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Apfel-Mohn-Tarte

Apfel-Mohn-Tarte mit Vanille-Eierlikörcreme

[Werbung unbezahlt, da Erwähnung einer Zeitschrift]

Einen wunderschönen Sonntag Euch allen !

Heute habe ich eine super leckere Tarte für Euch – sie hat ganz viele Dinge in sich vereint, die ich unglaublich gerne mag: Äpfel, Mohn, Pudding und Eierlikör.

Apfel-Mohn-Tarte

Auf den Blog sollte sie eigentlich nicht. Aber sie schmeckte dann so gut, dass ich mich ganz schnell umentschieden habe (und Ihr nun einen bereits halb aufgemampften Kuchen auf den Fotos findet 😉 )

Apfel-Mohn-Tarte

Kommt auch nicht so häufig vor. Ich habe auch schon Kuchenexperimente gehabt, die ich aufwendig lange fotografiert habe und dann, beim Probieren, dachte ich “Uhhhhh- neeeeeee- das kann man keinem zumuten”. Also Fotos direkt wieder gelöscht auf Nimmerwiedersehen.

Dann doch lieber so wie jetzt. Das Rezept ist, genau wie die Quiche Lorraine, aus dem Heft “Quiches & Tartes” und dort hat sie natürlich einiges an Zucker intus.

Apfel-Mohn-Tarte

Ich habe den Pudding mit Mandelmilch gekocht – das gibt einen so leckeren Geschmack und passt ausgezeichnet zur Vanille und dem Eierlikör. Bei Letzterem war ich ziemlich großzügig und habe nicht abgemessen (“immer rin damit”, hab ich mir gedacht) – müsst Ihr für Euch mal testen. Auch, was die Menge an Kokosblütenzucker angeht – wenn Ihr sehr saure Äpfel habt, müsst Ihr evtl. noch mal was nach süßen.

Apfel-Mohn-Tarte

Auf die warme Tarte wird Gelee gepinselt – es geht auch Marmelade aber ich finde Gelee besser, weil es halt keine Fruchtstücke enthält, die man dann auf den Apfelscheiben sieht (oder Ihr passiert die Marmelade vor dem Aufpinseln). Ich hatte Johannisbeeren aufgekocht, durch ein Nusssieb passiert und mit Agar Agar eingedickt.

Ich für mich kann sagen, dass diese Tarte definitiv ein Favourit ist – die Kombination ist wirklich genial ! So- und nun endlich das Rezept:

Zutaten für eine 24er Form:

Für den Teig:

  • 120 Gramm Dinkelmehl Typ 630
  • 30 Gramm gemahlener Mohn
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 30 Gramm Kokosblütenzucker
  • 75 Gramm Butter
  • 1 Ei

Für die Füllung:

  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 250 ml Mandelmilch
  • ca. 80 ml Eierlikör
  • 3 Äpfel
  • 1 EL Butter
  • 30 Gramm Kokosblütenzucker plus etwas zum Bestreuen der Apfelscheiben
  • ca. 3 EL Gelee; Marmelade oder eingedickter Fruchtsaft zuckerfrei

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl, den Mohn, das Backpulver, Salz und Kokosblütenzucker mischen. Die Butter in Stückchen dazu geben und das Ei hinein schlagen und alles miteinander verkneten.

Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank ca. 1 Stunde kühlen.

Das Puddingpulver mit 4 EL Milch anrühren und den Kokosblütenzucker einrieseln lassen und ebenfalls mit verrühren.

Die restliche Milch aufkochen, von der Hitze nehmen, das angerührte Puddingpulver hinein geben, nochmals kurz aufkochen und dabei immer fleissig mit dem Schneebesen rühren.

Den Eierlikör unterrühren, den Topf vom Herd nehmen, Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen (so bildet sich keine dickliche Haut) und abkühlen lassen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, zwischen Frischhaltefolie etwas größer als die Backform ausrollen.

Backform mit Backpapier auslegen und Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse der Äpfel ausstechen und die Äpfel mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben hobeln.

Den ausgerollten Teig in die Form geben und einen Rand formen.

Pudding auf dem Teig verteilen, die Apfelscheiben fächerartig auf den Pudding geben; den Esslöffel Butter schmelzen, auf die Äpfel pinseln und den Rest Kokosblütenzucker darüber verteilen.

Auf der mittleren Schiene 30-35 Minuten backen. Heraus nehmen.

Gelee oder eingedickten Fruchtsaft leicht erwärmen (wenn die Konsistenz zu dick ist) und den warmen Kuchen damit bestreichen.

Tarte komplett auskühlen lassen vor dem Servieren.

Apfel-Mohn-Tarte

Lasst es Euch schmecken und habt einen tollen Sonntag,

Stephie

Quiche Lorraine

Quiche Lorraine

[Unbeauftragte Werbung für eine Zeitschrift und Werbung wegen Blogverlinkungen]

Einen wunderschönen Sonntag und Willkommen zu einer neuen Runde “Lecker für jeden Tag” !

Bild könnte enthalten: Text

Heute schlemmen wir uns durch Urlaubsrezepte – Rezepte aus aller Welt. Klingt gut oder ?

Ich wollte eigentlich was typisch österreichisches in Anlehnung an den letzten Urlaub mitbringen, aber eine Quiche hat meine Pläne durchkreuzt. Im Supermarkt habe ich eine Zeitschrift entdeckt ” Quiches & Tartes”. Kurz durchgeblättert und mir sind direkt so viele Rezepte ins Auge gesprungen, dass ich die Zeitschrift unbedingt haben musste.

Bisher habe ich zwei Sachen nachgebacken (und umgewandelt): beide mega lecker. Und da die eine Quiche schon so umwerfend aus dem Ofen kam und dann auch noch so gut schmeckte, darf sie als erstes hier auf den Blog und an dem heutigen Blogevent teilnehmen: eine Quiche Lorraine.

Quiche Lorraine

Der Ursprung der Quiche Lorraine

 

Wie der Name schon sagt, stammt diese Quiche aus Lothringen und ist das “Urrezept” der herzhaften Kuchen. Viele Rezepte haben als Füllung einfach nur Zwiebeln und Schinken – ich habe aber noch eine Handvoll Lauch dazu genommen, weil ich das einfach gerne mag.

