Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist.” Dalai Lama

Lasst uns zusammen ein phantastisches 2019 auf die Beine stellen –

alles Liebe,

Stephie

weihnachtlicher Chai Tee

Weihnachtlicher Chai-Tee {Merry Blogmas 18}

Blogmas, Blogmas17, Blogmas16, 2016, Xmas, Blogger, Adventskalender, Türchen, Rezepte, AdventszeitIhr Lieben !

Es ist der 19.12. – noch fünf mal schlafen bis zum Heiligen Abend. Bei der Zahl fünf werden einige aufkreischen “Waaaaaas ? Nur noch fünf ????? Ich muss noch………” und sausen los. Hach ja; Weihnachten kommt immer so plötzlich.

Lasst sie machen: wir setzen uns lieber gemütlich eingekuschelt auf die Couch (ich mich in meinen geliebten Ohrensessel – der Hersteller hat ihn “Gwendolin” getauft – für mich nur “Gwenny”), zünden Kerzen an, lesen ein Buch und trinken was Feines. Es muss ja nicht immer Glühwein sein 😉

Heute mal was richtig Schönes für die Seele (und die Nerven – wer´s nötig haben sollte): einen weihnachtlichen Chai Tee und mein Beitrag zur tollen Aktion “Merry Blogmas” ! Ich bin in diesem Jahr zum ersten Mal mit dabei und freue mich sehr darüber. Ganz viele tolle Blogger haben sich zusammengefunden, um Rezepte rund um weihnachtliche Getränke zu kreieren (der Weihnachtsmann soll schliesslich auch was zu “schnasseln” haben).

Und Ihr könnt etwas gewinnen: noch bis zum 31.12. könnt Ihr auf Instagram auf dem Merry Blogmas Kanal für Euer Lieblingsrezept abstimmen und ein Buch mit all den tollen Rezepten abstauben !

Weihnachtlicher Chai Tee

 

Was bedeutet Chai Tee ?

Der Begriff Cha stammt aus dem Nord-Chinesischen und bedeutet nichts anderes als “Tee”. Er verbreitete sich auf dem Weg der Seidenstraße, die früher eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt war. Über diesen Weg erhielten Seide, Gewürze und eben Tee Einzug in alle Welt. Auf dieser Route über Türkei, Russland und Co wurde aus dem ursprünglichen Begriff Cha das Chai oder Cay. Da dieser Begriff, rein rechtlich, nicht zu schützen ist, also nicht als Marke eingetragen werden kann, nennt alle Welt jetzt Teegetränke mit Gewürzen Chai. Streng genommen heißt Chai Tee also Tee Tee, was wenig Sinn ergibt, es sei denn, man möchte gleich zwei davon [Quelle: Teepod.de]

Der Ursprung des Chai Tee

Vermutlich kommt die Idee der typischen Gewürz-Mischung des Chai Tee (Ingwer, Nelken, Kardamom, schwarzer Pfeffer. Zimt) aus der ayurvedischen Gesundheitslehre. Spätestens aber seit im 19. Jahrhundert im indischen Assam eine heimische Teepflanze entdeckt wurde, kam auch der schwarze Tee zu den Hauptzutaten dazu. Jetzt konnte Tee auch in den britischen Kronkolonien angebaut werden und wurde auch für Inder einigermaßen erschwinglich. Dies war die Geburt des indischen Chai. Wer schon einmal in Indien war wird festgestellt haben, dass man an jeder Ecke Chai oder Masala Chai trinken kann. Allerdings hat jeder Händler sein geheimes Rezept und deshalb schmeckt der Chai in Indien auch überall anders, aber immer köstlich würzig und leicht anregend.

Chai Tee „ersetzte als Getränk ganze Mahlzeiten und entwickelte sich zum Pausentee der Arbeiterklasse. Was nicht allen gefiel. Kämpfer für die Unabhängigkeit, allen voran Mahatma Gandhi, verteufelten Chai zunächst als Symbol der Unterdrückung. Trotz der Mahnungen verbreitete sich der Tee in Indien. In besseren Gesellschaften tranken die Einheimischen ihn ungesüßt, Arbeiter fügten weiter Milch und Zucker hinzu, irgendwann auch ein paar Gewürze, um den Tee zu verfeinern.“ [Quelle: Teepod.de]

So- und da kommen wir ins Spiel. Im Grunde geht´s um schwarzen Tee, der mit Gewürzen verfeinert und mit aufgeschäumter Milch getrunken wird. Das “Problem” bei den Varianten, die es in den Cafés gibt, ist der beigemengte Zucker. Und das ist nicht wenig, was da in die Tasse rieselt, das könnt Ihr mir glauben. Ich finde ja, dass allein die zugesetzte Milch schon süß genug ist – probiert mal meine Variante mit Cashewmilch: super lecker sag ich Euch !

Wenn Euch das nicht reicht, dann süßt nach. Das Schöne ist ja: jeder so, wie er mag.

Weihnachtlicher Chai Tee

Zutaten für ca. 4 Portionen:

  • 1 kleines Stück Ingwer (1-2 cm)
  • 4 grüne Kardamomkapseln
  • 400 ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 2 Gewürznelken
  • 1 Stange Zimt
  • 1 Sternanis
  • 3 Teebeutel schwarzer Tee
  • 300 ml Cashewmilch

Zum Servieren:

  • aufgeschäumte Milch
  • optional Honig
  • Zimt zum Bestäuben

Zubereitung:

Den Ingwer schälen (geht sehr gut mit einem kleinen Löffel) und grob hacken. Die Kardamomkapseln andrücken, damit sie aufplatzen.

