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Möhrenpesto

Vollkornspaghetti mit Möhrenpesto (ganz schnell gemacht und super lecker !)

Das hier ist wirklich ein blitzschnell zubereitetes Gericht – und das war auch nötig: im Büro war über Tag die Hölle los, ich kam nicht zu meinem Snack am späten Nachmittag und abends war noch ein Termin. Ich war erst um kurz nach 20 Uhr Zuhause und der Magen hing auf den Knien. Bei Instagram hatte ich gefragt, ob nicht Jemand eine gute Idee für mein Abendessen hat und die Rettung kam von Steffi: sie schrieb mir per whatsapp, dass sie sich ein ganz fixes Pesto mit Spaghetti zubereitet hat und das Foto davon sah so richtig verlockend aus ! Kaum Zuhause, habe ich mich hingestellt und “nachgebastelt”. Beim nächsten Mal werde ich die Zwiebeln etwas länger andünsten – mir waren sie noch etwas zu “roh” nach dem Pürieren. Und die Mandeln kommen dann auch mit in die Pfanne – ich war zu hungrig und es musste alles hopp hopp gehen. Das Pesto finde ich mega lecker ! Die Möhren mit dem Ingwer zusammen schmecken phantastisch und die anderen Zutaten passen einfach richtig gut zueinander. …

Cashewmus und Pistazienmus selbstgemacht {Basisrezept}

Nussmuse sind super einfach selber herzustellen. Gekaufte sind meist sehr teuer – ok, Nüsse haben auch ihren Preis aber auch hier habt Ihr bei der Herstellung wieder Einfluss darauf, was in Euer Nussmus hinein kommt. Manche nehmen Salz mit dazu, manche noch Öl. Bei Cashews und Pistazien ist es meiner Meinung nach nicht nötig – ich mag die beiden am liebsten pur. Die Herstellung ist bei beiden gleich: Ihr nehmt so viele Cashewnüsse und Pistazien, wie Ihr möchtet, röstet sie kurz im Ofen und verarbeitet sie dann zu Mus. Pistazien bekommt man ungesalzen aber mit Schale – da müsst Ihr also noch ein wenig Hand anlegen (kann man gut abends vor dem Fernseher aus den Schalen befreien). Wichtig ist, dass die Nüsse im Ofen nicht zu dunkel werden – das macht sie bitter. In den Ofen sollen sie aber, weil durch die Wärme Öl freigesetzt wird, was beim Pürieren schönes cremiges Mus ergibt. Und wenn Ihr einen Hochleistungsmixer benutzt: legt öfter Pausen ein, sonst wird die Masse zu heiss und wird bröselig. Ihr wollt doch …

Dinkelmilch

Dinkelmilch selbstgemacht {Basisrezept}

Letztes Wochenende: beim Großeinkauf für Weihnachten hatte ich an alles gedacht – nur nicht an (ungezuckerte) Getreidemilch. Ich nehme immer Dinkel- oder Hafermilch in den Kaffee- bzw. ins Müsli, Porridge etc. Da stand ich nun: ohne Kaffee morgens geht gar nicht also habe ich des Gatten Kuhmilch genommen. Tja, was soll ich sagen: schmeckt mir nicht mehr. Auf unseren Wombeltouren habe ich erst immer den Rest Getreidemilch dabei, der noch im Kühlschrank ist und unterwegs gibt es nicht immer Getreidemilch zu kaufen und ich nehme auch Kuhmilch. Aber letzte Woche schmeckte mir das überhaupt nicht. Ich habe vor längerer Zeit mal Hafermilch selber gemacht; da werden Haferflocken vorher gekocht und dann püriert aber die Konsistenz war mir zu schleimig (kein Wunder, dass man Haferschleim bei aua Bauch löffeln sollte – ich kann mir nun gut vorstellen, wie sich der Schleim sanft auf die geplagten Magenschleimhäute legt). Die wollte ich jetzt nicht noch einmal machen. Die Rettung kam in Form von Dinkelkörnern daher. Ich hatte noch einen Rest Körner vom letzten Vollkornbrot, habe kurz recherchiert und …