Eiersahne ist Pflicht – diese Variante hier mit der sauren Sahne finde ich mega lecker !

Quiche Lorraine

Ganz wichtig ist das Blindbacken des Teiges – weil er sonst mit der Füllung durchmanscht und nicht fest bleibt. Ich habe dieses Mal zum Blindbacken weisse Bohnen genommen – schwarze Bohnen hatte ich aber auch schon mal: Hauptsache der Teig wird beschwert (und nicht das Backpapier darauf vergessen – die Hülsenfrüchte kriegt Ihr nie wieder aus dem Teig heraus !!)

Quiche Lorraine

Zutaten für eine Quicheform 26 cm:

  • 200 Gramm Dinkelmehl Typ 630
  • 100 Gramm kalte Butter + etwas mehr zum Einfetten der Form
  • 50 ml kaltes Wasser
  • 4 Eier
  • 1 große Zwiebel (ca. 100 Gramm)
  • 1 Handvoll Lauch, gewaschen und in Ringe oder Stücke geschnitten
  • 150 Gramm Schinkenspeckwürfel
  • 50 ml Hafer- oder Dinkelmilch
  • 150 Gramm saure Sahne
  • 100 Gramm geriebener Käse (ich hatte Tilsiter)
  • Öl
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Hülsenfrüchte zum Blindbacken des Teiges

Zubereitung:

Das Mehl mit der Butter, dem kalten Wasser, 1 Ei und einer Prise Salz zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.

Währenddessen die Zwiebel schälen und am besten mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben hobeln.

1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, die Schinkenwürfel anbraten, Zwiebelscheiben und Lauch dazu geben und alles ca. 10 Minuten anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Abkühlen lassen.

Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und zwischen Frischhaltefolie ausrollen – die Fläche sollte etwas größer als die Form sein.

Quicheform einfetten und den Teig hinein geben; einen Rand formen.

Backpapier auf den Teig legen und mit den Hülsenfrüchten beschweren.

Im heissen Ofen auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen. Heraus nehmen, vorsichtig das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen (ich habe alles auf ein Backblech gelegt und erst einmal auskühlen lassen). Mein Teig war in der Mitte noch sehr weich – also habe ich die Form noch einmal für 10 Minuten in den Ofen gegeben. Als der Teig anfing, Dellen werfen zu wollen, habe ich die Form wieder heraus geholt.

Die Milch, die restlichen 3 Eier, die saure Sahne und den geriebenen Käse nun in einer Schüssel verrühren, salzen, pfeffern und mit Muskatnuss abschmecken.

Zwiebel-Speck-Lauch-Mischung auf dem Teig verteilen, die Eiersahne darauf verteilen und im Backofen auf der UNTERSTEN Schiene ca. 40 Minuten goldgelb backen.

Mit Salat servieren.

Quiche Lorraine

Falls Euch eine kleine Quicheform zu wenig ist 😉 – macht doch ein ganzes Blech Zwiebelkuchen; auch sooo lecker !!!

Und jetzt – wie immer – die anderen leckeren Rezepte:

Love and hate sugar: Daifuku

FaBa-Familie aus Bamberg: Coca (Spanische Pizza) mit Petersilie

Küchenmomente: Kleine mallorquinische Mandelkuchen mit Feigenkompott

Blackforestkitchen: Niederländische Broodje und ein Urlaubsrückblick

Fränkische Tapas: Tajine Berbere

carry on cooking: Hibiskus-Sirup für Limonade, Sekt & Co.

Habt einen tollen Sonntag und bis bald,

Stephie

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

[unbeauftragte, unbezahlte Werbung für Restaurants, Stell- und Campingplätze]

Willkommen zurück ! Seid Ihr nach Teil 1 weiter mit on tour ? Ich freu mich ! Alle ab ins Wombel und ins Stubaital….

15.06.2018:

der Weg zurück über den Jaufenpass ist dieses Mal herrlich ! Schaut selbst:

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Wir erreichen Telfes ohne große Vorkommnisse und kaufen kurz vor dem Campingplatz “Sonnencamping” erst mal ausgiebig im “Hofer” ein (warum heisst “Aldi” in Österreich eigentlich “Hofer” ? Weiss das Jemand ?) Doof ist, dass sie in diesem Hofer kein Leergut annehmen, wie wir bei der Abreise feststellen dürfen: wir rennen da mit zwei Tüten leerer Flaschen durch die Gänge, suchen den Leergutautomaten und auf Nachfrage kommt “naaaa- gibsch hia net !” “Entschuldigung – ich habe verstanden, Sie haben keinen – kann ja nicht. Hab ich mich verhört, ne ?” “Naaa- pascht. Nämwanich.” Aha *dummausderwäscheguck*.

Nun aber zu was Schönem: dem Campingplatz. Hach. Ich liebe ihn ! Er liegt herrlich ein wenig oberhalb, man schaut direkt auf die Berge, das “Stubay” (ein Schwimm- und Freibad) und auf Wiesen. Die Stubaibahn zockelt leise ab und an vorbei, man hat einen prima Ausgangspunkt, um z.B. mit diversen Bahnen hoch in die Berge zu kommen, nach Innsbruck zu fahren oder man wandert einfach direkt von dort los.

Es gibt einen Brötchenservice, frische Eier kann man bestellen, die sanitären Einrichtungen sind tippi toppi gepflegt, man kann Wäsche waschen (muss halt nur Waschpulver mitbringen) und sich einfach prächtig erholen.

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Sanitäreinrichtung Sonnencamping

Nach unserer Ankunft schütteln wir uns die Beine bei einer kleinen Talrunde aus: erst einmal den Berg rauf – aber wo´s rauf geht, geht´s auch wieder runter.

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Naaaa- wer ist die Rosenkönigin vom Stubaital ????

Der Abend klingt gemütlich aus und es kühlt sich richtig angenehm ab.

