Schokokuchen mit Espresso-Mascarpone-Creme

Schokokuchen mit Espresso-Mascarpone-Creme

Wohoooooo ! Genau vor einem Jahr, am 29.05.2016, ging der erste Beitrag von mir online. Ich kann es kaum glauben, dass das nun schon ein Jahr her ist. Hat sich seitdem etwas verändert ? Eigentlich nicht. Aber dennoch total viel. Klingt seltsam ? Nun – nicht geändert hat sich, dass ich immer noch total gerne ausprobiere, koche, backe, fotografiere und das Ganze dann verblogge.

Was sich dagegen sehr verändert hat, ist mein Wissen rund um das Ganze, was zum Bloggen dazu gehört. Hätte ich vorher gewusst, wie wenig Ahnung ich habe – ich hätte wohl niemals angefangen. Aber hat man erst einmal ein paar Dinge geschrieben und merkt, wie viel Spaß das macht, dann hört man auch nicht bei kleineren oder größeren technischen Hindernissen auf.

Wo ich bis jetzt immer noch nicht weiss, wie das funktioniert hat, war der Blogumzug. Hätte Gatte Ulli da nicht Hand angelegt, hätte man mich garantiert einweisen können. So wenig von irgendwas verstanden habe ich bisher immer nur bei der Lohnsteuererklärung.

Was mir sehr in dem ersten Jahr aufgefallen ist, ist der Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft der Blogger untereinander. Ich hatte wirklich viele Fragen und ich habe auf jede eine Antwort bekommen. Ganz zu Anfang hat mir Nike von nikesherztanzt super geholfen: ich hatte keine Impressum, worauf sie mich hin wies und mein Blog hiess da noch “tasteoflovesite”- fast so, wie eine Zeitschrift und Nike hatte (zu Recht) Bedenken, dass ich da Probleme mit der Urheberschaft bekommen könnte. Also habe ich nach einem neuen Namen gesucht. Gar nicht so einfach (nett ausgedrückt – mir rauchte der Kopf und ich konnte an nichts Anderes denken; ständig gingen mir mögliche Vorschläge durch den Kopf). Was ich schnell wusste: lieber was Deutsches, was Bodenständiges. “Tasteoflovesite” konnte sich eh kein Mensch merken- viel zu kompliziert. Dann besann ich mich auf meine Ruhrgebietswurzeln und wusste, so was in die Richtung sollte es werden. Nike gab mir noch den Tip, beim nächsten Namensfavouriten erst mal zu googlen, ob es den schon gibt. Ein sehr, sehr SEHR guter Tip, denn meine Suche nach “Ruhrpottgourmet” (den Namen fand ich toll), brachte mich u.a. auf eine Bordellcummunity-Seite. Ups. Dann besser doch nicht. Da ich die Kombi Ruhrgebiet und Gourmet aber spitze fand, wurde es schnell zum “Kohlenpottgourmet”. Tadaaaaaa !

Ein Logo sollte dann im Laufe der Zeit noch her und da war mir schnell klar, dass eine Zeche integriert sein muss. Ulli und ich haben es zusammen kreiert und es soll auch so erst einmal bleiben.

Was ich dann noch vor einiger Zeit geändert habe, ist das Theme – also das Aussehen der Seite. Wichtig war mir, dass es nicht zu verspielt und zu überladen wird, sondern schön übersichtlich und klar. Wieder habe ich viel geschaut, mir zig Blogs angesehen und mich dann letztendlich für “Foody” von der Firma “Pankogut” entschieden. Man zahlt einen einmaligen Preis und kann das Theme dann ewig nutzen. Ich habe damit mehr Möglichkeiten, als bei den kostenlosen Varianten von WordPress: ich kann meine Rezepte in ein “Kästchen” packen, so dass sie übersichtlicher werden, kann diverse Schriftarten und Layouts wählen, etc.

Zusammengefasst war es ein aufregendes Jahr und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Zu Ende gelernt habe ich noch lange nicht – was das bloggen angeht als auch das kochen und backen. Klar, zwischendurch hat man immer wieder etwas – äh – misslungene Kreationen aber dann wird halt noch mal von vorn begonnen. Und seit ich auf dem Foodfotoworkshop war (mein Bloggeburtstagsgeschenk), macht mir das Arrangieren und Fotografieren der so herrlich still haltenden Modelle noch mehr Spaß.

