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Frischkäse

Frischkäse selbstgemacht {Basisrezept}

Schon lange wollte ich ausprobieren, ob es tatsächlich so einfach ist, seinen eigenen Frischkäse herzustellen, wie Sarah Wilson es in ihrem Buch “Goodbye Zucker” beschreibt. Endlich habe ich mir mal die Zeit genommen und ja – es ist mega simpel ! Was man braucht, ist ein sauberes Mulltuch oder am besten einen Nussmilchbeutel. Den kann man prima auch zur Milchherstellung benutzen und er ist einfach zu reinigen. Dazu dann noch Joghurt mit mind. 3,8 % Fettanteil und Salz und Kräuter nach Wahl und Geschmack. Ich hatte beim ersten Versuch noch frischen Schnittlauch; beim nächsten Mal nehme ich evtl. Curry, frische Paprika,… Mal sehen. Der Phantasie sind mal wieder keine Grenzen gesetzt. Was mache ich mit dem fertigen Frischkäse ? aufs Brot streichen; evtl. mit weiteren Kräutern und Gewürzen gepimpt zu gekochten Pellkartoffeln oder Quinoa auf einem Wrap oder Pfannkuchen gestrichen als “Basis”; darauf dann Belag nach Wahl in einer Tomaten- oder Kürbissuppe als Klecks extra Frische vermischt mit ein wenig passierten Tomaten als Sauce zu gekochtem Gemüse und/oder Bohnen [recipe-foody]Zutaten: Joghurt mit mind. 3,8% Fettgehalt …

Sweet-Chili-Sauce(zuckerfrei)

Sweet-Chili-Sauce (zuckerfrei)

Diese Sauce liegt mir sehr am Herzen. Ich habe schon immer gerne süß-scharfe Chilisauce genutzt: ich mache damit meinen asiatischen Gurkensalat (Rezept folgt), nehme sie auch mal gerne für Wraps oder als Salat Dressing. Aber wie “süß” schon sagt, ist den gekauften Saucen Zucker enthalten – und das nicht zu knapp. Geht natürlich anders und schmeckt richtig klasse. Je nachdem, wofür die Sauce sein soll, nehme ich mal richtig viel, mal nur wenig Knoblauchpaste – mal mehr, mal weniger Ingwer. Da kann man ja passenderweise so dosieren, wie es einem in den Kram passt. Der rote Johannisbeersaft ist vor allem für die Färbung da – sonst wird es eine eher “blasse” Angelegenheit. Wenn Ihr also beim nächsten Mal Sweet Chili Sauce möchtet/braucht, versucht es mal mit dieser – es lohnt sich, sie selber zu machen ! Zutaten für 1 Glas (ca. 400 ml): getrocknete, geschrotete Chilischoten nach Geschmack (ich hatte einen 1/2 TL) 400 ml Wasser 40 Gramm frischer Ingwer 1/2 Stängel Zitronengras 1 EL Öl 1 große Zwiebel (ca. 50 Gramm) Knoblauchpaste (ich hatte …

Bärlauchpesto

Bärlauchpesto und ein neues Aussehen für kohlenpottgourmet

Puh ! Es ist geschafft ! Ich konnte mich endlich entscheiden. Das war wirklich nicht einfach. Zum anstehenden ersten Bloggeburtstag von kohlenpottgourmet wollte ich gern ein neues Aussehen für den Blog haben. Ich habe mir ganz viele andere Foodblogs angeschaut und dieses Mal nicht nur auf die Rezepte und tollen Fotos gelinst, sondern auch auf das Design geachtet. Da gibt es ja gefühlt Millionen Varianten – meine Güte ! Und je mehr ich sah, desto mehr fand ich gut. Aber letzendlich habe ich mich für das Theme “Foody” von Pankogut entschieden und bin sehr zufrieden mit meiner Wahl. Das Installieren ging total unproblematisch und meine Sorge, dass auf einmal der gesamte Inhalt im Nirvana verschwindet, war völlig unbegründet (ich mach jetzt noch drei Kreuze). Nun kommt noch ein wenig Feinschliff und dann ist gut. Und nun zur zweiten tollen Nachricht: es gibt endlich Bärlauch (ach was) ! Ja, auch ich habe den ersten Schub schon (zum Pesto) verarbeitet und bin immer wieder aufs neue von dem Alliumgewächs begeistert (mal bisken die Botanikerin rauskehre): er ist verwandt …

Apfelchutney

Apfelchutney (zuckerfrei)

Zu diesem Rezept hat mich Mathias inspiriert. Er, seine Frau Ela und unsere Wenigkeiten waren am letzten Wochenende bei Freunden in Holland. Diese haben einen ganz entzückenden Bungalow in Zeeland (Den Osse) und wir wurden wieder einmal kulinarisch verwöhnt. Gastgeberin Bettina hat u.a. einen sensationellen Zwiebelkuchen gezaubert und Gatte Martin hat dem Grill alles abverlangt. Hach, was war das alles lecker und wir hatten ein wundervolles Treffen. Mathias meinte irgendwann, dass er z.B. das Ajvar- und Ölsardinenbutterrezept auf meinem Blog gut findet, weil man dann auch mal Abwechslung auf dem Teller beim Grillen hat. Als wir dann montags leider wieder den Nachhauseweg antraten und noch bei einem Arbeitskollegen meines Göttergattens Äpfel im Garten pflücken wollte, hab ich überlegt, was man wohl mit dem Obst alles machen könnte (ausser Apfelkuchen und Apfelmus). Und da fiel mir Mathias ein und ich dachte, so eine süßlich-saure Apfelvariante als Grillbeilage habe ich noch nicht auf dem Blog. Apfel-Chutney muss her ! In den gängigen Varianten wird meist viel Zucker verwendet – ich wollte es einfach mal mit weniger probieren …

Ajvar

Ajvar selbstgemacht

In unserem Slowenienurlaub wurde ich an Ajvar erinnert – dieses herrlich rote Paprikamus, was dort zu Fleischgerichten gereicht wird. Ich habe es früher oft zum Kochen genutzt, es ist aber mit der Zeit in Vergessenheit geraten. In Slowenien kam dann die Begeisterung zurück und ich wollte unbedingt ausprobieren, ob man Ajvar nicht auch selber machen kann. Bei meiner Recherche bin ich auf Slava´s Blog gestoßen: sie hat ganz tolle serbische Rezepte und eben auch ein Familienrezept für Ajvar. Der Clou dabei ist, dass man es im Ofen köcheln lässt, dadurch wird es sehr aromatisch und bekommt eine tolle Konsistenz. Wer keine Aubergine mag, bitte nicht von abschrecken lassen: man schmeckt sie hinterher nicht heraus, sie sorgt aber für Cremigkeit. Ich hatte letztens in unserem türkischen Supermarkt um die Ecke ein paar rote Spitzpaprika gekauft, die wir abends gegrillt haben, und die waren so dermaßen aromatisch, dass ich sie unbedingt auch für das Ajvar haben wollte. [recipe-foody]Hier alle Zutaten für mildes Ajvar (ergibt zwei Gläser): 6 rote Spitzpaprika (oder “normale” runde Paprika) 1 nicht ganz so …