16.06.2018:

So ! Nu aber rauf aufn Berg: wir laufen zur Bahnstation “Schlick 2000” und fahren mit der Gondel rauf zur Bergstation (für uns zwei € 16,20 – der Hund ist frei).

Eine Alm ist kein Streichelzoo

Als wir dann losgehen (wir nehmen den Panoramaseeweg), müssen wir durch ein Tor- das Schild da drauf scheint neu zu sein:

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Wir laufen plaudernd den nicht allzu breiten Weg – links geht es in die Botanik, rechts geht es in die Botanik und von Ferne hört man die Kühe glocken (ich nenn das immer so, weil die halt ne Glocke um den zarten Hals tragen). Das Glocken kommt immer näher und nach der nächsten Kurve steht da ne Kuh – mitten auf dem Weg. Auf unserem Weg. Und schaut uns an *glock*. Wir schauen die Kuh an *glotz*. Und nu ? “Ich geh da nicht vorbei – die steht MITTEN auf unserem Weg !” Langsam wird die Kuh neugierig *glock glock* “Wer seid denn Ihr und was habt Ihr da an der Leine ? Den Bärenmarke Bär ??” Jade legt die Stirn in Falten “Watt ???? Ich seh aus wie dieses dicke pelzige Vieh ? Ich hau Dir gleich einen auf die Glocke !!!” Die Kuh kommt näher *glock glock glock*

“Und nu ???” fragt der Gatte. “Da- den Berg rauf !” Findet Jade super doof “Nix da- die hat mich beleidigt- ich will das klären !” Wir zerren den vermeintlichen Bärenmarke Bär hinter uns her. DAS findet die Kuh nun richtig spannend und kommt direkt mit (ist ja auch selten dämlich, vor ner Kuh, die richtig gut in den Bergen zu Fuß ist, nen kleinen Hang hinauf fliehen zu wollen).

Die Kuh holt Ulli ein und ehe er sich versieht, leckt sie einmal von unten bis oben über seinen Arm “Ohh- salzig. Mag ich.” Jade schaut völlig entgeistert auf diese lange Zunge und vergisst, sich weiter aufzuregen. Die Wade wird auch noch von jeglichem vermeintlichen Dreck befreit und dann wird es dem Gatten zu bunt und er geht entschlossen samt der immer noch erstaunten Jade an der Kuh vorbei den Hang wieder runter “Die meint, ich bin ne Salzstange, die hat se doch nicht alle !” Jade ist schwer beeindruckt “Der haste es aber gegeben!” Die Kuh und ich sind so verdattert, dass ich einfach hinterher gehe und die Kuh stehen bleibt und vergisst, zu glocken.

Schimpfend stapft der Gatte weiter des Weges und bald erreichen wir den Panoramasee:

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Jade kühlt ausgiebig die Füße, der Gatte wäscht sich Arm und Wade und dann nehmen wir einen anderen Weg abwärts bis zur “Bruggeralm”. Wir bestellen Kaiserschmarrn und alkfreies Weizen.

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Dann werden wir Zeugen, wie ein Schäferhund, den ein Mann an der Leine hat, drei Kühe derart anbellt, dass die erschrocken das Weite suchen und dabei fast zwei Wanderer über den Haufen rennen. Die Kellnerin der Alm erklärt uns, dass das die Jungkühe ihres Schwagers sind und sehr neugierig aber es natürlich nicht mögen, wenn sie so angeblafft werden. Wir erzählen von unserer Kuhbegegnung und sie sagt, dass wir vor diesen Kühen keine Angst haben müssen. Ich sage, dass ich mich aber erinnere, dass beim letzten Österreich Urlaub irgendwo eine Frau von einer Kuhherde niedergetrampelt wurde. Ja, da hatten die Kühe Kälber und das mögen die nicht immer, wenn man ihnen mit Hund zu Nahe kommt. Sie erlebt aber auch genügend Touristen, die ihre Kinder auf eine Kuh setzen, um Fotos zu machen, die Kühe streicheln wollen etc. Deshalb nun vermehrt überall die Warnschilder (über die wir uns schon gewundert hatten). Eine Alm ist nun mal kein Streichelzoo.

Als wir zum Campingplatz zurück kommen, liegt da auf einmal eine Zeitschrift auf unserem Stuhl: des nette Pärchen, mit dem ich mich den Abend vorher und heute Morgen moch unterhalten habe (ebenfalls Hundebesitzer) sind heute abgereist und haben die Zeitschrift und eine liebe Botschaft hinterlassen:

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Da hab ich mich aber gefreut !!!! Total nett.

17.06.2018:

Heute wird es gemütlich: wir machen die Telfer Wiesenrunde und Jade muss sich zwischendurch in den Bach schmeissen, um sich die Plauze zu kühlen:

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)Immer wieder sehen wir kleine Walderdbeeren am Wegesrand: Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

18.06.2018:

Heute ist das Wetter nicht so dolle und wir beschliessen, mit der Stubaibahn nach Innsbruck zu fahren:

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2) Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2) Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2) Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2) Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

19.06.2018:

Mit Wombel kutschieren wir die paar Kilometer bis zum Parkplatz der Station “Serlesbahn” in Mieders, fahren mit der Gondel rauf und ich lese “ausnahmsweise” mal die Karte falsch: möchte gern den Eulenwiesenweg wandern aber nach ca. 1,5 Std. ist klar, dass ich mich da “etwas” mit der Länge vertan habe *hüstel*. Es ist sehr heiss und wir beschliessen, lieber wieder umzukehren und mit der Gondel zurück ins Tal zu fahren. Jade schickt ihren schon bekannten Stoßseufzer zum Himmel und zurück am Platz schmeisst sie sich ins Wombel und möchte erst einmal nicht mehr gestört werden *schnarch*

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

20.06.2018:

Heute fahren wir mal Bus- Jade bekommt ihren Hannibal Lecter Maulkorb auf und würde an der Haltestelle gern einen vorbeiflanierenden Hund verkloppen. Das Frauchen macht nen Satz zur Seite, der Hund auch und Jade ist begeistert, was Hund doch für nen Eindruck mit Maulkorb schinden kann. Ich rede ihr ins Gewissen von wegen wir sind nur zu Gast, haben uns zu benehmen etc. Findet der Faltenkopp doof “wofür hab ich das Ding auf, wenn ich noch nicht mal gefährlich sein darf ????” Ausnahmsweise seufze ich mal.