Als ich dann einen kleinen Aufruf startete, ob nicht ein paar Blogger Lust haben, zum Geburtstag das ein- oder andere Rezept beizusteuern, war ich total happy, dass sich so viele gemeldet haben ! Und die Ergebnisse konntet Ihr ja den ganzen Mai über hier auf dem Blog bewundern. Ganz tolle Köstlichkeiten sind auf dem Buffet gelandet – Danke noch mal an Euch alle !!!

Und da kein Geburtstag ohne Kuchen auskommt, gibt es heute ein richtig tolles Exemplar: saftiger Schokokuchen mit einer Cremeschicht obenauf. Nicht kleckern sondern klotzen, dachte ich mir. Schwiegermama hat ihn am treffendsten beschrieben: “der schmeckt wie eine große Praline !” Passt.

Schokokuchen mit Espresso-Mascarpone-Creme

Wenn Ihr Euch die Zutaten anschaut, seht Ihr schnell, warum. Ich kann aber nur raten: backt ihn mal, denn er schmeckt wirklich richtig großartig ! Die Espresso-Cremeschicht muss sein – sie passt perfekt und da die Zutaten nur für eine 18er Form sind, gibt es kleine Stücke (und Mehl ist auch keins drin *flöt*)

Schokokuchen mit Espresso-Mascarpone-Creme

So, ich wünsche Euch nun einen tollen Tag und hier kommt das Rezept für meinen Geburtstagskuchen:

Schokokuchen mit Espresso-Mascarpone-Creme

Zutaten für eine Kuchenform mit 18 cm Durchmesser:

Für den Teig:

  • 250 Gramm dunkle Schokolade (ich hatte 85 %), in kleine Stücke gebrochen
  • 150 Gramm Butter
  • 5 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 60 Gramm Kokosblütenzucker
  • 1/2 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 TL Vanille aus der Mühle

Für die Creme:

  • 200 Gramm Mascarpone
  • 30 ml Espresso
  • 2 EL Ahornsirup

Für die Dekoration:

  • rohes Kakaopulver ungesüßt

Zubereitung:

In einem kleinen Topf die Schokoladenstücke und die Butter bei schwacher Hitze schmelzen lassen.

Die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem Kokosblütenzucker schaumig schlagen. Die Schokoladen/Buttermischung zusammen mit dem Backpulver und der Vanille unter die Eigelbmasse rühren und alles gut vermischen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Form mit Backpapier auslegen.

Die Eiweisse mit einer Prise Salz steif schlagen und vorsichtig unter die Teigmasse heben. Den Teig in die Form füllen und auf der mittleren Schiene ca. 30 Minuten backen. Ich würde bereits schon nach 20 Minuten mal mit einem Holzstäbchen prüfen, wie durch der Kuchen ist- er sollte nicht zu lange backen, sonst wird er trocken. Wenn kein Teig mehr am Stäbchen haften bleibt, Kuchen aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen.

Für die Creme alle Zutaten miteinander verrühren, auf dem Kuchen verteilen und Kakaopulver durch ein Sieb darüber streuen.

Die einzelnen Stücke lassen sich auch super einfrieren !

Schokokuchen mit Espresso-Mascarpone-Creme

Lasst es Euch schmecken !

Alles Liebe,

Stephie

 

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2 comments

  1. Liebe Stephie,
    meinen herzlichen Glückwunsch zum ersten Geburtstag! Toll, was du in dem Jahr alles auf die Beine gestellt hast! (In Sachen “Blogumzug” bist du mir um Lichtjahre voraus, obwohl ich schon viel länger dabei bin 🙁). Ich wünsche dir, dass es weiterhin so gut läuft und dir so viel Spaß macht!
    Alles Liebe
    Marion

    1. Hallo liebe Marion !

      Danke Dir von Herzen- hab mich sehr über Deine Worte gefreut ! Tja, der Blogumzug….
      Ohne meinen Mann wäre ich wohl heute noch dabei *seufz*
      Und wenn man so lange einen Blog hat, hätte ich noch größeren Respekt vor einem Umzug – man weiss ja nie, ob, und wenn ja,
      was weg sein könnte (mir passiert mit Fotos).
      Aber wenn Du mal den Schritt wagst, ist Dir meine psychologische Unterstützung sicher !!
      Ganz lieben Gruß
      Stephie

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