Bärlauchpesto und ein neues Aussehen für kohlenpottgourmet

Bärlauchpesto

Puh ! Es ist geschafft ! Ich konnte mich endlich entscheiden. Das war wirklich nicht einfach.

Zum anstehenden ersten Bloggeburtstag von kohlenpottgourmet wollte ich gern ein neues Aussehen für den Blog haben. Ich habe mir ganz viele andere Foodblogs angeschaut und dieses Mal nicht nur auf die Rezepte und tollen Fotos gelinst, sondern auch auf das Design geachtet. Da gibt es ja gefühlt Millionen Varianten – meine Güte ! Und je mehr ich sah, desto mehr fand ich gut. Aber letzendlich habe ich mich für das Theme “Foody” von Pankogut entschieden und bin sehr zufrieden mit meiner Wahl. Das Installieren ging total unproblematisch und meine Sorge, dass auf einmal der gesamte Inhalt im Nirvana verschwindet, war völlig unbegründet (ich mach jetzt noch drei Kreuze).

Nun kommt noch ein wenig Feinschliff und dann ist gut. Und nun zur zweiten tollen Nachricht: es gibt endlich Bärlauch (ach was) ! Ja, auch ich habe den ersten Schub schon (zum Pesto) verarbeitet und bin immer wieder aufs neue von dem Alliumgewächs begeistert (mal bisken die Botanikerin rauskehre): er ist verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch und wird u.a. auch wilder Knoblauch oder Waldknoblauch genannt. Von daher nicht verwunderlich, dass er eine Knoblauchnote und leichte Schärfe besitzt. Beim Bärlauch ist die gesamte Pflanze einschliesslich der Blüte essbar, meist werden aber nur die Blätter genutzt. Und diese bitte nicht mit den giftigen Maiglöckchen verwechseln.

Wir verwenden das Pesto für alles Mögliche: in der Sauce zum Spargel, pur zu Nudeln, auf Brot anstatt Butter, im Salatdressing etc.

So – und da der Bärlauch halt nicht ewig wächst und verfügbar ist, hier nun das sehr unkomplizierte Rezept, welches die liebe Marie-Louise vom tollen Blog Küchenliebelei im Rahmen unserer letzten Blogparade veröffentlicht hatte. Ich habe mir mal beim Zubereiten die Grammangaben notiert:

Zutaten für ein Glas 150 ml:

  • 100 Gramm Bärlauchblätter
  • 50 Gramm Pinienkerne
  • 10 Gramm frisch geriebener Parmesan
  • 50 ml Olivenöl
  • 20 ml Sonnenblumenöl
  • 1 TL Salz

Zubereitung:

In einer Pfanne die Pinienkerne fettfrei anrösten. Die Bärlauchblätter klein schneiden (die harten Enden der Stiele weg tun).

Blätter, Pinienkerne und Parmesan mit erst einmal 50 ml Olivenöl in einen Mixer/eine elektrische Gewürzmühle geben und alles zu einer Paste pürieren. Wenn das Pesto noch zu dick ist, mehr Öl dazu geben (ich habe dann Sonnenblumenöl genommen, weil ich etwas Angst hatte, dass es bitter werden könnte) und mit Salz abschmecken. Das war bei mir dann insg. 1 TL.

In ein Glas mit Schraubverschluss umfüllen und im Kühlschrank lagern. Das Pesto hält sich ca. 1 Woche.

Habt weiterhin einen tollen, leckeren April und bleibt gesund,

alles Liebe,

Stephie

 

 

 

 

 

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