Mit dem Bus geht es bis Neustift und von da aus fährt die sog. Elferbahn auf den Berg hinauf. Gott sei Dank braucht Jade in den Bergbahnen keinen Maulkorb.

Wir machen eine schöne große Tour mit einigen Höhenmetern, stärken uns auf der Elferhütte mit einem alkfreien Weizen, laufen wieder abwärts zur Bahnstation. Wir setzen uns ein wenig hin, um den startenden Gleitschirmfliegern zuzuschauen, als wir einen Hubschrauber hören: ADAC. Wir erfahren, dass wohl ein Mountainbiker bei der Abfahrt verunglückt ist und alle Gleitflieger erst einmal mind. zwei Stunden Pause haben, um dem Hubschrauber nicht im Weg zu sein – der sucht nämlich den Biker. Wir nehmen die Gondel ins Tal und immer wieder sehen wir den kreisenden Hubschrauber. Hoffentlich hat er den Biker schnell gefunden.

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Schöner Ausblick für die startenden Gleitschirmflieger

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Der ADAC kommt

Die Berg- und Talfahrt hat uns € 30,– gekostet. Jade ist wieder kostenlos.

21.06.2018:

Ok, so langsam sollten wir uns auf den Heimweg machen, damit die Fahrt nicht in Stress ausartet. Wir fahren gen Deutschland und noch einmal nach Lechbruck am See, wo wir auf der Hinfahrt schon waren. Einen kurzen Abstecher machen wir nach Füssen: ich würde mir ja zu gern mal Schloss Neuschwanstein ansehen. Aber der Stellplatz, der in der Nähe liegt, ist mitten in einem Industriegebiet und alles andere als schön. Och nö- da möchte ich nicht hin. Muss das Schloss halt warten und wer weiss, wozu es gut ist: nicht, dass Jade der Meinung ist, das wird ihr neues Domizil.

Lieber wieder zum Campingplatz Via Claudia – dieses Mal begnügen wir uns mit dem Stellplatz. Der ist aber auch absolut in Ordnung (zwei Nächte kosten uns € 40,–).

22.06.2018:

Wir machen eine richtig große Runde: durch den Ort Prem und umrunden noch den halben See. Das macht auf dem Tacho fast 15 km und wir sind 3,5 Stunden unterwegs. Jade ist jetzt richtig fit und man merkt, dass sie in 14 Tagen einiges an Kondition bekommen hat.

Auf dem Rückweg finden wir ganz viele Walerdbeeren und machen uns einen richtig leckeren Quark damit:

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

23.06.2018:

Auf zur letzten Etappe, bevor es dann nach Hause geht:

gerne würden wir mal wieder nach Würzburg fahren aber als wir dort ankamen, ist es brechend voll und auf dem Parkplatz gastiert ein Zirkus – keine Chance, sich da hinzustellen. Also fahren wir nach Marktheidenfeld und sind überrascht, was für eine tolle kleine Stadt das ist:

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Der Stellplatz

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Wir hatten vor, mal italienisch essen zu gehen- es wurde aber wieder griechisch

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2) Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Die Nacht dort kostet nur € 5,–.

An dem Sonntag kommen wir prima durch und sind nach ca. vier Stunden wieder Zuhause.

Wie versprochen, hier nun die einzelnen Stationen, wo wir standen:

So, das war´s also: unser Urlaub im Juni 2018. Im September geht es wieder los und ich gespannt, wohin es uns dann verschlägt…

Bis bald, alles Liebe,

Stephie

Ruccolasalat mit Aprikosen

Ein sommerlicher Ruccolasalat mit Aprikosen, Tomaten und einem unfassbar leckeren Dressing

Hallo Ihr Lieben !

Ganz oft sind es die einfachen Dinge, die glücklich machen: eine spontane Umarmung, ein Lächeln am Sonntag Morgen beim Bäcker, ein leckeres Mittagessen im Lieblingscafé nur 20 Meter vom Büro entfernt. Es kann so einfach sein…

Womit wir auch schon beim Thema wären: einfach und spontan, ohne großen Aufwand aber mit viel Wirkung. Jetzt spreche ich von meinem Rezept heute, was ich Euch mitgebracht habe. Einem Salat.

Salat ist ein hervorragendes Sommeressen: es gibt ihn warm, natürlich auch kalt; mal werden einfach grüner Salat nur mit etwas leckerem Essig und Öl aufgetischt, manchmal aber auch richtig pompös mit ganz vielen (edlen) Zutaten und ziemlichem Aufwand.

Ich mag ja am liebsten die Gerichte, wo man ohne viel Zeitaufwand etwas richtig Gutes, Leckeres und am besten noch hübsch Anzusehendes auf den Tisch bringt.

Die Temperaturen locken einen momentan ja eher nicht so an den Herd und von daher gibt es heute “gepimpten” Salat: nicht allzu viele Zutaten und dazu ein richtig leckeres Dressing. Zu dem Dressing muss ich sagen: da habe ich keine genauen Angaben. Das kommt daher, weil ich die Mengen immer wieder variiere.  Ich mag mein Salatdressing lieber saurer als zu süß und das ist absolut Geschmackssache. Wichtig bei diesem Dressing ist nur, dass Ihr sowohl Säure als auch Süße verwendet, erst dann wird es wirklich stimmig.

Ruccolasalat mit Aprikosen

Und weil nicht nur ich Salat so liebe, bekommt Ihr ganz tolle weitere Rezepte, denn es ist wieder  “Lecker für jeden Tag” Zeit.

