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Bärlauchpesto

Bärlauchpesto und ein neues Aussehen für kohlenpottgourmet

Puh ! Es ist geschafft ! Ich konnte mich endlich entscheiden. Das war wirklich nicht einfach. Zum anstehenden ersten Bloggeburtstag von kohlenpottgourmet wollte ich gern ein neues Aussehen für den Blog haben. Ich habe mir ganz viele andere Foodblogs angeschaut und dieses Mal nicht nur auf die Rezepte und tollen Fotos gelinst, sondern auch auf das Design geachtet. Da gibt es ja gefühlt Millionen Varianten – meine Güte ! Und je mehr ich sah, desto mehr fand ich gut. Aber letzendlich habe ich mich für das Theme “Foody” von Pankogut entschieden und bin sehr zufrieden mit meiner Wahl. Das Installieren ging total unproblematisch und meine Sorge, dass auf einmal der gesamte Inhalt im Nirvana verschwindet, war völlig unbegründet (ich mach jetzt noch drei Kreuze). Nun kommt noch ein wenig Feinschliff und dann ist gut. Und nun zur zweiten tollen Nachricht: es gibt endlich Bärlauch (ach was) ! Ja, auch ich habe den ersten Schub schon (zum Pesto) verarbeitet und bin immer wieder aufs neue von dem Alliumgewächs begeistert (mal bisken die Botanikerin rauskehre): er ist verwandt …

Apfelchutney

Apfelchutney (zuckerfrei)

Zu diesem Rezept hat mich Mathias inspiriert. Er, seine Frau Ela und unsere Wenigkeiten waren am letzten Wochenende bei Freunden in Holland. Diese haben einen ganz entzückenden Bungalow in Zeeland (Den Osse) und wir wurden wieder einmal kulinarisch verwöhnt. Gastgeberin Bettina hat u.a. einen sensationellen Zwiebelkuchen gezaubert und Gatte Martin hat dem Grill alles abverlangt. Hach, was war das alles lecker und wir hatten ein wundervolles Treffen. Mathias meinte irgendwann, dass er z.B. das Ajvar- und Ölsardinenbutterrezept auf meinem Blog gut findet, weil man dann auch mal Abwechslung auf dem Teller beim Grillen hat. Als wir dann montags leider wieder den Nachhauseweg antraten und noch bei einem Arbeitskollegen meines Göttergattens Äpfel im Garten pflücken wollte, hab ich überlegt, was man wohl mit dem Obst alles machen könnte (ausser Apfelkuchen und Apfelmus). Und da fiel mir Mathias ein und ich dachte, so eine süßlich-saure Apfelvariante als Grillbeilage habe ich noch nicht auf dem Blog. Apfel-Chutney muss her ! In den gängigen Varianten wird meist viel Zucker verwendet – ich wollte es einfach mal mit weniger probieren …

Ajvar

Ajvar selbstgemacht

In unserem Slowenienurlaub wurde ich an Ajvar erinnert – dieses herrlich rote Paprikamus, was dort zu Fleischgerichten gereicht wird. Ich habe es früher oft zum Kochen genutzt, es ist aber mit der Zeit in Vergessenheit geraten. In Slowenien kam dann die Begeisterung zurück und ich wollte unbedingt ausprobieren, ob man Ajvar nicht auch selber machen kann. Bei meiner Recherche bin ich auf Slava´s Blog gestoßen: sie hat ganz tolle serbische Rezepte und eben auch ein Familienrezept für Ajvar. Der Clou dabei ist, dass man es im Ofen köcheln lässt, dadurch wird es sehr aromatisch und bekommt eine tolle Konsistenz. Wer keine Aubergine mag, bitte nicht von abschrecken lassen: man schmeckt sie hinterher nicht heraus, sie sorgt aber für Cremigkeit. Ich hatte letztens in unserem türkischen Supermarkt um die Ecke ein paar rote Spitzpaprika gekauft, die wir abends gegrillt haben, und die waren so dermaßen aromatisch, dass ich sie unbedingt auch für das Ajvar haben wollte. [recipe-foody]Hier alle Zutaten für mildes Ajvar (ergibt zwei Gläser): 6 rote Spitzpaprika (oder “normale” runde Paprika) 1 nicht ganz so …

Guacamole

Guacamole, Fladenbrot und Ofengemüse (vegan)

Hach ja- der Urlaub geht immer viel zu schnell vorbei. Die letzten Tage auf Tour habe ich mir bereits überlegt, was es denn als Erstes Zuhause zu essen geben soll. Eins war mir klar: es sollte fleischfrei sein. Hatte ich in den letzten 14 Tage genug. Ich habe mir dann im bayerischen Supermarkt eine Avocado gekauft und eine große Süßkartoffel. Paprika hatten wir noch und mir fiel ein, dass Schwiegermama letztens ganz empört war, weil sich Kürbis in ihrem Garten ausgesät hat- da müssen also irgendwie Kürbiskerne in den hauseigenen Kompost gelangt sein *flöt* Habe heute bei Ankunft mit Freude feststellen können, dass die kleinen Kerlchen noch im Beet auf mich warteten.

Sardinenbutter

Sardinenbutter

Nur drei Worte: simpel und lecker ! Wir haben letzens wieder einmal gegrillt (die Nachbarn müssen langsam denken, wir haben unsere Küche verkauft), und ich hatte etwas Ölsardinen übrig. Die bekommt unsere Faltenschnute immer wieder mal für schönes Fell und feste Krallen (Scherz – also das mit den Krallen. Das mit dem Fell stimmt. Und sie fliegt drauf. Habt Ihr einen Hund, könnt Ihr Euch so richtig einschleimen, wenn Ihr Ölsardine serviert. Glaubt mir einfach. Erwischt aber nicht die mit Chili oder so. Bitte nur Sardinen in Sonnenblumenöl nehmen) . Ich hatte also noch Ölsardine übrig und habe daraus mit Butter und wenigen anderen Dingen einen echt leckeren Aufstrich zu Brot, Gemüse und sogar Fleisch gemacht. Für ein kleines Schälchen braucht Ihr: Ölsardinen in Sonnenblumenöl ca. 100 Gramm weiche Butter Salz, Pfeffer Zitronensaft kleingehackter Schnittlauch optional: kleingehackte Kapern, Zwiebeln oder Schalotten Vermischt erst einmal ein wenig der Ölsardinen mit der Butter, schmeckt es ab und gebt evtl. mehr Ölsardine hinzu. Bei mir hat es nicht sooo sehr nach Fisch geschmeckt. Dann den Rest unterrühren und …