400 ml Wasser in einen Topf geben, Ingwer, Salz sowie alle Gewürze hinzu fügen und das Ganze aufkochen. Ca. 2 Minuten köcheln lassen, dann die Teebeutel in den Topf legen und die Milch einrühren. Noch einmal aufkochen (aufpassen, dass die Milch nicht überkocht), den Topf vom Herd nehmen und bei geschlossenem Deckel alles ca. 5 Minuten ziehen lassen.

Den Chai-Tee durch ein feines Sieb entweder direkt in Tassen oder in eine Milchflasche schütten. Die Gewürze entsorgen.

Zum Servieren etwas Milch aufschäumen, bei Bedarf den Tee süßen, mit der geschäumten Milch bedecken und mit etwas Zimtpulver bestreuen.

Weihnachtlicher Chai Tee

 

 

Hier ist die Merry Blogmas Komplett-Übersicht:

Merryblogmas18
Hier die Übersicht aller Rezepte toll zusammengefasst als PDF:

„01_mrsemilyshore" 02_Katrin 03_Veronica 04_Nina 05_Steffi 06_Karl 07_kruemelnundkleckern 08_Moni 09_Ann-Kathrin 10_schninskitchen 11_kaetheskekse 12_Judy 13_ganzundgar 15_Conny 16_Mareike 17_einhauchfernweh 18_Verena 19_steffi 20_Frederik 21_Stephanie 22_Lena 23_mrsemilyshore

Lasst Euch nicht stressen und geniesst die Tage bis zum Weihnachtsfest !
Alles Liebe,
Stephie

Cranberry-Apfelmustarte

Cranberry-Apfelmus-Tarte {meine Teilnahme am Sasibella Adventskalender}

Eine hübsche Tarte für die Kaffeetafel

Hallo Ihr Lieben !

Ist es nicht verrückt, wie die Zeit rennt ? Heute ist bereits der zweite Advent und ich hoffe, Ihr geniesst den Sonntag und lasst es Euch gut gehen…

Ich freue mich sehr, in diesem Jahr am Adventskalender der lieben Sandy, die den tollen Blog Sasibella ihr eigen nennt, teilnehmen zu dürfen.

Ich habe eine Tarte mitgebracht, die allein von den Farben her auf jeder Kaffeetafel auffällt. Den Beitrag samt Rezept findet Ihr hier.

Adventskalender 2018

Der gesamte Adventskalender

Verpasst auf keinen Fall die tollen Beiträge der anderen Blogger. Hier eine Übersicht, wer alles mit von der Partie ist:

1. Dezember: Sasibella
2. Dezember: Zimtblume
3. Dezember: Schwedisch Holstein
4. Dezember: Sasibella
5. Dezember: Erdbeeren und anderes Gemüse
6. Dezember: In the Kitchen with Elisa
7. Dezember: Soulsister meets Friends
8. Dezember: Elbcuisine
9. Dezember: Kohlenpottgourmet
10. Dezember: Dinner4friends
11. Dezember: Krimi und Keks
12. Dezember: Küchenkränzchen
13. Dezember: Kittycake
14. Dezember: Backbienchen
15. Dezember: Süße Zaubereien
16. Dezember: Missi`s Kitchen
17. Dezember: Savory Lens
18. Dezember: Zuckerdeern
19. Dezember: Marlenes Sweet Things
20. Dezember: Gäste ganz easy
21. Dezember: Mimis Foodblog
22. Dezember: Tee un Kooken
23. Dezember: Applethree
24. Dezember: Lets have Breakfast

Habt einen wundervollen Sonntag und Danke, liebe Sandy, dass ich dabei sein darf !

Alles Liebe

Stephie

Meine liebsten zuckerfreien Weihnachtsleckereien

Alle Jahre wieder

Habt Ihr Lieblingsplätzchen, die in keinem Jahr in der Adventszeit und an Weihnachten fehlen dürfen ? Ja ? Ich auch. Ist vor allem sehr praktisch, wenn man wie ich in diesem Jahr nicht allzu viel Lust auf neue Kreationen hat. Ich experimentiere momentan gern und viel mit leckeren Getränken. Und da meine Zeit ja auch nur begrenzt ist, greife ich beim Plätzchen backen dann gern auf Altbewährtes zurück.

Alleine backen ist allerdings ziemlich langweilig, und somit habe ich heute mal meine Lieblingsrezepte für Euch zusammengetragen (zu den Rezepten gelangt Ihr, wenn Ihr auf die Überschrift klickt):

Berberitzen-Zimt-Cookies:

Berberitzen-Zimt-Cookies

Weihnachts-Cantuccini:

Linzer Sterne:

 

Haselnussmakronen:

Schoko-Rum-Hügel:

Schoko-Rum-Hügel

Schokoladenkuppeln mit Orangen-Marzipan-Füllung (hier wird zwar nichts gebacken aber die Dinger sind soooo lecker !):

 

Wenn da  nicht für jeden Geschmack etwas dabei ist 😉 Ich glaube, ich backe am Wochenende ein großes Blech Cantuccini….

Startet alle gut ins Wochenende und wir lesen uns bereits Sonntag wieder: da bin ich mit einem Beitrag Teil eines wundervollen Adventkalenders.

Lasst Euch überraschen !

Bis dahin alles Liebe,

Stephie