Bild könnte enthalten: Essen und Innenbereich

Hier nun das Rezept für meinen Salat:

Zutaten für entweder eine Person als Hauptmahlzeit oder für zwei als Beilage:

Für den Salat:

  • 1 große Handvoll Ruccola, gewaschen und trocken geschleudert
  • ca. 4 reife Aprikosen
  • ca. 3 EL Salatkernemischung, ohne Fett in der Pfanne geröstet
  • ein paar Minitomaten

Für das Dressing:

  • 1 Schalotte, geschält und klein gewürfelt
  • zuckerfreie Aprikosenmarmelade (es gibt Sorten zB mit Honig)
  • Saft einer halben Zitrone
  • Aceto Balsamico Tradizionale (dem ist kein extra Zucker zugesetzt)
  • Apfelessig
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Für das Dressing alle Zutaten bis auf die Schalotten, Salz und Pfeffer in ein Schraubglas geben und gut durchschütteln. Die Schalottenwürfel dazu geben, unterrühren und alles mit Salz, Pfeffer und ggfs. mit den anderen Zutaten abschmecken.

Ruccola in eine Schüssel geben.

Die Aprikosen entkernen und vierteln, die Tomaten halbieren oder vierteln (je nachdem, wie groß sie sind) und auf den Ruccola geben.

Das Dressing über den Salat träufeln und die Kernemischung darüber streuen.

Sofort servieren.

Ihr könnt bei den Zutaten noch einiges dazu geben: Mozzarella z.B. oder Schinken, kross gebratenen Bacon,…da gibt es bestimmt ganz viele tolle Zutaten, die man noch einbauen kann.

Ruccolasalat mit Aprikosen

Lasst es Euch schmecken, habt einen tollen Sonntag  und klickt Euch direkt mal durch die anderen tollen Rezepte:

Lecker für jeden Tag – da haben wir den Salat

Ani’s bunte Küche: bunter veganer Linsensalat

Applethree: Sushi-Salat

carry on cooking: Knackiger Brokkoli-Apfel-Salat

Die Küchenwiesel: Schweizer Wurstsalat

FaBa-Familie aus Bamberg: Bunter Blumenkohlsalat

Fränkische Tapas: Rote Bete-Salat

Jessis Schlemmerkitchen: Rote-Bete-Möhren-Kichererbsen Salat

Kleines Kuliversum: Bunter Tomatensalat mit Burrata

Labsalliebe: Bunter Tomatensalat mit Granatapfelkernen

Lebkuchennest: Tomaten-Nektarinensalat mit Mozarella und frittiertem Salbei

MakeItSweet: Wassermelonen Obstsalat

The Apricot Lady: italienischer Salat mit Tortellini

Alles Liebe,

Stephie

Käsekuchendessert im Glas

Käsekuchendessert im Glas (zuckerfrei)

Wir feiern heute den Tag des Käsekuchens

Ja, Ihr habt richtig gelesen- es gibt einen “Tag des Käsekuchens”. Und der ist immer am 30.07.

Wie sollte es auch anders sein: vermutlich stammt die Idee aus den USA – von einer Cheesecake Fabrik, um den Verkauf von Käsekuchen anzukurbeln.

Wo auch immer dieser Tag herkommt: die liebe Tina von Lecker&Co hat zu einer grossen Blogparade aufgerufen, um dem Käsekuchen zu huldigen und da bin nicht nur ich, sondern auch gaaanz viele andere Blogger mit am Start – Ihr werdet Euch hinterher gar nicht entscheiden können, welche Köstlichkeit Ihr zuerst nachzaubert. Versprochen !

Käsekuchendessert im Glas

Warum auf einmal in der Überschrift wieder “zuckerfrei” ?

Bei den ersten Rezepten habe ich das ja immer noch ergänzt. Irgendwann war wohl jedem klar, dass hier nur leckere Sachen ohne Industriezucker auftauchen.

Warum also hier wieder diese Ergänzung ? Ganz einfach: bei der Blogparade sind, soviel ich weiss, (fast) alle Rezepte mit Haushaltszucker und ich wollte da direkt in der Überschrift schon mal klarstellen, dass es bei mir etwas anders läuft.

Was kann ich zu dem Event Leckeres beisteuern ?

Ich habe im Vorfeld angestrengt überlegt, was ich an Käsekuchenvariante backen könnte.

Bisher gibt es erst einen Käsekuchen auf dem Blog: einen Käsekuchen mit Zwetschgen. Ich muss aber zugeben: die Temperaturen haben mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Backen ? Bei diesem Wetter ???? Ähhhh, nö.

Alternativ habe ich somit einen richtig leckeren Nachtisch für Euch: schnell gemacht, kann schon einen Tag vorher zubereitet werden und sieht gut aus. Klingt interessant ? Gut, weiter im Text.

Käsekuchendessert im Glas

Wie sollte meine no-bake Käsekuchenvariante aussehen ?

Käsekuchen gibt es mal mit, mal ohne Boden. Mir persönlich schmeckt der mit Boden besser.

Dementensprechend sollten natürlich Krümel/Boden zum Einsatz kommen. Ich geforscht: Kekse ohne Zucker ?? Gibt es. Aaaaber: die enthalten dann irgendwelche alternativen Süßungsmittel und das wollte ich nicht – klang mir nach Chemie pur. Was tun ? Klar: selber basteln. Kekse backen, nur um Brösel zu bekommen, wollte ich aber nicht. Ich habe also direkt Brösel kreiert. Voll simpel und voll lecker (wenn Ihr keine Küchenmaschine habt, um ganze Mandeln zu schreddern, könnt Ihr natürlich auch gemahlene Mandeln kaufen, aber ich wollte “grobere” Stücke haben.

Wenn Ihr es Euch noch einfacher machen wollt, nehmt Ihr halt Kekse und zerbröselt die. Aber meckert hinterher nicht rum “boah, ist das süüüß !” 😉

Meine “Käsecreme” besteht aus selbstgemachtem griechischen Joghurt (ich habe mir vor Kurzem einen Joghurtzubereiter gekauft und Joghurtkulturen für griechischen Joghurt. Seitdem wird der hier immer selbst gemacht. Kann ich nur empfehlen – schmeckt genial !!! Wenn Ihr Fragen dazu habt, schreibt mir gerne) und etwas Flüssigkeit, um ihn geschmeidiger zu rühren. Der ist nämlich richtig fest und soll cremiger werden. Wenn Ihr Baileys, Orochata o.ä. nehmt, bekommt Ihr auch noch ein wenig Geschmack an die Creme. Vor allem Orochata mit den Gewürzen drin schmeckt super dazu !

