Hauptspeisen, Rezepte
Schreibe einen Kommentar

Ein Traum von einem Steak *Werbung*

MyLocalMeat

Wer hier ab und an mit liest, weiss, dass ich auf meinem Blog so gut wie keine Werbung habe. Das hat einen Grund: ein Produkt muss mich überzeugen – von A bis Z. Punkt.

Wenn ich also Werbung mache, so wie heute, dann sitze ich hier mit Sternchen in den Augen, weil es etwas Besonderes ist.

Für viele ist ein heikles Thema, denn es geht um Fleisch. Da scheiden sich ja die Geister: die einen sind strikte Vegetarier/Veganer, die anderen essen nur ab und an Fleisch und die wieder anderen am liebsten täglich.

Wenn man mal so fragt, kommt von ganz vielen der Tenor, dass ihnen beim Fleisch Qualität vor Quantität geht. Da fällt der Fleischkauf beim Discounter schon mal raus: Greenpeace hat Untersuchungen durchgeführt und festgestellt, dass “rund 88 Prozent des Frischfleischs der Supermarkt-Eigenmarken von Tieren stammt, die qualvoll und häufig tierschutzwidrig gehalten wurden” [Quelle: Greenpeace]

Artgerechte Tierhaltung

 

Seit Frühjahr 2019 gibt es die Haltungsform-Kennzeichnung und die meisten Supermärkte bieten Fleisch mit der Stufe 1 an (schlechter geht nicht, das ist die niedrigste Stufe). Da der Verbraucher aber möglichst günstig kaufen will/muss, wird sich das so lange nicht ändern, bis jeder bereit ist, evtl. weniger, aber dafür hochwertigeres Fleisch zu kaufen. Und da sind wir nun beim Thema: wie klingt denn “nachhaltig”, “gesund”, “artgerecht” für Euch –  anstatt “Fleisch Stufe 1” (schlechter ist gesetzlich verboten) ? Das klingt nicht nur besser, das schmeckt auch um Längen besser ! Das durfte ich jetzt erfahren (vor allem erschmecken).

Das Start-Up Unternehmen MyLocalMeat aus dem Odenwald bietet von lokalen, familiengeführten Bauernhöfen Weidetierfleisch an, wo Massenhaltung und Schlachthof Fremdwörter sind.

Die Tiere werden von “Nose to tail” – also vom Kopf bis zum Schwanz verwertet und nicht, wie in der allgemeinen Lebensmittelindustrie nur zu 40 – 55 %. Und das bei einer ruhigen und schonenden Einzelschlachtung.

Das klang ja alles erst mal toll – aber ob man den Unterschied schmeckt, wollte ich natürlich auch wissen.

Geschmack, der überzeugt

 

Ich durfte mir etwas nach Wahl auf der Seite von MyLocalMeat aussuchen und habe mich dann für das “BBQ Paket Premium” entschieden.

Die Website ist sehr übersichtlich gegliedert – es wird unterschieden zwischen den einzelnen Fleischsorten, Fleischpaketen und Delikatessen. Zusätzlich gibt es detaillierte Informationen über das Unternehmen MyLocalMeat und allgemeine Wissensinfos.

Das, was man möchte, packt man in den virtuellen Warenkorb (Mindestbestellwert ist € 40,–/ ab € 80,– ist das Ganze versandkostenfrei), gibt all seine Daten ein, zum Schluss noch das Zahlungsmittel und fertig.

Momentan wird die Ware einmal in der Woche am Mittwoch versendet und bereits am nächsten Tag erhält man sein Paket. Das ist der Vorteil an den kurzen Transportwegen – das Fleisch muss nicht erst noch über Pontius und Pilatus gefahren werden.

Jedes Fleischstück ist aromaversiegelt, sous-vide geeignet verpackt; es steht genau die Herkunft etc. darauf:

MyLocalMeat

Umweltfreundliche Strohisolierung und wiederverwendbare Kühlpads sorgen dafür, dass das Fleisch top gekühlt Zuhause eintrifft.

MyLocalMeat

Nun zum Fleisch selber: die Qualität ist phantastisch !  Wir haben alles einzeln gegrillt und alle (wir waren zu viert) waren überrascht, wie anders jedes Stück schmeckt: der eine mochte den sanften Entrecote-Geschmack lieber, der Nächste das T-Bone und begeistert waren wir alle durch die Bank hinweg vom Skirt Steak: ich hatte es ein paar Stunden mariniert und das zerging nach dem Grillen auf der Zunge. Ich glaube, ich habe ein neues Lieblingssteak gefunden !!

Ohne großes Heckmeck gab es dazu Ofenkartoffeln mit Rosmarin und Thymian und einen grünen Salat. Die Stars waren eindeutig die Steaks und der Rest war schnödes Beiwerk.

MyLocalMeat

Übrigens: mehr als ein wenig grobes Salz und Pfeffer brauchte keins der Steaks – der Geschmack an sich war gut genug.

MyLocalMeat

Wichtig: legt das Fleisch nicht direkt aus dem Kühlschrank auf den Grill, lasst es erst Zimmertemperatur annehmen.

Hier mal zur Übersicht, was meiner Meinung nach zu einem großartigen Steakessen benötigt wird:

  • je nach Hunger pro Person ca. 200 – 250 Gramm Steak
  • Kartoffeln
  • Salat
  • Rosmarin, Thymian, Salz, Pfeffer

Marinade für 250 Gramm Steak:

  • ca. 4 EL Olivenöl in eine Schüssel geben; einen halben TL grobes Meersalz, Pfeffer und eine zerdrückte Knoblauchzehe dazu geben, alles verrühren und dann das Fleischstück darin drehen und wenden; entweder dann die Schüssel verschliessen oder alles in einen Tiefkühlbeutel geben und im Kühlschrank ein paar Stunden marinieren lassen

Ofenkartoffeln für 4 Personen:

  • 600 Gramm Kartoffeln abbürsten, in Viertel schneiden und in einer Schüssel mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Rosmarin und Thymian vermengen; im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech ca. 45 Minuten goldbraun backen

Je nachdem, wie dick Euer Steak ist und wie Ihr es genießen möchtet (ich selber bevorzuge medium), gart es auf dem heissen Grillrost und serviert es dann direkt.

MyLocalMeat

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich nun, nachdem ich ein wenig für meinen Bericht über die Haltungsformen der Nutztiere gelesen habe und nun auch den geschmacklichen Unterschied zwischen Discounter und artgerechter Haltung kenne, wird mein persönlicher Fleischkonsum in der Zukunft anders aussehen: eindeutig mehr Klasse statt Masse und dementsprechend weniger.

Wie haltet Ihr es mit Fleisch ? Schreibt mir gern Euren Kommentar !

Vielen Dank an MYLOCALMEAT für die tolle Zusammenarbeit und für die leckeren Produkte. meine Meinungen und Ausführungen über das Produkt bleiben jedoch frei und unbeeinflusst.

Alles Liebe,

Stephie

MyLocalMeat

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.