Brühegewürz

Selbstgemachtes Brühegewürz {Basisrezept}

Es gibt Dinge, die ich immer und grundsätzlich selber mache, weil ich dann genau weiss, was drin ist und weil fast alle zu kaufenden Optionen Zucker in irgendeiner Form beinhalten. Ketchup ist z.B. so ein typischer Kanditat – oder Brühegewürz. Mit Brühegewürz kann man ganz schnell Suppen, Saucen, Dips etc. aufpeppen und es hält sich durch den hohen Salzgehalt ewig. Dem Geschmack sind keine Grenzen gesetzt: man kann Curry mit hineingeben, eher typische italienische Kräuter oder oder… Ich mache meist die “klassische” Variante, weil sie zu allem passt. Was bei der Herstellung wirklich eine enorme Hilfe darstellt, ist ein Hochleistungsmixer. Man wirft einfach alles rein und der macht Mus raus. Wenn Ihr keinen habt, müsst Ihr dem Ganzen mit dem Pürierstab zu Leibe rücken. Schneidet das Gemüse dann vorher möglichst klein (desto weniger Arbeit hat Euer Pürierstab). Die Zutaten für die Brühe nehme ich immer “frei Schnauze” – Ihr könnt alles nehmen, was Ihr da habt und was Ihr an Gemüse und Kräutern mögt (ich mag z.B. partout keinen Koriander). Einzig auf stark wässernde Gemüsesorten, …

Frischkäse

Frischkäse selbstgemacht {Basisrezept}

Schon lange wollte ich ausprobieren, ob es tatsächlich so einfach ist, seinen eigenen Frischkäse herzustellen, wie Sarah Wilson es in ihrem Buch “Goodbye Zucker” beschreibt. Endlich habe ich mir mal die Zeit genommen und ja – es ist mega simpel ! Was man braucht, ist ein sauberes Mulltuch oder am besten einen Nussmilchbeutel. Den kann man prima auch zur Milchherstellung benutzen und er ist einfach zu reinigen. Dazu dann noch Joghurt mit mind. 3,8 % Fettanteil und Salz und Kräuter nach Wahl und Geschmack. Ich hatte beim ersten Versuch noch frischen Schnittlauch; beim nächsten Mal nehme ich evtl. Curry, frische Paprika,… Mal sehen. Der Phantasie sind mal wieder keine Grenzen gesetzt. Was mache ich mit dem fertigen Frischkäse ? aufs Brot streichen; evtl. mit weiteren Kräutern und Gewürzen gepimpt zu gekochten Pellkartoffeln oder Quinoa auf einem Wrap oder Pfannkuchen gestrichen als “Basis”; darauf dann Belag nach Wahl in einer Tomaten- oder Kürbissuppe als Klecks extra Frische vermischt mit ein wenig passierten Tomaten als Sauce zu gekochtem Gemüse und/oder Bohnen [recipe-foody]Zutaten: Joghurt mit mind. 3,8% Fettgehalt …

Sweet-Chili-Sauce(zuckerfrei)

Sweet-Chili-Sauce (zuckerfrei)

Diese Sauce liegt mir sehr am Herzen. Ich habe schon immer gerne süß-scharfe Chilisauce genutzt: ich mache damit meinen asiatischen Gurkensalat (Rezept folgt bald), nehme sie auch mal gerne für Wraps oder als Salat Dressing. Aber wie “süß” schon sagt, ist den gekauften Saucen Zucker enthalten – und das nicht zu knapp. Geht natürlich anders und schmeckt richtig klasse. Je nachdem, wofür die Sauce sein soll, nehme ich mal richtig viel, mal nur wenig Knoblauchpaste – mal mehr, mal weniger Ingwer. Da kann man ja passenderweise so dosieren, wie es einem in den Kram passt. Der rote Johannisbeersaft ist vor allem für die Färbung da – sonst wird es eine eher “blasse” Angelegenheit. Wenn Ihr also beim nächsten Mal Sweet Chili Sauce möchtet/braucht, versucht es mal mit dieser – es lohnt sich, sie selber zu machen ! [recipe-foody]Zutaten für 1 Glas (ca. 400 ml): getrocknete, geschrotete Chilischoten nach Geschmack (ich hatte einen 1/2 TL) 400 ml Wasser 40 Gramm frischer Ingwer 1/2 Stängel Zitronengras 1 EL Öl 1 große Zwiebel (ca. 50 Gramm) Knoblauchpaste (ich …