Käsekuchendessert im Glas

Die Beeren, die als Topping verwendet werden, könnt Ihr ganz nach Geschmack aussuchen. Ich hatte schon Himbeer/Blaubeer, Johannisbeer/Blaubeer/Erdbeere. Entweder frische Früchte oder TK. Damit das Ganze nicht zu flüssig ist, dicken wir es etwas an. Ich nehme meist veganes Pfeilwurzmehl – stinknormales Stärkemehl geht natürlich auch.

Nun aber zum Rezept:

Zutaten für 4 kleine Portionen:

Für die Brösel:

  • 100 Gramm ganze Mandeln
  • ca. 1 EL flüssiges Kokosöl
  • ca. 1 EL Ahornsirup

Für die Käsecreme:

  • ca. 200 Gramm griechischer Joghurt
  • zum glatt rühren: entweder Getreide- oder Mandelmilch, Baileys, Orochata,…

Für das Beerentopping:

  • ca. 300 Gramm TK-Beerenmischung (ungezuckert)
  • Ahornsirup nach Geschmack
  • 1 TL Pfeilwurzmehl (alternativ Stärkemehl)

Zubereitung:

Zuerst bereiten wir die Beerenschicht vor; die kann dann etwas abkühlen. Entweder Ihr lasst Eure TK Beeren bereits ein paar Stunden vorher in einem Topf auftauen oder Ihr gebt die noch gefrorenen Früchte in einen Topf und lasst sie bei niedriger Temperatur auftauen.

Wenn Ihr die Beeren vorher schon aufgetaut habt, könnt Ihr ein wenig Saft abnehmen, um damit das Stärkemehl glattzurühren. Ansonsten nehmt einfach 1-2 EL kaltes Wasser.

Schmeckt die Beeren mit Ahornsirup ab und gebt dann das glattgerührte Stärkemehl zu den Beeren. Kocht die Mischung einmal kurz unter Rühren auf. Ein wenig köcheln lassen (die Masse sollte nun etwas fester werden) und schaltet dann den Herd aus. Abkühlen lassen.

Für den Boden gebt die Mandeln in eine Küchenmaschine, einen Mixer oder was auch immer Ihr habt und zerkleinert sie. Aber nicht zu Pulver mahlen.

Ab damit in eine Schüssel und flüssiges Kokosöl (ist bei den Temperaturen eh flüssig) und Ahornsirup dazu geben. Mit einem Löffel verrühren – es entstehen Brösel.

Käsekuchendessert im Glas

Gebt diese in eine Schüssel oder in kleine Dessertgläser.

Nehmt den Joghurt und rührt in mit der Flüssigkeit Eurer Wahl schön cremig.

Die Creme gebt Ihr dann auf die Brösel.

Obenauf kommt die Beerenmischung und falls Ihr noch Brösel übrig habt, könnt Ihr die noch kurz vor dem Servieren drauf streuen.

Entweder direkt servieren oder aber im Kühlschrank kühlen und dann eher kalt geniessen. Ganz wie Ihr wollt und wie es Euch am besten schmeckt.

Käsekuchendessert im Glas

Und nun aber zu den ganzen anderen köstlichen Rezepten:

LECKER&Co: Zebra Käsekuchen mit Brombeeren

ninamanie: Käsekuchen im Glas

Papilio Maackii: Bananenbrot mit Cheesecake Swirl

BackIna: Japanischer Käsekuchen

Silkes Welt: Heidelbeer Cheesecake Tarte

Jessis Schlemmerkitchen: Omas Käsekuchen

Tra Dolce ed Amaro: No-Bake Cherry Cheesecake

The Apricot Lady: Pikante Mini-Cheesecakes

Küchenmomente: No-Bake Mango-Kokos Cheesecake

Savory Lens: Sommerbeeren-Ricotta-Cheesecake mit Pekannüssen

Julias Torten und Törtchen: Käsekuchen Eclairs mit Himbeer und Zitrone

Mein kleiner Foodblog: Blueberry Cheesecake Cupcakes mit Vanillefrosting

Naschen mit der Erdbeerqueen: Cremiger Käsekuchen mit Keksboden

holy fruit salad!: Kalter Käsekuchen mit Himbeeren

Dental Food: Käsekuchen Creme

Mrs Emilyshore: Käsekuchen Eismuffins

Kochtopf: Sommerlicher Cheesecake mit Pfirsich

Evchen kocht: Golden Milk Cheesecake

Die Sonntagsköchin: Birnen Cheesecake Bisquitrolle

Kleid und Kuchen: No bake Lemon-Cheesecake mit Johannisbeeren

Sommer Madame: Käsekuchen mit Limette und Keksboden

Labsalliebe: Sauerkirsch-Cheesecake-Eis

Soulssister meets friends: Key Lime Cheesecake

Salzig, süß, lecker: Pfirsich Cheesecake mit Mandelstreusel

Aus meinem Kochtopf: Käse-Mohn-Kuchen mit Passionsfrucht- und Mango-Spiegel

Jankes*Soulfood: Omas Käsekuchen mit Schokoboden

Zimtkringel: Beeriger Käsekastenkuchen

Linals Backhimmel: Kleiner Blaubeer Käsekuchen

Krimi und Keks: Zupfkuchen mit Heidelbeeren

Dynamite Cakes: White Chocolate Cheesecake mit Blaubeeren ohne Backen

Delicious Dishes around my Kitchen: Sommerlicher Mango-Käsekuchen mit Beeren und Physalis

Lecker macht Laune: Cheesecake Pancakes

USA kulinarisch: Mini-Cheesecakes 2.0

Slowcooker: Quarkteilchen wie vom Bäcker

Kinder kommt essen: Herzhafter Käsekuchen

Feinschmeckerle: Cheesecake mit Himbeeren ohne Backen

Backschwestern: Churro Cheesecake

Süße Zaubereien: Käsekuchen Happen

Obers trifft Sahne: Käsekuchen ohne Boden

Käthes Kekse: Eifreier Käsekuchen

KittyCake Russischer Zupfkuchen

Nom Noms food Weiße Schokolade Käsekuchen mit Kirschen ohne Backen

Wohnmobilurlaub Juni 18

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 1)

[unbeauftragte Werbung für alles mögliche: Stellplätze, Restaurants, Orte,….]

Hinweis: Am Ende vom 2. Teil des Reiseberichtes liste ich Euch noch mal alle Stellplätze auf !

09.06.18:

Endlich geht es wieder auf Wombeltour: 14 Tage haben wir vor uns !
Bis 13 Uhr arbeite ich und fahre dann mit dem Rad zum Stellplatz nach Haltern am See, wo bereits Wombel samt menschlichem und tierischem Inhalt wartet 😉
Zur Einstimmung laufen wir mit Jade zur Stadtmühle – da ist Wiedereröffnung mit Livemusik des Lavesumer Blasorchesters. Jade möchte gerne mitjaulen – wir verschwinden aber lieber rasch und schmeissen auf dem Stellplatz erst mal den Grill an.

Gebühren für den Stellplatz: € 10,– für 24 Stunden und was viele nicht so gelungen finden: man zahlt grundsätzlich für 24 Stunden – an einem Automaten, an dem man die Stellplatznummer eingeben muss, wo man sich hinstellt. Kommt man nun z.B. um 16 Uhr an und wählt Stellplatz Nr. 18, dann blockt der Automat den bis zum nächsten Tag um 16 Uhr (ein rotes Lämpchen am Automaten zeigt an, Nr. 18 ist belegt.) Fährt die 18 aber am nächsten Tag bereits z.B. morgens um 10 Uhr wieder ab, besteht keine Möglichkeit, dem Automat mitzuteilen “Du, ich fahr jetzt.” Der Platz bleibt belegt und neu ankommende Gäste sind verwirrt. Das sorgt für reichlich Missmut unter den Mobilisten.

10.06.18: jetzt geht es aber endlich los und wir fahren entspannt nach Kitzingen. Waren wir schon ein paar Mal – also verschone ich Euch mit den Details. Essen sind wir wieder im Akropolis gewesen- die haben eine niegel- nagelneue Aussenterasse. Ist echt schick geworden !

Wohnmobilurlaub Juni 18

Wohnmobilurlaub Juni 18

Wohnmobilurlaub Juni 18  Wohnmobilurlaub Juni 18

 

11.06.18: wir gondeln gemütlich nach Lechbruck am See zum Campingplatz “Via Claudia” und ergattern einen Stellplatz mit Seeblick:

Wohnmobilurlaub Juni 18

Wohnmobilurlaub Juni 18

Wohnmobilurlaub Juni 18

Kööpfchen unters Wasser *schaller*

Wohnmobilurlaub Juni 18

“Huch – wo bin ich ???”

Der kostet auch ein wenig (wir zahlen pro Nacht € 34,–) – ist aber alles andere als stark frequentiert. Das sieht auf dem Campingplatz ganz anders aus. Unser Navi meint übrigens kurz vor dem Ziel uns eine “ganz tolle” Abkürzung zu zeigen und wir fahren auf einem mehr als schmalen Weg durch die Pampa, bis wir endlich am Stellplatz ankommen.
Es ziehen zwar schwarze Wolken auf und in der Ferne grummelt es bereits, wir machen aber dennoch einen Spaziergang und werden nur auf dem Rückweg ein klein wenig nass *hüstel*

Wohnmobilurlaub Juni 18

Dunkle Wolken ziehen auf

Wohnmobilurlaub Juni 18

Bei richtig schönem Wetter ist es hier rappelvoll

12.06.18: geniales Wetter ! Also direkt mal mit der Faltenhoheit den See umrundet. Madam hat an jeder sich bietenden Stelle die qualmenden Pfoten gekühlt (beim achten Mal habe ich aufgehört, zu zählen) und nur einmal muss ich sie etwas flott aus dem Wasser treiben, weil ein erboster Schwan um die Ecke kommt, faucht und seine Flügel warnend ausbreitet. Ich: “Uh- Jade- kommse bitte ?” Jade findet den aber scheinbar toll, steht ganz fasziniert im Wasser und will wohl warten, bis er bei ihr ist, um mal wacker den Flügel zu schütteln (“angenehm- ich bin Jade”). Ich: “Jahaaaaaadeeeeeee- RAUS ! SOFORT !!!!!!!!” Widerwillg kommt sie rausgeschlurft “So wird das nix mit Völkerverständigung !”
Nach geraumer Zeit sind wir wieder am Wombel und der Himmel zieht sich wieder zu. Der Gatte will noch fluggs ins Dorf radeln, um einzukaufen, muss dann aber länger im Kaufsmannsladen verweilen, weil gerade da der Himmel seine Schleusen öffnet. Es hört auch nicht mehr wirklich auf an dem Tag.

Impressionen von unserer Runde um den See:

Wohnmobilurlaub Juni 18

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Wohnmobilurlaub Juni 18Wohnmobilurlaub Juni 18

Wohnmobilurlaub Juni 18

Wohnmobilurlaub Juni 18

13.06.18 immer noch Regen – also ab und nix wie weg. Wir fahren nach Südtirol – genauer: nach St. Martin in Passeier und dürfen dafür über den Jaufenpass. Teilweise sind die Kehren nebelverhangen- was mich aber nicht stört, weil ich so nicht sehen kann, wie tief es da runter geht, hinter den gerade mal kniehohen Leitplanken (wen oder was bitte, sollen DIE aufhalten ??).

Wir erreichen wohlbehalten den uns schon bekannten Parkplatz (keine Gebühren) und vertreten uns mit Jade die Beine und Pfoten. Ein Drink wird an der Tennisbar genommen und anschliessend möchten wir im Martinerhof einen Tisch draussen für abends reservieren. Nö- ginge nicht. Nur für Hausgäste. Drinnen könnten wir reservieren. Wolln wa aber nich – Wetter ist doch so schön. Also lassen wir´s. Im Laufe des nachmittags zieht sich der Himmel aber zu und als es Zeit wird, was auf die Gabel zu bekommen, beschliessen wir, uns dann halt doch drinnen mit einem Tisch zu begnügen. Aber draussen ist alles frei – die Hausgäste ziehen wohl eher die warme Stube vor und wir können uns einen Tisch aussuchen. Ach wie schön !
Wir bestellen Pizza (super lecker !!!) und am Nebentisch spielen drei Jugendliche Karten: “Mau Mau”. Mir ist fast alles aus dem Gesicht gefallen ! Ich weiss nicht, wann ich das letzte Mal Jugendliche nicht auf ihr Handy glotzen – und dafür lieber “Mau Mau” hab spielen sehen. Ich bin immer noch völlig fasziniert !

Wohnmobilurlaub Juni 18

Pizza im Martinerhof

14.06.18: heute wird der Urlaub endlich so, wie wir ihn kennen – sehr, ähm – interessant. Wohlgemut möchten wir den Teufelsteinweg laufen – kennen wir bereits und eigentlich ist der total kicki. Jo. Eigentlich. Leider haben wir dann aber irgendwo eine Abzweigung verpasst und wundern uns irgendwann, dass es immer höher und höher geht (“war das das letzte Mal auch so ??”). Dann hört Jade Wasser rauschen und will da einfach nur noch hin (“Wasser ! Waaaaaaaasseeeer !!!”). Ein Bach fliesst direkt vor uns, Jade kühlt sich die Bergsteigerpfoten und säuft, was das Zeug hält. So, töfte – und wo is nu der Weg, den wir weiter gehen müssen ??? Ich kraxel ein wenig den Hang hinauf, wo eine riesige, umgestürzte Tanne liegt. Ach Du Scheisse ! “Äh- ich hab den Weg gefunden !” “Ja und ?” “Der ist genau HINTER der Tanne”. Tja. Ich also UNTER dem Baumstamm hergerobbt (schade, dass der Boden nicht matschig war – dann hätte es sich wenigstens richtig gelohnt) und komme direkt in einem Brennesselstrauch aus *auaauaaua*. Jade robbt hinter mir her und der Gatte mit seinen langen Beinen kann über den Baumstamm. Na super. Weg gefunden und weiter gewundert, dass der so ganz anders als in der Erinnerung ist.
Es geht weiter aufwärts und hinter einer Biegung treffen wir ein Pärchen wieder, das uns zwischendurch überholt hatte – auch sie sind ratlos. Er tippt wild auf seinem Handy rum und versucht, sich zu orientieren. Eigentlich wollten die beiden auch “nur” den Teufelsteinweg laufen. Jetzt ist aber klar, wir sind auf einem völlig anderen Weg und mittlerweile auf fast 1000 Höhenmetern (St. Martin liegt auf ca. 600). Jade hat gestrichen die Schnute voll und haut sich erst mal in den Schatten “bestellt mir nen Heli – ich laufe keinen Schritt weiter ! Ihr habt se doch nicht alle ! Nen gemütlichen Spaziergang hat man mir versprochen – bisken über ne Stunde – gaaaaanz in Ruhe. Und wat is ? Ich muss durch reissende Flüsse, unter umgestürzte Bäume durch und Millionen Höhenmeter latschen !” Das faltige Gesicht hat tiefe Runzeln.

Gott sei Dank schafft Herr Pärchen es, sich einen Überblick zu verschaffen und meint, wir müssten “nur noch” paar Meter weiter hoch und da wäre dann ne Straße, die wieder runter führt. Bei dieser Ausführung kommt ein tiefer Seufzer aus dem Schatten (“Warum müssen wir erst nen Berg raufrennen, um ihn dann eh wieder runter zu müssen ?? Beim nächsten Urlaub möchte ich in ne Tierpension !”)

Nach nem großen Schluck aus ihrem Wassernapf begleitet sie uns dann aber doch, wir laufen das letzte Stück hinauf und dann ab auf die Strasse, die ins Tal führt. Da steht jetzt auch ein Schild, dass der Weg, den wir gekommen sind, gesperrt ist. Ach echt ? Wieso das denn ? Der ist doch tippi toppi ! Schön, dass dann jetzt doch schon zu erfahren. Na egal. Nützt ja jetzt eh nichts mehr. Also weiter die Strasse entlang. An einer Abzweigung trennt sich das Pärchen von uns, schlägt sich in die Büsche und hofft, dass das eine Abkürzung ist. Ich wiederum hoffe, sie rennen da nicht jetzt noch durch die Gegend.

Wir tappsen weiter abwärts und treffen tatsächlich auf den Teufelsteinweg – also den Weg, den wir ursprünglich gehen wollten. Na guck – so schnell gefunden ! Ohne jegliche Probleme (Jade rauft sich das eh schon völlig zerzuselte Kopfhaar – das Baumstamrobben hat der Frisur nicht so ganz gut getan) und wir gehen gemütlich die letzten Meter bis ins Dorf. Aus etwas über einer Stunde sind dann drei geworden; Jade schmeisst sich ins Wombel und wird für einige Stunden nicht mehr zu sehen sein – man hört nur tiefe Schnarchgeräusche.

Wohnmobilurlaub Juni 18

Da war noch klar, wo´s lang geht….

Wohnmobilurlaub Juni 18

Don´t disturb !!!!

Abends geht´s noch mal in den Martinerhof und es gibt Nudeln und einen Grillteller. Auch wieder super lecker. Zum Absacker in die Tennisbar und die Nacht schlafen wir alle sehr sehr gut.

Wohnmobilurlaub Juni 18 Wohnmobilurlaub Juni 18

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Wombelscheibenwischer müssen als “Toaster” herhalten

Wohnmobilurlaub Reisebericht Südtirol und Stubaital (Teil 2)

Der Platz in St.Martin

15.06.18 wir entschliessen uns, nach Österreich zu fahren – ins Stubaital. Ohhhh- und da wurde es auch noch seeehr interessant….

FORTSETZUNG FOLGT !